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Eine Neue Ordnung
Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen


Eine Neue Ordnung Band 1 - Handbuch zum spirituellen Erwachen von Björn Geitmann Eine Neue Ordnung Band 2 - Handbuch zum spirituellen Erwachen von Björn Geitmann Eine Neue Ordnung Band 3 - Handbuch zum spirituellen Erwachen von Björn Geitmann Eine Neue Ordnung Band 4 - Handbuch zum spirituellen Erwachen von Björn Geitmann Eine Neue Ordnung Band 5 - Handbuch zum spirituellen Erwachen von Björn Geitmann


Auf dieser Blog-Seite zum Buch "Eine Neue Ordnungt - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen" findest Du viele Kapitel aus den Büchern. Falls Du ein bestimmtes Stichwort suchst, kannst Du bei Deinem Browser das Suchwort unter "suchen" eingeben. Du kannst in der Inhaltsübersicht auch die einzelnen Kapitel einfach anklicken. Beim Lesen wünsche ich Dir VIEL SPASS! Dein Björn Geitmann



Hier findest Du eine Übersicht über die verschiedenen Kapitel ...

Inhaltsübersicht
- Einleitung Band 1
- Meine Haltung
- Unser Bauchgefühl
- Das Formlose
- Das Leben ist paradox
- Das Resonanzgesetz
- ICH Körper-Geist-Seele-System, Ego, Trick des Vergessens
- Adam und Eva und der Apfel vom Baum der Erkenntnis
- Die Fragetechnik
- Maria und Josef
- Empathisch sein
- Gefühlen die Tür öffnen - die Transformationsfabrik
- Resonenzgesetz Teil 2 und Erschaffen
- Wenn uns Zweifel heimsuchen
- Das Erschaffen erschaffen
- Denken und Fühlen in Einklang bringen
- Atemübung und die Wattolympiade
- Mehrfach gesicherter Gefühls-Cocktail
- Wir ziehen uns selbst aus dem Sumpf
- Das Buffet des Lebens und Gewahrsein
- Gott hat die Welt mit Liebe geflutet und die Arche Noah
- Der Apfel vom Baum der Erkenntnis & die Birne der Bewusstheit
- Die Zeit des Denkens ist vorbei
- Gott hat die Welt mit Liebe geflutet Teil 2
- Jahrmarktbesuch und "Wer sind wir?
- Sich entscheiden
- Wenn der Himmel die Erde küsst
- Osterfeuer und Biikebrennen - Feuer der Transformation
- Selbstschutz in der Spiritualität
- Wo unser Fokus ist, dort ist unsere Energie
- Manchmal kommt es anders als man denkt
- Mich schützen - oder doch nicht?
- Familienaufstellungen und Rückgaberituale

- Über das Buch hinaus gehende Informationen
- Austausch mit Gleichgesinnten


Die 3 neuesten Beiträge
- Manchmal kommt es anders als man denkt
- Mich schützen - oder doch nicht?
- Familienaufstellungen und Rückgaberituale


Die Bücher im Überblick
- Band 1 (in Arbeit)
- Band 2 (folgt noch)
- Band 3 (folgt noch)
- Band 4 (folgt noch)
- Band 5 (folgt noch)
- Band 6 (folgt noch)

Hilfreiche Bücher ...
- Die Bücher "Eine Neue Ordnung"
- weitere hilfreiche Bücher





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EINLEITUNG

Hallo! Mein Name ist Björn Geitmann, und ich schreibe dieses Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen für DICH. Ich habe beobachtet, dass viele Menschen sich weiterentwickeln und erwachen möchten und dann immer wieder an störenden Blockaden steckenbleiben. Und dabei ärgern sie sich. HADERN ist nach meiner Einschätzung eines der weitverbreitetsten Grundgefühle unserer Zeit. Und Hadern ist ein sehr starkes Gefühl, das uns sehr wirkungsvoll blockiert. Wann hadern wir? Oder besser, wann hadern wir nicht?

Wir hadern mit unserem Schicksal.
Wir hadern mit unserem Partner.
Wir hadern mit unserem Chef oder unseren Arbeitsbedingungen.
Wir hadern, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden.
Wir hadern mit unseren Lebensumständen.
Wir hadern mit dem Leben selbst.

Wir leiden.
Wir fühlen uns alleingelassen.
Wir fühlen uns klein und minderwertig.
Wir fühlen uns ungerecht behandelt.
Wir fühlen uns falsch verstanden oder missverstanden.
Wir fühlen uns alleine.
Wir fühlen uns als Opfer.

Das Gefühl, ein Opfer zu sein, trägt fast jeder Mensch in sich. Manche sind vom Opfersein ganz und gar ausgefüllt. Andere fühlen sich nur in bestimmten Lebensbereichen als Opfer, zum Beispiel im Beruflichen, im Bereich Partnerschaft, Familie und Beziehung, in Bezug auf den eigenen Körper (zum Beispiel bei Krankheit oder wenn unser Körper nicht dem Schönheitsideal unserer Zeit entspricht) oder in Bezug auf bestimmte Lebensumstände (der Nachbar nervt, die Straßen-Bauarbeiten verhindern die verdiente Erholung im Urlaub, die eigenen Kinder werden in der Schule gemobbt, beim Einkaufen hat mir jemand den Parkplatz vor der Nase weggeschnappt oder sich an der Kasse frech vorgedrängelt).

Wenn und solange wir Opfer sind, fühlen wir uns handlungsunfähig, machtlos und als Opfer der Umstände. Wir fühlen uns gefangen und begrenzt, eingeschüchtert und zurückgesetzt. In uns spüren wir Empörung, Wut, Aggressionen, Trauer und auch Angst. Mit dieser Grundstimmung des Opfer seins ist unsere Lebensqualität eingeschränkt. Wir spielen nicht frei auf. Die pure Lebensfreude unseres Seins zieht gerade geflissentlich an uns vorbei und hat uns übersehen. Es fühlt sich so an, als ob wir an der Bushaltestelle stehen, und der ‚Party-Bus des Lebens‘ fährt einfach vorbei und vergisst uns, lässt uns einfach wie ein Depp im Regen stehen.

Dieses Gefühl ist kein so schönes Lebensgefühl. Irgendwie fehlt uns die Lust und Freude am Leben. So mancher lebt tagaus tagein eher mit einer depressiven Verstimmung als mit Sonnenschein im Herzen. Viele Menschen haben ‚sich eingerichtet‘ in ihrem Leid, in ihrem ‚Elend‘, in ihrem vom Schicksal belasteten Leben.

Dieses Buch gibt Dir eine ganze Reihe von Impulsen, Anregungen, Gedanken, inneren Bildern und Gefühlen, wie Du einen Neustart ganz leicht mit Erfolg hinbekommst. Du brauchst nichts zu tun, als es zu lesen und es Dir griffbereit hinzulegen. In unserem Menschsein ist eine unserer größten Fähigkeiten das Vergessen. Und mit diesem Vergessen geht einher, dass Du auch die Inhalte dieses Buches wieder vergessen wirst. Doch Du kannst Dich leicht daran erinnern, indem Du die Beispiele und Anregungen von Zeit zu Zeit wieder nachschlägst, noch einmal liest, dann in Deinem Alltag ganz praxisnah ein- und umsetzt, und schon bist Du einen großen Schritt weiter.

Was ich Dir hier erzähle, ist nicht DIE Wahrheit. Es ist allein MEINE Wahrheit. Und ich teile sie gerne mit Dir, weil Du vielleicht die ein oder andere Idee, Ansicht oder Denkweise gebrauchen kannst, um DEINE EIGENE Wahrheit weiterzuentwickeln und auszugestalten. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Individuum und jeder Mensch hat und lebt seine ganz ureigene Wahrheit.

Auf den vor Dir liegenden Seiten spreche ich viele verschiedene Themen und Aspekte zur Bewusstwerdung, zum SEIN, zum Herzensfeld der Liebe und weit darüber hinaus an. Die Meditationen gehen teilweise etwas in die Tiefe. Aus diesem Grunde gebe ich an dieser Stelle den folgenden wichtigen Hinweis:

Ich übertrage Dir an dieser Stelle ausdrücklich die volle Selbst-Verantwortung für Dein Leben. Es liegt allein in Deiner Verantwortung, wie Du die in diesem Buch gegebenen Informationen für Dich nutzt. Du kannst sie wertschätzend aufnehmen. Du kannst sie in Deinem Herzen und in Deinem Geiste bewegen. Du kannst sie als Chance für einen Neuanfang willkommen heißen. Oder Du kannst Dich auch kritisch mit ihnen auseinandersetzen und sie gar wegschmeißen. Oder Du kannst sie verändern und an Deine Lebenssituation anpassen. Du kannst sie also ganz nutzen oder nur einen Teil von ihnen. Es liegt in Deiner Hand.

Dieses Buch ist entstanden, weil ich Lust habe, Dir zu erzählen, welche beispielhaften Möglichkeiten in meinem Bewusstseinsfeld existieren und was aus meinem momentanen Bewusstsein heraus dabei zu beachten ist. Und da alles Entwicklung ist und alles Veränderung bedeutet und da wir alle Individuen sind, muss jeder selbst schauen, was für ihn/sie in diesem Moment das Richtige und das Beste ist. Nach meinem Bild ist jeder Mensch vor Gott ein freies, autonomes Wesen in Interaktion. Und damit trägt jeder Mensch selbst die Verantwortung für sein Leben. Manche Menschen vergessen oder verdrängen dies, deshalb weise ich hier noch einmal gesondert und ausdrücklich darauf hin.

Ich freue mich nun auf spannende „Spaziergänge“ und abenteuerliche Reisen gemeinsam mit Dir. Dieser Kosmos der spirituellen Welten und der Fantasie- und Imaginations-Bilderwelten ist gigantisch-galaktisch groß, unermesslich und ewiglich weit. Es gibt sooooo viele unvorstellbare Dinge zu entdecken. Und dabei macht es zu zweit oder mit vielen natürlich nochmal um so mehr Spaß.

Je intensiver Du mit Deinem Herzensfeld bei der Sache dabei bist, desto schönere Erlebnisse wirst Du auf der SEINS-Ebene haben können. Je mehr Dein Verstand mitreisen, mitreden und mitbestimmen will, desto begrenzter, fader und flacher werden Deine Erfahrungen sein. Das Herz und die Liebe machen weit. Die Gedanken und das Verstehenwollen schränken ein. Und nach oben ist immer noch Luft … – mehr geht immer ...!

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MEINE HALTUNG

Meine persönliche Haltung gründet sich auf folgenden Annahmen:

1) Wir sind alle EINS, und wir sind verschieden.
Und damit komme ich auch gleich zu meiner zweiten Grundhaltung.

2) Das Leben ist paradox.
Etwas Gegensätzlicheres und Widersprüchlicheres als das LEBEN gibt es eigentlich gar nicht.

3) Das Leben folgt den Naturgesetzen der universalen Schöpfung,
eines davon ist das Resonanzgesetz bzw. das Gesetz der Anziehung.

4) Wir sind die Erschaffer, wir sind selbst die Schöpfer unseres Lebens.

Ich beginne nun mit dem Punkt ‚Das Leben ist paradox‘ und komme dann zu ‚Wir sind alle EINS, und wir sind verschieden‘.

Unser Denken versucht das Leben in logischen Zusammenhängen und Gedankenformen zu erfassen, zu verstehen. Dieses logische Denken ist eine sehr wertvolle Qualität, die zu unserem Dasein zählt. Doch sie ist nicht die einzige. Neben unserem logischen Denken verfügen wir über zahlreiche weitere Qualitäten, die durchaus gleichwertig sind, zum Beispiel unser Fühlen, das sind unsere Gefühle. Und außerdem unser Spüren. Unser Spürsinn geht bereits über unsere sechs körperlichen Sinne Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Tasten sowie unsere Raum-Lage-Koordination (Balancieren, Klettern, Tanzen) hinaus. Unser Spürsinn ist für uns nicht so recht fassbar. Was ist unser Spürsinn eigentlich?

Unser Spürsinn ist NICHT unser Fühlen. Was wir fühlen sind unsere Gefühle wie Freude, Wut, Trauer oder Angst (dies sind in ‚meiner Welt‘ unsere vier Grundgefühle. Alle weiteren Gefühle sind Abwandlungen und Unterarten dieser vier Grundgefühle). Unsere Gefühle fühlen wir. Das, was wir mit unserem Spürsinn spüren, spüren wir. Der Spürsinn ist sozusagen unser siebter Sinn. Unser Spürsinn bewahrt uns manchmal vor dem Schlimmsten, zum Beispiel dann, wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, nicht in ein Flugzeug, in eine Eisenbahn oder in einen Bus eingestiegen sind, und dann passierte eine schreckliche Katastrophe für alle Insassen. Oder, wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, verspätet mit dem Auto unterwegs sind.

Einige Menschen sprechen von Zufällen. Andere Menschen sagen: Zufälle gibt es nicht. Viele Menschen kennen die nicht erklärbaren Zufälle von Synchronizitäten, also Gleichzeitigkeiten. Mir selbst ist es vorgestern passiert. Da habe ich meiner großen Tochter eine Email geschrieben, und fünf Minuten später rief sie mich aus Berlin an, ohne dass sie die Email gelesen hatte. Manche Menschen nennen unseren Spürsinn oder den siebten Sinn auch unser Bauchgefühl. Bekanntlich sind in unserem Verdauungstrakt mehr Nervenzellen angelegt als in unserem Gehirn. Unser Bauch denkt also besser als unser Kopf. Dieses Denken ist jedoch kein Denken in Worten, sondern ein formloses Denken, ein Spüren eben. Unser Bauch denkt nicht in Worten und Sätzen, sondern in Stimmungen. Diese Stimmungen sind formlose Energien und damit für unseren Verstand so wenig fassbar. Und wir haben dann bei einer Sache ein mulmiges oder ein gutes Bauchgefühl.

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UNSER BAUCHGEFÜHL

Unser Bauchgefühl führt, lenkt und leitet uns tausend Mal sicherer als unser kopfgesteuertes Denken.Da wir in unserer westlichen Welt in einer sehr kopfgesteuerten Gesellschaft leben, überhören wir im Allgemeinen unser so wertvolles Bauchgefühl. Wir verlassen uns nicht mehr auf das, was wir tief in unserem Inneren spüren – und dann sind wir im wahrsten Sinne von allen guten Geistern verlassen. Denn unser Bauchgefühl verkörpert genau diese sozusagen. Für uns als Mensch ist jedoch leider unser Geist, unser Kopf, unser Denken das Allerwichtigste.

Im Weiteren wirst Du merken, dass ich mit Geist manchmal den Kopf-Geist, das Denken, meine und manchmal unseren tieferen GEIST, unseren Geist des Seins. Wie beim Teekesselchenspiel hat also ein und dasselbe Wort, so auch das Wort GEIST, manchmal mehrere Bedeutungen, so wie das Wort Schloss einmal das Türschloss und gleichzeitig auch das Königsschloss bedeuten kann.

Als Menschen mit einer Persönlichkeit und einem Ego hören und verlassen wir uns auf unser DENKEN und auf plausible, schlüssige Argumente. Wir wollen die Welt verstehen. Wir wollen die Welt mit unserem Verstand erfassen, sortieren, katalogisieren, in Schubladen packen, bewerten, beurteilen, in Form gießen und zuteilen.

Unser Spürsinn hingegen ‚spricht‘ oder ‚redet‘ zu uns nicht in klaren Worten, in klaren Formen. Unser Spürsinn ist FORMLOS. Unser Spürsinn ist ein Spüren ohne Form, ohne konkretes Bild, überhaupt ohne alles und ohne jedes Konkrete. Und weil unser Bauchgefühl, unser Spürsinn, so absolut formlos ist, deswegen überhören und übergehen wir es so häufig, weil wir es einfach nicht zu fassen kriegen, zumindest nicht mit unserem Verstand.

Dieses Buch wird Dir helfen, genau hier einen besseren, leichteren Umgang mit Deinem Bauchgefühl und mit dem Formlosen zu finden.

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DAS FORMLOSE

Da das Formlose ohne Form ist, ist es in der Regel völlig unlogisch. Und genau hier komme ich nun auf meine zweite Grundhaltung zurück (siehe Kapitel „Meine Haltung“), nämlich, dass das Leben paradox ist.

Das Leben selbst ist natürlich nicht paradox. Das Leben fließt, strömt und lebt sich. Das Leben selbst ist Form in der Formlosigkeit. Das Leben ist wie ein Theaterstück, das auf einer Bühne aufgeführt wird. Die Bühne ist da und der Zuschauerraum ist auch da. Solange die Bühne und der Zuschauerraum leer sind, findet nichts statt. Es spielt sich nichts ab. Das Leben zeigt sich sozusagen noch nicht in Aktion. Es herrscht Stille, Ruhe, Leere.

Und doch ist schon alles da. Das Theaterstück ist schon geschrieben. Die Schauspieler kennen ihre Rollen, und ‚das Stück steht‘. Bei der Generalprobe hat alles bestens geklappt. Alles ist fertig. Es gibt das Theaterstück also schon, und doch ist es zugleich nicht da. Das Theaterstück ist also gleichzeitig da und nicht da. Es gibt es, und es ist aber gerade nicht zu sehen. Wo ist es denn? Es ist da, aber momentan ohne Form, ohne Ausdruck. Diese Betrachtungsweise ist für unser Denken ungewohnt und neu. Aber Du kannst Dir sicher sein, mit etwas Übung macht es Spaß, und Du findest Gefallen an diesem Denken.

Das Leben beginnt in Aktion zu treten, wenn die Zuschauer hereinströmen, auf ihren Plätzen Platz nehmen, gespannt warten und wenn sich dann der Vorhang lüftet. Und dann zeigt sich das Leben in Aktion.

Leben ist demnach formloses Sein in Aktion.
Etwas nimmt Form an.
Etwas, was zuvor verborgen war, tritt hervor und zeigt sich.
ETWAS tritt in das Bewusstseinsfeld des KOSMISCHEN BEWUSSTSEINS.

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DAS LEBEN IST PARADOX

Zurück zu den Paradoxien unseres Lebens. Manchmal muss es mir erst schlechter gehen, bevor es mir besser geht. Wieso ist das so?

Wir können nur feststellen, dass es so ist. In der Homöopathie sprechen wir von der sogenannten Erstverschlimmerung. Im Alltag sagen wir: Aus Fehlern lernt man.

Dahinter steckt ein sehr tiefes und wichtiges Grundgesetz allen Seins:

ICH WEISS ERST, WER ICH BIN, WENN ICH WEISS, WER ICH NICHT BIN.

Jeder Therapeut weiß, dass er im Gespräch/Kontakt mit einem Patienten differentialdiagnostisch vorgehen sollte. Dies bedeutet, er stellt Fragen, um herauszufinden, welche (psychischen) Erkrankungen es nicht sind. Er geht also nach dem Ausschlussverfahren vor. Und wenn er weiß, was es alles nicht ist, bleibt am Ende nur eines übrig, und das ist es dann.

Ähnliche Erlebnisse durchlaufen wir als Kinder in unserer Entwicklung. Wir identifizieren uns mit dem einen Geschlecht und grenzen uns in Verhaltensweisen und Neigungen von dem anderen Geschlecht ab. Wenn ich ‚das und das‘ bin, dann bin ich ‚das und das‘ nicht.

Licht kann man nur in der Dunkelheit sehen. Es macht keinen Sinn, bei strahlendem Sonnenschein draußen eine tolle Beamer-Show zu veranstalten. Der Kontrast ist zu gering. Man sieht kein Bild. Ein klares Bild können wir nur dann sehen, erkennen, wenn es um das Bild herum dunkel genug ist, so wie im Kino.

Ich selbst bin u.a. auch Feuerkünstler. Meine Feuershow wirkt bei Tage nicht einmal halb so schön wie bei Dunkelheit. In der Nacht, wenn es richtig schön dunkel ist, wirkt die Feuershow am besten.

Noch ein Beispiel: Eine Kerzenflamme im Sonnenlicht macht nicht viel her. Die gleiche Kerzenflamme in der Dunkelheit wirkt heimelig, gemütlich, warm, lichtvoll und schön.

Und genauso ist es mit uns Menschen, mit Dir und mir. Du und ich, wir sind wie eine lichtvolle Kerzenflamme, wir sind strahlendes, göttliches LICHT, wir sind FRIEDEN, pure FREUDE und göttliche LIEBE. Doch, um uns als solche zu erfahren und um als solche hervorzutreten, musste um uns herum erst einmal Dunkelheit entstehen.

Wie all dies genau zusammenhängt, werden wir im Laufe dieses Buches erfahren …


WIR SIND ALLE EINS, UND WIR SIND VERSCHIEDEN

Zunächst möchte ich noch einmal den Bogen spannen zurück zu meiner Aussage: Wir sind alle eins, und wir sind verschieden. Wie kann das gleichzeitig sein?

Ich veranschauliche mir das so: Ich habe einen Körper mit Kopf und Bauch und Beinen und Rücken und Armen. Und dann sind da noch die Hände und Finger und die Füße und die Zehen. Und dann sind da noch die Haare und die Haut und die Organe und die Muskeln und die Sehnen und die Knochen. Und dann sind da noch die Nervenzellen und die Hormone und, und, und … Ich bin dieser Körper (in Wirklichkeit bin ich es nicht, sondern ich habe diesen Körper. Der Körper ist ‚nur‘ mein Haus, und ich bewohne ihn als solches für eine bestimmte Zeit).

Ich ‚bin‘ also dieser Körper (ohne es tatsächlich zu sein), und dieser, ‚mein‘ Körper, besteht aus so vielen verschiedenen Aspekten.

Wer BIN ich denn?
Bin ich der kleine Zeh?
Oder bin ich mein Zeigefinger?
Oder bin ich mein Kopf?

Was vom Kopf bin ich denn?
Das Gehirn?
Oder die Haare?
Oder der Mund?
Oder die Zähne?
Welcher Zahn?
Oder die Zunge?
Oder die Ohren?
Oder die Augen?
WAS oder WER BIN ICH?

Ich bin also die Gesamtheit! OK.

Und jetzt passiert etwas Erstaunliches. Wenn ich mir meinen kleinen Zeh gestoßen habe, dann tut das höllisch weh, und ich habe Schmerzen.

Wer ist dieses ICH?
Hat ‚die Gesamtheit‘ Schmerzen?

Nein.
Nur der kleine Zeh tut weh.

Aber der Schmerz beeinträchtigt mein gesamtes Wohlbefinden. Auch wenn meine Arme und Augen von dem Schmerz nicht direkt betroffen sind, so ‚verzerre ich doch mein Gesicht‘ vor Schmerz. Ich mag mit meiner Hand gerade keine schönen Bilder malen, und es interessiert mich auch nicht, wie schön die Blumen auf dem Tisch aussehen. ICH habe Schmerzen.

Mein kleiner Zeh gehört also zweifelsfrei zu mir dazu. Ohne ihn bin ich nicht ganz. Und nur, wenn mein kleiner Zeh heil ist, fühle auch ich mich heil und gesund. Mein kleiner Zeh ist also ein Teil des Ganzen, und ohne ihn ist das Ganze nicht ganz.

Und genauso verhält es sich mit Dir und mir. Ich als Person und Buchautor Björn Geitmann bin in dem göttlichen System des universalen Lebenskörpers vielleicht der kleine Zeh, und DU bist vielleicht der Ellenbogen oder die Kniescheibe oder der Backenzahn oder das rechte Ohrläppchen oder der Bauchnabel oder der Oberschenkel oder, oder, oder … Und das göttliche System des universalen Lebenskörpers ist nur komplett, wenn wir alle als Körperglieder gut zusammenarbeiten und wenn wir alle gesund und munter sind. Ich als ein einzelnes Glied dieses universalen Lebenskörpers habe also ein großes Interesse daran, dass es auch Dir gut geht, damit mein Körper, zudem Du und ich, gleichermaßen zählen, gesund ist und vital und frisch und frei aufspielen kann. Ich bin erst dann gesund, wenn Du gesund bist.

Und Du und ich, wir alle sind, wie oben gesagt, verschieden. Es gibt nur einen kleinen Zeh am rechten Fuß. Es gibt alles nur einmal im Körper. Und obwohl Du und ich und wir alle ganz verschieden sind, so sind wir doch EINS, weil wir zu DEM EINEN UNIVERSALEN LEBENSKÖRPER gehören.

Wir sind also verschieden und gleichzeitig EINS. Und MIR geht es erst dann gut, wenn es DIR gut geht. Deswegen habe ich dieses Buch geschrieben …


Kurze meditative Übung …

Ich lebe mein Einssein.
Bewusst berühre ich mich und begegne mir in meinem Herzensfeld.
Ich begegne jedem Aspekt von mir und auch DU bist ein Aspekt von mir.
Bewusst atme ich tief ein und aus.
Und ich verbinde meine linke und rechte Körperseite,
indem ich meinen linken Arm zu meiner rechten Brustseite
und meinen rechten Arm zu meiner linken Brustseite führe.
Und ich verbinde zugleich auch meine linke und rechte Gehirnhälfte.
Ich atme mich bewusst ein …
In meinem Einssein mit jedem Aspekt von mir bin ich ganz und vollständig
und erfülle mich selbst mit der Liebe, die ich bin.


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DAS RESONANZGESETZ

Das Leben folgt den Naturgesetzen der universalen Schöpfung. Eines davon ist das Resonanzgesetz bzw. das Gesetz der Anziehung. Wenn Du und ich, wenn wir, uns auf dieser Erde auf einem neuen Niveau verwirklichen wollen, dann ist es hilfreich, die NATURGESETZE DES SEINs ansatzweise zu kennen. Das Leben ist eben nicht beliebig, und auch unser Schicksal ist weder vorherbestimmt noch unbeeinflussbar. Diese Weisheit kann man in allen spirituellen Büchern der heutigen Zeit nachlesen.

Eines der für mein Verständnis vom Leben wichtigsten Naturgesetze ist das Resonanzgesetz oder auch das Gesetz der Anziehung. Dieses Gesetz besagt: GLEICHES ZIEHT GLEICHES AN.

Das klingt erst einmal ganz harmlos, ist in seinen Auswirkungen aber dramatisch. Ganz einfach ausgedrückt bedeutet dies …

Liebe zieht Liebe an,
Chaos zieht Chaos an,
Angst und Schrecken ziehen Angst und Schrecken an,
Tod und Verderben ziehen Tod und Verderben an.

Die Lösung für ein schönes Leben ist demnach ganz einfach:
Sei LIEBE und DU BIST LIEBE!
Lebe die Liebe und Dein Leben wird voll Liebe sein!

Nun wäre es ja schön, wenn es so einfach wäre. Und ja, es ist so einfach! Und zugleich gilt: Nein, die Einfachheit ist uns zu einfach, wir mögen es gerne etwas komplizierter. Warum?

Nun ja, wir haben es schlicht vergessen, dass das Leben so einfach ist. Als Gott uns gefragt hat, welche Seele auf der Erde inkarnieren möchte, um das LIEBE-Sein zu erfahren, und als wir uns damals freiwillig gemeldet haben, da hat uns Gott zwar erzählt, dass wir alles vergessen werden, doch welche Folgen dies nach sich zieht und wie sich Vergessen anfühlt, das wissen wir nicht, sondern das erleben und erfahren wir gerade, um es unserem tiefen SEINs-WISSEN hinzuzufügen. (Noch etwas ausführlicher gehe ich später hierauf ein, wenn es um den Trick des Vergessens geht.)

Also, entsprechend dem Resonanzgesetz tritt genau das in unser Leben, was unserer inneren Schwingung entspricht. Dazu können wir uns folgender Vorstellung bedienen: Alles, was es in der Welt und im Universum gibt, ist Energie (und zugleich LICHT und LIEBE). Und jedes Detail, jede Form, jedes Ding ist eine bestimmte energetische Schwingung. Genau genommen ist jedes Ding, jedes Etwas und auch jedes Nichts eine bestimmte Energieform oder Energieschwingung.

Und auch unsere Gefühle und Gedanken sind nichts anderes als reine, universale Energie. Schöne, liebevolle Gedanken und Gefühle schwingen dabei in einer leichten, hohen Schwingung. Und negative, ‚böse‘ oder ‚schlechte‘ Gedanken und Gefühle schwingen in einer niedrigeren Schwingung.

Hier gilt das Resonanzgesetz. Ich kann die Schönheit der Blüte nur erkennen, weil es in mir eine Resonanz hierzu gibt.


Ich erinnere mich…
auch ich bin wie eine Blüte,
anfangs nicht zu erahnen und nicht zu erkennen
und wenn meine Zeit gekommen ist, dann öffne ich mich und
blühe so wunderschön, wie es niemals jemand sich hätte vorstellen können.


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ICH – MEIN KÖRPER-GEIST-SEELE-SYSTEM
DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES EGO
UND DER TRICK DES VERGESSENS

Mein Ich ist mein Körper-Geist-Seele-System, mit dem ich hier auf Erden lebe. Dazu machen wir einen kleinen Ausflug …

Auch für das Wort oder den Begriff ICH gibt es verschiedene unterschiedliche Bedeutungen, ähnlich wie mit dem Kopf-Geist und dem Seins-GEIST und ähnlich wie mit dem Teekesselchenspiel Schloss und Schloss.

In meiner Vorstellung gibt es ein Körper-Geist-Seele-System-Ich, also unser Menschsein-Ich. Und es gibt ein Seins-ICH. Mit meinem Seins-ICH bin ich reines göttliches SEIN, reine göttliche LIEBE, reine universale Bewusstheit. Und mit meinem Seins-ICH kann ich nicht fühlen oder denken. Mit meinem Seins-ICH kann ich nur eines: GEWAHRSEIN SEIN.

Ich unterscheide zwischen Bewusstsein und Bewusstheit. Und damit sind wir schon bei der Entstehungsgeschichte vom Ego …


DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES EGO

Es war einmal vor langer, langer Zeit (doch eigentlich gibt es gar keine Zeit, es war also JETZT parallel zu unserer Zeit-Welt … da haben wir mal wieder eine dieser verwirrenden Paradoxien zu fassen). Also, es war einmal ‚vor langer, langer Zeit‘, JETZT, da war Gott gerade mit dem Erschaffen von Sonne, Mond und Sternen sowie allem Lebendigen fertig. Da schaute er sich sein Werk an und begann sich zu langweilen.

„Ach, ist das alles schön, was ich da erschaffen habe. Es sieht so wunderbar, so wunderschön aus. Alles ist voll LIEBE – fantastisch! Aber, irgendwie, ganz ehrlich, fehlt mir etwas. Ich möchte meine LIEBE, die ich BIN, erfahren! Wie könnte es mir gelingen, mich in meinem LIEBE-SEIN zu erfahren? Wenn alles LIEBE ist und wenn es nichts anderes als LIEBE gibt, wie kann sich LIEBE in sich selbst erfahren? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.“

Das war also genau so unmöglich, wie man die helle Kerzenflamme im strahlenden Sonnenlicht kaum erkennen kann. In Gottes Schöpfung fehlte der Gegensatz. Und selbst, wenn Gott den Gegensatz erschaffen würde, so wäre auch er aus LIEBE erschaffen und damit wieder strahlend hell. Und noch ein zweites Problem tat sich auf. WER sollte sich erfahren? Wenn alles LIEBE ist, wie kann die LIEBE sich selbst erfahren? Und wer, wenn alles gleichermaßen LIEBE ist, könnte anderes sein als die LIEBE?


DER TRICK DES VERGESSENS

„So ein Mist“, dachte sich Gott. „Da muss ich mir also einen Trick einfallen lassen.“

Und es dauerte gar nicht lange, da fiel ihm auch schon die passende Lösung ein. Gott erschuf den Trick des Vergessens. Und der ging so: Die LIEBE musste vergessen, dass sie LIEBE ist. Wenn sie vergaß, dass sie LIEBE ist, dann könnte sie sich als LIEBE erfahren, ohne dass sie sich selbst als LIEBE erkannte. Was für ein genialer Einfall!

Und sogleich machte Gott sich an die Projektplanung und leitete alle erforderlichen Dinge in die Wege. Und schließlich war es soweit. Gott brauchte nur noch Freiwillige, die sich für das Experiment zur Verfügung stellten. Die Spielregeln teilte Gott den Seelen, die sich freiwillig meldeten, mit. Und die wichtigste Spielregel war: Du vergisst wirklich alles! Und der Vergessens-Zauber ist so stark, dass Du Dich auch mit den allergrößten Bemühungen nicht mehr an Deinen
Ursprung, an Dein LIEBE-SEIN, erinnern wirst.

Die freiwilligen MitspielerInnen waren (Du warst) einverstanden. Und das Spiel begann …


DAS SPIEL DES LEBENS

Und genau dies ist das SPIEL DES LEBENS … Die Natur des Spielens und der Sinn des Spielens liegt im Spielen selbst. Im Spielen gibt es nichts weiter zu tun, als einfach nur zu spielen. Kinder lieben es zu spielen. Wenn Kinder spielen, so spielen sie selbstvergessen. Sie vergessen Raum und Zeit. Auf diese Weise spielen sie ganz automatisch in den Seinswelten. Und danach sehnt sich auch Dein Inneres Kind.

Wir Erwachsenen haben das unschuldige Spielen verlernt und vergessen. Es ist uns regelrecht abtrainiert worden und fremd geworden. Und so haben wir für das Spielen einen Ersatz gefunden, der den Ansprüchen unseres auf Leistung und Erfolg gedrillten Egos genügt: Wir arbeiten.

Doch arbeiten war nicht die ursprünglich von Gott für uns erdachte Spielvereinbarung. In der originalen Spielbeschreibung war zu lesen „Freude haben beim Gefühle fühlen und Freude haben beim Erfahrungen machen“.

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ADAM UND EVA UND DER APFEL VOM BAUM DER ERKENNTNIS

Es waren einmal vor langer, langer Zeit zwei reine Seelen im Paradies. Gott hatte sie selbst erschaffen, und sie lebten dort als eins mit den Tieren und allem seienden Leben. Es waren ein Mann und eine Frau, und sie hießen Adam und Eva. Im Paradies war alles schön und rein, ganz
jungfräulich und unbefleckt.

Die Kirche hat uns die Geschichte gelehrt, dass Gott zu Adam und Eva gesagt haben soll, sie dürften nicht vom Baum der Erkenntnis naschen. Die Mythologie überliefert uns, die Schlange habe Adam und Eva verführt und überredet. Ich sehe das etwas anders.

Auch die Schlange ist integrer Bestandteil von Gottes vollkommener Schöpfung. Es ist absolut unmöglich, dass die Schlange etwas tut, was nicht zu Gottes Plan gehört. Ansonsten wäre die Schlange ja raffinierter als Gott und würde Gott, entgegen seinem Willen, als Dummkopf dastehen lassen. Nein, da gehe ich nicht mit. Ich erzähle Dir heute eine neue Geschichte. Und die geht so …

Gott selbst hat im Paradies zwei Bäume gepflanzt. Und der eine von ihnen war der Baum der Erkenntnis, ein Apfelbaum. Wer von seiner Frucht isst, erkennt sich. Wer vom Apfel abbeißt, erkennt sich als lebende Ausdrucksform in Gottes Schöpfung. Wer vom Apfel der Erkenntnis abbeißt, erlangt Bewusstsein. Und genau das war Gottes Plan. Gott wollte das so.

By the way: GOTT ist für mich nicht der Gott der Kirche. Gott ist für mich nicht der allmächtige Gottvater, der oben auf der Wolke sitzt und vor dem wir uns ehrfürchtig fürchten müssen. Gott ist für mich auch nicht das Jüngste Gericht, die Entscheidungsinstanz, ob ich am Ende meines Lebens in den Himmel oder in die Hölle komme.

GOTT ist für mich gleichbedeutend mit dem LEBEN selbst.
GOTT ist für mich alles was ist und was nicht ist.
GOTT ist für mich alle Form sowie auch das Formlose.
GOTT ist für mich die Energie allen Seins.
GOTT ist für mich LICHT und LIEBE.
GOTT ist für mich die Lebenskraft im Universum.
GOTT ist für mich reines Gewahrsein und achtsame Bewusstheit.

Und letztendlich ist GOTT für mich jenseits all dieser Beschreibungen die formlose Essenz, die aller Form zugrunde liegt.

GOTT ist für mich eine Kraft, Energie oder noch etwas ganz anderes, eben etwas Unbeschreibbares, das jenseits unserer Worte, Gedanken, Gefühle und unseres Vorstellungsvermögens existiert. Damit ist GOTT die UNIVERSALE INTELLIGENZ, die allem SEIN zugrunde liegt.

(Ich teile hier die Haltung der großen spirituellen Lehrer unserer Zeit.)


SELBST-BEWUSST-SEIN

Es war Gottes Wunsch, Bedürfnis, Absicht und Anliegen, dass wir als Menschen uns unserer selbst bewusst werden/wurden. Damit haben wir ein höheres Bewusstsein als die Tiere erlangt. Durch das Abbeißen vom Apfel vom Baum der Erkenntnis erkannten wir uns selbst, wurden uns unserer selbst bewusst und erlangten Selbstbewusstsein. Mit diesem Selbstbewusstsein taten wir auch den Schritt, uns nicht mehr eins mit allem zu fühlen, sondern wir trennten uns ab.

Aus dem ALLEINS wurde ein ICH und DU. Und mit diesem ‚Ich und Du‘ entstand ein ‚ich bin anders als Du‘. Ein ‚wir sind verschieden‘ wurde geboren. Und das ist kein Fluch, sondern eine Gnade. Es ist die Gnade des sich selbst Erkennens und lieben Könnens. Und dies ist die Voraussetzung dafür, den anderen lieben zu können. Es ist überhaupt die Voraussetzung für LIEBEN können. Denn zuvor war LIEBE einfach SEIN. Erst durch die Trennung und das Erlangen von Bewusstsein war es möglich, dass ein Ich ein Du liebt, und dass ein Ich sich selbst liebt. Vorher konnte das Ich sich nicht lieben, weil es kein Ich und kein Sich gab.


DIE KINDLICHE ENTWICKLUNG UND IDENTITÄT

Erstaunlicherweise – oder, eigentlich ist es überhaupt nicht erstaunlich, sondern ganz natürlich – durchlaufen wir als Menschen genau diesen Prozess in jedem Lebenszyklus. Die kindliche Entwicklung verläuft in genau diesen Phasen. Als Embryo im Mutterleib und in den ersten Lebenstagen, -wochen und -monaten lebt das Baby in einer symbiotischen Beziehung, in einer Einheit mit der Mutter. Das Kleinstkind hat noch kein Ich ausgebildet. Aus der Sicht des Kleinstkindes gibt es keine Grenze zwischen der Mutter und ihm. Die Mutter und das Kleinstkind sind EINS. Das Kind ist noch im Paradies. Es ist noch ohne eigenes Ich, ohne eigene Identität.

Die Identität, das Ich, bildet sich erst langsam heraus bis ungefähr zum sechsten Lebensjahr. Es ist also ein schleichender Prozess, kein abrupter Wandel. Erst mit dem Eintritt in die Schule ist das Kind in der Lage, sich als getrennt von der Mutter wahrzunehmen. Deswegen sind im Kindergartenalter die Abnabelungsprozesse manchmal sehr unglücklich, weil das Kind das Gefühl hat, sich selbst zu verlieren, wenn die Mutter geht.

Aus der Zeit des symbiotischen Verschmolzen-Seins mit der Mutter im Mutterleib sowie in den ersten Lebenstagen, -wochen und - monaten ergeben sich nun ganz besondere schicksalhafte Verstrickungen. Wenn die Mutter in dieser Zeit beispielsweise Schmerzen hat oder unter massiven Ängsten oder gar Depressionen leidet, so fühlt es sich für das Kind so an, als seien es seine eigenen Gefühle. Da das Kind nicht zwischen Mutter und sich selbst trennt, da es nicht unterscheidet, weil es ja in der Einheit lebt, empfindet es die Gefühle und Stimmungen der Mutter als seine eigenen. Da die Gefühlsverarbeitungskompetenzen des kleinen Kindes jedoch noch ungenügend ausgebildet sind, weiß das Kind nicht, wohin mit den Gefühlen. (Das Kind übernimmt natürlich auch die Stimmungen des Vaters, jedoch weniger intensiv, da die intrauterine Verbindung fehlt.)

Erschwerend kommt hinzu, dass wir Erwachsenen dazu neigen, so wahnsinnig viel über unsere Gefühle und über das Leben nachzudenken. Mit den spontanen Gefühlen der Mutter würde das Kleinstkind gerade noch klarkommen, aber mit den tausend Gedanken, Sorgen und Nöten von Mutter (und Vater) ist es maßlos überfordert. Diese Gedanken würde es sich selbst nie machen. Deshalb kann es damit auch nichts anfangen und hat auch keine Lösungs- oder Verarbeitungs- Kompetenzen in petto. Dies hat zur Folge, dass die unverarbeiteten Gefühle, Gedanken und Stimmungen nicht integriert und damit nicht losgelassen und nicht transformiert werden können. Sie werden also auf Wiedervorlage gelegt. Das Körper-Geist-Seele-System des Kindes erschafft unbewusst irgendwann und immer wieder eine neue oder ähnliche Situation, um diese unverarbeiteten Akten endlich einzusortieren. Doch da all dies unbewusst abläuft, bleibt es für viele ein lebenslang es, fruchtloses Unterfangen.

Was ich Dir schon jetzt an dieser Stelle verraten kann: Du kannst Dir wirklich sehr, sehr leicht Erleichterung verschaffen. Wie? Einfach indem Du es bemerkst. „Und dann?“ Dann fragst Du. Dann stellst Du einfach eine Frage. Und diese geniale Technik will ich Dir gerne schon gleich im nächsten Beitrag verraten …

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DIE FRAGETECHNIK

Wenn wir gerade eine Lebenssituation erleben, die wir als eher unangenehm empfinden und uns Linderung oder Besserung wünschen, dann geht dies leichter, als wir denken. Dr. Dain Heer hat die sogenannte Fragetechnik in seinem Buch „Being you“ („Sei Du selbst“) ausführlich erläutert. Hier gibt es jetzt die Kurzform …

Als Menschen machen wir einen Fehler: Wir suchen nach Antworten. Genau genommen sind es gar nicht wir, die nach Antworten suchen, sondern es ist unser Ego, unser Verstand. Unser Ego will es immer ganz genau wissen oder will alles verstehen, will alles gedanklich erfassen und begreifen. Dieses zwanghafte Verstehen wollen hat einen großen Vorteil – und das ist jetzt nicht ironisch gemeint: Es hält uns in unserer Begrenztheit und in der Welt der Erfahrungen fest. Wir erlauben uns nur Antworten, die der Verstand fassen kann. Wir erleben es tagtäglich im Miteinander. Wir erlauben nur Argumente, die wir gelten lassen können. Fantasiegeschichten und Träumereien scheiden aus. Das ist ‚Spinnerei‘.

Und durch das Ausschließen von ‚spinnerten‘ Ideen und Lösungen bleiben wir ‚auf dem Boden der Tatsachen‘. Der Irrtum ist hierbei, dass der Boden der Tatsachen, wie ihn das Ego definiert hat, in keinster Weise unserem Schöpferdasein entspricht. Unser Schöpferdasein ist unendlich viel größer und weiter, als es unser Verstand jemals erfassen könnte. Damit dient unser Ego der Aufrechterhaltung der Begrenztheit und des Vergessens unserer göttlichen Fähigkeiten und Kompetenzen.

Wenn wir da raus wollen, so müssen wir eine neue Haltung einnehmen. Wir müssen unsere Erwartung, Antworten zu erhalten, verabschieden und hinter uns zurücklassen und stattdessen Fragen stellen und uns den überraschenden und unerwarteten Impulsen des Universums öffnen. Und dies gelingt uns am besten, indem wir nicht mehr nach Antworten suchen oder auf Antworten bestehen, sondern indem wir frei heraus Fragen stellen und sie offen und unbeantwortet lassen.

Wir streichen einfach die Frage WARUM aus unserem Wortschatz, denn wir missbrauchen dieses Fragewort nur allzu häufig dazu, um uns gerechtfertigterweise als Opfer fühlen zu können.

Stattdessen programmieren wir uns neu mit folgenden Fragen:

1. Wie kann es JETZT noch besser sein?
2. Wie gelingt es mir, dass sich alles zu meiner vollsten Zufriedenheit im Namen der göttlichen LIEBE entwickelt?
3. Was braucht es dazu?
4. Was brauche ich dafür?

Und dann einfach ‚ die Klappe halten ‘ und die Antwort kommen lassen.
Sie kommt! Manchmal noch am gleichen Tag. Manchmal in der nächsten Woche. Manchmal nach ein paar Monaten. Wir brauchen nichts zu tun, außer uns nicht einzumischen. Unsere Ungeduld killt die Kreativität des Universums. Eine positive Grundhaltung freudiger Erwartung ist viel sinnvoller, um Gutes zum richtigen Zeitpunkt offen im Leben willkommen zu heißen.

Die Kurzform der vier Fragen ist immer: WIE KANN ES JETZT NOCH BESSER SEIN?

Und das Gute kommt … ganz sicher!

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MARIA UND JOSEF

Es war einmal vor langer Zeit zu Betlehem … da zogen Maria und Josef durch das Land. Sie gingen in ihre Heimat, um sich zählen zu lassen. Und als sich der Tag dem Ende neigte, da suchten sie eine Herberge. Sie brauchten einen guten Platz zum Schlafen, denn Maria war schwanger. Sie trug das Kind der reinen, göttlichen Liebe in sich.

Und so suchten sie nach einer Herberge und klopften an. Der Wirt öffnete die Tür, sie fragten nach einem Bett, und sie wurden abgewiesen. Und auch der zweite und dritte Wirt wies sie ab. Niemand öffnete ihnen die Tür, um sie hereinzulassen. Schließlich erbarmte sich ihrer doch jemand, und sie durften sich bei den Tieren im Stall niederlassen. Es war nicht die gute Stube, es war nicht das Wohnzimmer. Es war abseits im Stall mit Heu und Stroh.

Die Tür mach auf, das Tor mach weit,
Dir selbst als Herr Dein‘ Herrlichkeit,
als König*, dem die Ehr gebührt,
er Dich zur Lieb‘ und Freud hinführt,
er Heil in Dein Leben bringt
und jauchzt und voller Freuden singt:
Hallelu Ja! Hallelu Ja!
Ich singe und spreche: Hallelu Ja.

*Und wer ist dieser König?
In der Bibel ist es das Christuskind in Marias Bauch.
In dieser Welt ist es Dein Inneres Kind in Dir.


DIE GEFÜHLE KLOPFEN BEI UNS AN DIE TÜR

Warum ich diese Geschichte hier erzähle? Für mich spiegelt die Geschichte von Maria und Josef wider, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen. Die Gefühle klopfen bei uns an unsere Haustür. Sie bitten um Herberge. Sie bitten darum, eingelassen zu werden. Doch wir verweigern ihnen den Einlass. Wir knallen ihnen die Tür vor der Nase zu. Wir wollen sie nicht bei uns (in uns) haben.

Bei ‚unangenehmen‘ Gefühlen wie Wut, Trauer, Angst, Aggressionen und Gewalt könnte ich es ja noch verstehen. Aber in der Geschichte von Maria und Josef klopft nicht ein Monster oder ein Räuber oder ein Gruselrächer an die Tür, nein, es klopft die LIEBE selbst an die Tür. Maria trägt die göttliche LIEBE in sich, und die Wirtsleute verweigern sogar der göttlichen LIEBE die Gastfreundschaft. Warum? Weil ihnen, wie allen Menschen, durch den ‚Trick des Vergessens‘ sogar die reine göttliche LIEBE fremd geworden ist. Und das soll so sein. Das ist nicht doof, sondern das ist Gottes Plan, wie wir noch sehen werden.

Wir können jetzt und hier und heute genau dies erkennen. Und dann können wir beim Erkennen beobachten, was wir fühlen. Beobachte Dich einfach JETZT, wenn Du dies hier liest.

Findest Du den göttlichen Plan toll, spitze, klasse?
Oder haderst Du mit ihm?
Findest Du ihn doof, blöd und sinnlos?

Es ist ganz gleich, ob Du positive oder negative Gefühle hast, der Schritt, den Du JETZT tun kannst, ist, zu bemerken welche Gefühle Du hast. Und dann gibt es noch die vielen Leser, die keine Gefühle haben. Dann beobachtest Du JETZT genau das, nämlich dass Du leer bist, dass Du nicht erfüllt von positiven oder negativen Gefühlen bist, sondern leer.

Ganz gleich was Du fühlst oder nicht fühlst, Du kannst genau dies JETZT beobachten, wahrnehmen und achtsam erkennen.


UNSERE GEFÜHLE ZU GAST IN UNSEREM INNEREN SCHLOSS

Und jetzt schreiben wir die Geschichte von Maria und Josef neu! Wir machen JETZT einen neuen Anfang. Maria und Josef klopften an die Türen der Wirtshäuser. Und wir stellen uns JETZT vor, das wir selbst ein Haus haben. Es muss kein Wirtshaus wie in der Geschichte sein. Es
kann auch ein Haus am Meer sein oder ein Schloss oder eine Burg oder eine Villa oder ein Holzhaus oder ein Haus im Wald oder ein Bauwagen oder ein Hochhaus oder, oder, oder … Stell Dir vor Deinem inneren Auge Dein Haus vor. Das Haus, in dem Du lebst und wohnst und Dich wohl fühlst.

So wie Deine Seele in Deinem Körper wohnt und zu Gast ist, so wohnst Du JETZT mit Deiner Seele zusammen in Dir in Deinem imaginären, inneren Haus, Palast, Schloss, Hütte oder Höhle.

Und in diesem Deinem Haus ist ein schöner, großer Raum oder Saal, Dein Wohnzimmer oder Tanzsaal. Mit Kronleuchter oder Kerzenschein, rustikal oder modern, mit Holz oder Marmor, ganz wie Du es magst. Und in diesem Saal oder Wohnzimmer stehen zwei Reihen großer Tische. Und es gibt ein sehr leckeres, sehr üppiges, sehr reichhaltiges Buffet. Es gibt reichlich zu essen und zu trinken für alle. Für alle Gäste. Und wer sind Deine Gäste?

Deine Gäste sind Deine Gefühle. Auf den Sitzplätzen an den Tischen sitzen Deine Gefühle. Sie schnacken miteinander. Sie plaudern. Sie verstehen sich gut. Sie lachen und scherzen. Und zwischendurch tanzen sie herum. Dann wieder holen sie sich noch etwas Leckeres zu essen. Und es geht ihnen allen richtig gut.

Die Gefühle, die an den Tischen sitzen, sind diejenigen, die Du bereits in Dir willkommen geheißen hast. Es sind all diejenigen Gefühle, die SEIN dürfen. Es sind die, denen Du Deine Erlaubnis gegeben hast, Deine Erlaubnis, dass sie sein dürfen. Sie haben von Dir sozusagen einen Lebensberechtigungsschein erhalten.


ES KLOPFT AN DER TÜR

Und nun nimmst Du wahr, dass es an der Tür klopft. Draußen an der Tür klopft jemand an. Wie Du unschwer erraten kannst, klopfen dort diejenigen Gefühle an, die noch nicht mit dabei sind. Es sind diejenigen, die noch keine Daseinsberechtigung von Dir erhalten haben. Es sind diejenigen, die Du bisher ausgesperrt hast. Und sie wollen rein. Sie bitten um Einlass. Und Du spürst deutlich Dein Nein. Du hast Sie aus gutem Grunde bisher ausgesperrt und draußen vor der Tür gelassen. Das weiß ich, und das nehme ich sehr ernst.

Da Du nun zu den Menschen gehörst, die in ihrem Leben endlich wirklich etwas verändern wollen (das merkst Du schon daran, dass Du jetzt diese Zeilen liest), wissen wir, dass Du mutig bist und wirklich weitergehen möchtest. Du kannst also einfach weiterlesen und Dich
von diesen Worten führen, lenken und leiten lassen …

Herzlich willkommen! Hallo, liebe Gefühle, ja, ich bin Willens, mich Euch zu öffnen und ich begrüße Euch in mir. Ich öffne mein Tor JETZT.


MEIN FREIER WILLE

Ich selbst als Buchautor habe an einem Punkt in meinem Leben für mich eine ganz wichtige Entscheidung getroffen. Wir alle haben ja unseren freien Willen. Häufig ist unser freier Wille gar nicht wirklich frei, sondern wird von unserem schwatzhaften Ego in Grund und Boden geredet. Durch Meditation kann es uns gelingen, einen guten Kontakt zu unserem höheren Sein und zu unserem wahren freien Willen zu bekommen. Und in dieser wahrhaftigen Freiheit können wir dann neu wählen und neue Entscheidungen treffen, zum Beispiel …

„Ja, ich will. Ich will der göttlichen LIEBE dienen. Und ich will mich von ihr führen, lenken und leiten lassen. Das ist mein freier Wille, und mein Wille geschehe jetzt.“

Mit dieser Entscheidung, die wir klar und deutlich vor uns selbst treffen, wissen wir und sind wir uns ganz sicher, dass alles, was wir tun und machen und auch die Worte, die wir schreiben und sprechen, gut sind. Es geschieht im Sinne und im Namen der göttlichen LIEBE. Also ist es gut und wird zu unser aller Genesung, Heilung und zu Entwicklung positiv beitragen.

Wir begeben uns JETZT also gemeinsam auf Deinen Weg.

Also los … auf ins Abenteuer …


AUF INS ABENTEUER

Wir können uns mit Fug und Recht ein bisschen vorkommen wie beim Herr der Ringe oder wie bei Harry Potter. Die guten und die ‚bösen‘ Kräfte treffen aufeinander. Sie begegnen sich. Vielleicht kämpfen sie sogar miteinander. Und am Ende gewinnt – natürlich – die Liebe.

Es geht nun also darum, unsere bereits zu uns gehörigen und integrierten Gefühle in uns zu begrüßen (sie sitzen ja bereits in lustiger Runde an den Tischen in unserem Haus oder Schloss). Und draußen an der Tür klopft es. Wir spüren vielleicht ein: „Och nööööhhh. Muss das denn sein? Könnt ihr mich nicht einfach in Ruhe lassen?!“ Und natürlich können wir sie ignorieren oder uns abwenden. Aber die Gefühle werden weiter klopfen und weiter und weiter und weiter. Also, ran an den Speck!

Wir gehen also zur Tür und wollen gerade aufmachen - ein bisschen Herzklopfen ist dabei schon erlaubt - da erzähle ich Dir, bevor es tatsächlich losgeht, noch ein weiteres hilfreiches Bild, nämlich vom Rummelpottlaufen …


RUMMELPOTTLAUFEN

Wir kennen ja Fasching und Karneval. Kennst Du auch Rummelpott-Laufen? Das ist so ähnlich wie Halloween. Bei uns in Schleswig-Holstein verkleiden sich die Kinder zu Sylvester und gehen von Haustür zu Haustür und singen Rummelpott-Lieder …

„Ol Vadder Bargmann
hett een lang Rock an
alln‘s wat he verdeen deit
tut he in sin Rummelpott
hua hua hua“

Da klingeln also die Kinder an der Tür und hoffen, dass ihnen jemand aufmacht und ihnen ein Naschi gibt. Sie wollen keine Herberge wie Maria und Josef, sie möchten nur ein Naschi für ihr Lied. Aber es ist doof, wenn ihnen niemand die Tür öffnet. Das frustriert die Kinder. Es ist schön, wenn tatsächlich jemand aufmacht und sich freut.

Die Kinder sind verkleidet. Sie sind verkleidet als Pipi Langstrumpf, Clown, Zauberer, Hexe und auch als Vampir, Gruselmonster und Waldschrat. Die Verkleidungen sehen manchmal wirklich sehr unheimlich und gruselig aus, aber trotz allem äußerlichen Grusel steckt unter der Verkleidung ein unschuldiges, fröhliches, liebes Kind.

Warum erzähle ich Dir das?

Mit den Gefühlen, die bei Dir an Deiner inneren Haustür klingeln, verhält es sich genauso wie mit den Rummelpott-Kindern. Unter der Verkleidung steckt die LIEBE. Alles was ist, ist aus LIEBE erschaffen. Die Essenz von allem ist LIEBE. Auch dann, wenn die äußere Hülle oder die oberflächliche Erscheinung furchteinflößend ist.

Du bist also schon JETZT in der Lage und in dem Bewusstsein, Du hast schon JETZT das Wissen, dass der Kern von allem was ist, die reine göttliche LIEBE ist. Aus dieser göttlichen Liebe ist alles hervorgegangen, und genau dorthin wird sich alles wieder zurückverwandeln, transformieren, wenn es ‚stirbt‘, beziehungsweise wenn es sich auflöst oder zurückkehrt.

Dies ist für uns alle sehr beruhigend, denn auch, wenn dort vor unserer eigenen Tür gleich noch so gruselige Gefühle stehen, so klingeln sie nur deshalb bei uns, weil sie durch uns heimkehren wollen, zurück ins LICHT, zurück in die LIEBE. Und wir sind dieses DURCH. Jeder Mensch ist dieser Weg der Transformation (der Lichtkanal ins Lichtportal bzw. das Feuer der Transformation) für all diese Gefühle. Dies ist unsere eigentliche Berufung, nach der wir ach so lange gesucht haben …

Es geht einzig und allein darum, Gefühle/Energien bejahend und bereitwillig willkommen zu heißen und DURCH sich selbst durch zu lassen heim ins Licht, heim in den Himmel, heim zu Gott, heim in die Liebe …

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EMPATHISCH SEIN

Unseren Job als DURCH brauchen wir NICHT umsonst zu machen. Wir werden dafür reich und überreich belohnt. Vor unserer Tür warten Gefühle, die unsere eigenen Gefühle sind und die in unser Körper-Geist-Seele-System integriert werden wollen. Und es warten dort auch Fremdgefühle. Fremdgefühle sind vor allem solche, die nicht unsere ureigenen sind. Es sind die Gefühle von unseren Eltern, Partner/Partnerin, ArbeitskollegInnen, Freunden, Verwandten und Bekannten oder der Gesellschaft.

Jeder von uns hat die naturgegebene Fähigkeit des Empathisch-seins. Empathisch-sein bedeutet, dass wir fühlen können, wie der andere sich fühlt. Wir spüren es nicht nur, sondern wir fühlen es im wahrsten Sinne des Wortes körperlich.

Diese Fähigkeit ist Segen und Fluch zugleich. Auf der einen Seite wissen wir, wie es dem anderen geht, ohne dass er/sie es uns mit Worten gesagt hat. Auf der anderen Seite fühlen wir uns schlecht, obwohl wir eben noch gut drauf waren, nur weil wir das Energiefeld unseres Gegenübers ‚aufgenommen‘ haben. Mitunter kann es sogar sein, dass wir fühlen, wie jemand sich fühlt (Partner, Eltern, beste Freundin) und dieser Jemand ist fünfhundert Kilometer weit weg.

Dr. Dain Heer schreibt in seinem Buch „Sei Du selbst“ („Being you“), dass sage und schreibe 98 Prozent unserer Gefühle nicht unsere eigenen Gefühle sind, sondern die Gefühle anderer Menschen. 98 Prozent von dem, was wir fühlen, sind nicht wir, sondern ist jemand anderes. 98 Prozent!

Das bedeutet: Die meiste Zeit meines Lebens fühlen wir nicht uns! Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir fremdgesteuert‘, zumindest gefühlsmäßig. Und wenn wir nicht in der Lage sind, unsere eigenen zwei Prozent von den 98 Prozent Fremdgefühlen zu unterscheiden, dann identifizieren wir uns andauernd mit jemand anderem! Vorzugsweise mit den Eltern, die auch ihrerseits nicht ihre Gefühle leb(t)en, sondern von ihren Eltern und Vorfahren.

Wir leben also in unserem ganz normalen Alltag 98 Prozent alten Gefühlsklatsch von anno dazumal. Nichts desto trotz klopfen diese Gefühle JETZT bei uns an die Tür. Und bevor wir gleich aufmachen, noch eine letzte Bemerkung: Sogar 50 bis 100 Prozent unserer körperlichen Leiden sind nach Dr. Dain Heer nicht Deine eigenen. 50 bis 100 Prozent unserer körperlichen Leiden gehören jemand anderem!

Sehr extrem wird dies deutlich bei kranken Kindern. Es ist extrem schicksalhaft, wenn unsere lieben, kleinen Kinder die schweren Rucksäcke ihrer Eltern tragen und körperlich erkranken aufgrund der nicht integrierten Gefühle und seelischen Traumata ihrer Eltern und Vorfahren. Dies KANN sich in allgemeinen körperlichen Symptomen eigen bis hin zu Allergien und sogar Krebs. Krebs ist unkontrolliertes Wachstum im Schattenbreich und auf körperlicher Ebene, weil wir seelisches Wachstum und seelische Entwicklung strengstens verbieten - entsprechend unseren Prägungen und Konditionierungen aus unserer Kindheit …


UNSERE GEFÜHLE MACHEN UNS REICH
Das schicksalhafte Ertragen und Erleiden wollen wir jetzt einmal bewusst anders und ‚besser‘ machen, und deshalb schreiten wir jetzt nun gleich zur Tat. Alle Gefühle heißen wir nun gleich herzlich willkommen, und sie dürfen sich zu uns in unseren inneren energetischen Raum an die lange Tafel setzen. Sie dürfen essen und trinken. Sie dürfen tanzen und feiern und lachen, und sie dürfen einfach bei uns zu Gast sein. Und alle Gefühle, die wir zu uns einlassen, zeigen sich für unsere Offenheit und für unsere Gastfreundschaft gerne und bereitwillig erkenntlich, und sie zahlen einen glänzenden goldenen Taler in unsere feine Schatzkiste, die direkt neben der Haustür beziehungsweise neben der Schlosstür steht. Dies ist ein symbolischer Akt und eine wichtige Geste der respektvollen Anerkennung und Dankbarkeit. Jeder Taler in unserer imaginären Schatzkiste steht für ein Gefühl. Jedes Gefühl macht uns also reich. Und jedes weitere Gefühl macht Dich noch reicher. Alle Gefühle zusammen, ganz gleich ob schöne oder weiniger schöne Gefühle, bereichern uns vielfach. Sie bereichern uns. Sie machen unser Leben reich. Sie erfüllen uns und geben uns das Gefühl, nachdem wir uns ein Leben lang gesehnt hast: erfüllt zu sein.

Je mehr Gefühle wir zu uns einlassen (ganz gleich ob schöne oder weniger schöne Gefühle), desto erfüllter, vollständiger und zufriedener werden wir uns fühlen.


HALLO BOCKIGKEIT

Noch ein kleines Zwischenspiel. Nun gibt es natürlich auch die Gefühle von Bockigkeit, von Widerborstigkeit, von Eigensinnigkeit, von Sturheit und Starrsinn. Auch diese Gefühle dürfen wir gerne in uns willkommen heißen. Sollten überraschenderweise einzelne Gefühle tatsächlich auf die extrem abwegige Idee kommen, uns den Goldtaler zu verweigern, so setzt Szenario 1 ein.

Die Gefühle wissen, dass Sie ohne uns und unsere Gastfreundschaft niemals ins LICHT und zurück zu Gott heimkehren werden. Selbst wenn sie sich ein bisschen aufplustern, können wir ganz ruhig bleiben. Wir sind in uns der Herr/die Dame im Hause. Wir sind der Bestimmer und haben in uns das Sagen. Also, falls es kleine Unstimmigkeiten gibt, schauen wir das entsprechende Gefühl einfach wortlos, freundlich, wohlgesonnen und sehr klar und bestimmt an und deuten mit einem liebevollen Kopfnicken still auf die Schatzkiste hin. Dann wird das Gefühl schon zahlen.

Szenario 2: Wenn das Gefühl nicht den Taler zahlt und meint, ‚den Laden aufmischen zu müssen‘, dann schnippst Du einmal mit Deinen Fingern und weist auf das Gefühl, das da gerade querulantenmäßig auftritt. Und mit Deinem Fingerschnipsen hast Du die Engelheerscharen, die Erzengel und die himmlischen Wesen der Liebe, des Lichts, der Freude und des Friedens auf den Plan gerufen, und die kümmern sich um den Rest. Damit hast Du dann nichts mehr zu tun. Entweder bekommen sie das Gefühl beruhigt, oder sie entfernen es aus Deinem Gewahrsein. Dann muss dieses Gefühl leider noch eine Zeitlang warten, bis es zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Chance bekommt, an Deiner Tür zu klopfen und um Einlass zu bitten. Du empfängst ausschließlich die willigen Gefühle.

Alle anderen, die noch wild und ungestüm sind, werden von den himmlischen Helfern noch gar nicht bis zu Deiner Tür vorgelassen. Ganz sicher: Das, was in Deinem Hause passiert, geschieht im Namen der göttlichen LIEBE. So sind diese Zeilen geschrieben und so ist es verabredet.

Szenario 3: Du hast eine große Lust auf Krieg in Dir. Es gibt Menschen, die haben eine große innere Lust auf Krieg im Inneren; sie lieben autoaggressives Verhalten. Für diese Menschen sind selbstverletzende Handlungen ‚lustvoll‘. Sie sind glücklich, wenn sie sich selbst (oder andere) quälen. Du kannst Dich sehr glücklich schätzen, wenn Du nicht zu diesen Menschen zählst. Denn diese Menschen leiden wirklich sehr. Sie leiden unter sich selbst. Sie leiden unter ihren auf Autopilot laufenden inneren Programmen. Und sie leiden unter ihrer Umwelt und unter dem Leben selbst. Suizidale Gedanken oder Handlungen gehören womöglich zu ihrem Alltag. Hier ist fachärztliche und/oder psychiatrische Hilfestellung unbedingt angezeigt, und dieses Buch kann dann vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorgeholt werden. Dann ist es jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt für die ‚Selbstbehandlung‘.


EIN BLÜHENDER KROKUS IM KROKUSBLÜTENMEER

Wir können uns entscheiden, der göttlichen LIEBE zu dienen und uns von ihr führen, lenken und leiten zu lassen. Es ist jedem Menschen freigestellt, seinen freien Willen zu gebrauchen. Jeder körperlich, geistig und seelisch gesunde Mensch ist ein autonomes Wesen in Interaktion, und damit ist jeder Mensch Herr/Dame seiner Sinne. Wer sich mit seinem freien Willen freiwillig für die dunkle Seite, für ‚das Gegenteil von LIEBE‘, für Angst, Schmerz, Leid, Kummer, Zwang, Opfer sein, Unterdrückung und Folter entscheidet, dem kann auch dieses Buch nicht helfen. Dieses Buch richtet sich an diejenigen Menschen, die guten Willens und voller Hoffnung sind, das Gute in sich zu entdecken, zu entfalten und im Namen der göttlichen LIEBE auszudehnen. Dieses Buch richtet sich an all diejenigen, die nach einer langen Ego-Reise beziehungsweise Seins-Liebe-Winterschlaf-Zeit die ersten warmen Sonnenstrahlen spüren, vorsichtig aber mutig, kraftvoll und mit starkem Willen ihren Sprössling aus der Erde recken, weiter wachsen und gedeihen wollen und die beabsichtigen, dann, wenn die Sonne höher steigt, ihren Blütenkelch zu öffnen und ihn schließlich in voller Farbenpracht zu entfalten. Dieses Buch richtet sich an all diejenigen Menschen, die zusammen mit anderen gleichgesinnten Menschen wie ein riesiges großes Krokusblütenmeer die Welt bereichern, verschönern und veredeln wollen.

Und nun geht es für uns alle darum, Teil des immer größer werdenden Krokusblütenmeeres zu werden. In diesem Sinne gehen wir jetzt zu unserer Tür unseres inneren Hauses/Schlosses und öffnen sie …

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WIR ÖFFNEN UNSEREN GEFÜHLEN UNSERE TÜR –
DIE TRANSFORMATIONSFABRIK

Wir machen nun gleich unsere Tür auf. Hierbei ist es viel praxisnäher, wenn wir uns kurz eine Situation vorstellen, die wir noch nicht ganz verarbeitet und deren Gefühle wir noch nicht vollends integriert haben. Denke beispielsweise an den letzten Besuch bei Deinen Eltern (beziehungsweise bei Deiner Mutter oder bei Deinem Vater) oder denke an den letzten Zoff mit Deinen Kindern oder Arbeitskollegen oder Deinem Partner/Deiner Partnerin. Vor der Tür warten jetzt die zu dieser Situation zugehörigen Gefühle. Sie warten auf Einlass. Du bist jetzt bereit und Du öffnest jetzt Deine Tür …

Vor der Tür stehen Gefühle. Was Du siehst ist Energie in unterschiedlicher Verkleidung. Es ist LIEBE in allen erdenklichen Variationen, die Gottes Schöpfung hervorbringen konnte. Und ganz gleich, wer dort vor Deiner Tür steht, Du sagst einfach: „Ich heiße Dich herzlich willkommen!“

Und Du bittest das Gefühl oder die Gefühle zu Dir herein. „Hallo, herzlich willkommen! Kommt herein, bringt Glück herein!“

Und alle Gefühle, so wie sie da stehen, sind Dir dankbar, dass Du sie zu Dir einlässt, und sie zahlen gerne und breitwillig ihren obligatorischen Goldtaler in Deine Schatzkiste neben der Tür.
Dann weist Du die Gefühle zu der reich gedeckten Tafel. „Liebe Gefühle, ich freue mich, dass Ihr da seid. Die Tafel ist reich gedeckt. Bedient Euch gerne. Esst und trinkt und lasst es Euch gut gehen.“

Und die Gefühle dürfen so nun erst einmal in Dir SEIN. Du erlaubst es ihnen, in Dir zu SEIN. Du gewährst ihnen ihre Existenzberechtigung. Einige Gefühle wirst Du benennen können. Das ist aber nicht wichtig. Es genügt völlig, wenn Du Dir ihrer gewahr bist. Hierzu switcht Du am besten in die Beobachterrolle, als Observer oder in Dein Höheres Ich, sodass Du sozusagen über den Dingen stehst. Du bist nicht die Gefühle, die da herein kommen, sondern Du beobachtest nur die „lustige Gesellschaft“ von Gefühlen. Insofern fühlst Du gar keine Betroffenheit, sondern spürst lediglich ein waches Gewahrsein. Du nimmst das Geschehen einfach nur wahr (aus einer höheren Perspektive).


DER WEG ZUR TRANSFORMATIONSFABRIK

Nach einer Weile erhebst Du innerlich wieder das Wort: „Liebe Gefühle, alle Gefühle, die nicht meine ureigenen Gefühle sind, sondern Fremdgefühle, ich bitte Euch: Wenn Ihr ausreichend gegessen und getrunken und Euch gut gestärkt habt, dann geht Euer Weg noch weiter. Dort drüben, auf der anderen Seites des Saals, dort seht Ihr eine Goldene Tür. Wenn Ihr meint, dass es an der Zeit ist, dann geht Ihr bitte eigenständig dort durch diese Goldene Tür und weiter bis nach draußen zu den Bussen. Ihr steigt bitte in die Busse ein. Die Busse fahren Euch dann direkt zur Transformationsfabrik. Mit dem Prozess der Transformation verwandelt Ihr Euch wieder in Euren göttlichen Ursprung der Liebe und kehrt heim.“

Alle Gefühle sehnen sich danach, heim ins LICHT zu kehren und freuen sich darauf. Sie gehen alle freiwillig, gerne und ganz in ihrem eigenen Rhythmus ihren Weg. Die Gefühle, die aus den Bussen aussteigen und in die Transformationsfabrik gehen, weisen sich beim Pförtner kurz aus, ziehen in der Umkleidekabine ihre Kostüme und Verkleidungen aus , springen in das „Schwimmbecken“ und geben sich dann dem Transformationsprozess hin. Am Ende erscheint ein wunderschöner farbenfroher leuchtender Regenbogen über der Transformationsfabrik und göttliches Weißes Licht und reine göttliche Energie sprühen aus den ‚Schornsteinen‘ hervor.

Diese gereinigte, pure göttliche Energie fließt zu einem Drittel in Dein System. Es ist das Dankeschön an Dich, dass Du den Gefühlen Deine Tür geöffnet hast. Diese Energie stärkt, stabilisiert und fördert Dich. Diese Energie hilft Dir, Deine ureigenen Gaben, Fähigkeiten und Talente im Namen der göttlichen Liebe zu entdecken, zu leben und weiterzuentwickeln. Diese Energie schenkt Dir Lebenskraft und Lebensfreude und füllt Dich auf mit reiner, göttlicher Liebe.

Das zweite Drittel der Transformationsenergie fließt zurück in die Ursprungssysteme, also in diejenigen Systeme, wo die Gefühle und Fremdenergien ihren Ursprung hatten und in alle Systeme, die sie durchlaufen haben (oftmals die gesamte Ahnenreihe oder die männliche oder die weibliche Linie).

Und das dritte Drittel fließt in das Energiefeld der Erde ein, also in das globale Feld der Menschheit und hebt damit weltweit die Schwingungsfrequenz aller Menschen an.


EIN BUS KOMMT

Manchmal kommt es vor, dass ‚ein ganzer Bus kommt‘, ein ganzer ‚Bus‘ oder ‚Zug‘ voll Gefühlen. Dann liegt ein bestimmtes Erlebnis oder Ereignis an und alle mit diesem Ereignis verbundenen Gefühle kommen Dich besuchen. Das ist sehr OK, denn auf diese Weise kannst Du viele Gefühle in einem Rutsch lösen. Du kannst sowieso immer gleich ‚alle Kumpels und Freunde‘ von einem Gefühl mit einladen, einzutreten und zu Dir zu kommen. Das bereichert Dich umso mehr, weil jedes Gefühl zahlt einen funkelnden goldenen Taler in Deine Schatzkiste, und die Energie des Transformationsprozesses fließt Dir ja wieder zu und bereichert Dich zusätzlich. Und Du reinigst Dein System und machst Dich leicht. Denn alle Gefühle, die Du willkommen heißt, beschweren Dich nicht mehr weiter. Du hast sozusagen freiwillig den ganzen alten Dreck unter dem Teppich herausgekehrt und ihn recycelt. Also wahrhaftig eine Win-Win-Situation für alle.


PREMIUM UND SUPER-PREMIUM

Wenn Du schon zu den ‚Fortgeschrittenen‘ zählst, kannst Du diesen Prozess noch mit zwei Bonus-Programmen in die Kategorien Premium und Super-Premium aufwerten. Für die Premium-Kategorie aktivierst Du während des gesamten Prozesses in Dir das Gefühl intensiver Dankbarkeit. Dies fällt uns oftmals am leichtesten in einer Meditation. In einer Meditation ist man dem Alltag etwas entrückt, und es fällt uns in dieser meditativen Stimmung sehr viel leichter, das Gefühl von Dankbarkeit ganz intensiv zu fühlen.

Wir können dann dankbar sein für alles, was uns das Gefühl/die Gefühle gegeben oder geschenkt hat/haben. In der Regel sind dies Erfahrungen, Lernschritte und einfach ihr Dasein. Wir können dankbar sein, dass uns dieses Gefühl, auch wenn es ein doofes Gefühl ist, dorthin geführt hat, wo wir heute stehen. Und wir sind dankbar, was wir durch das Gefühl über uns selbst, über andere und über das Leben lernen konnten.

Und schließlich verabschieden wir voll Dankbarkeit und auch mit dem Gefühl von der Trauer des Abschied-Nehmens das Gefühl, wenn es durch die Goldene Tür zum Bus zur Transformationsfabrik geht. All dieses intensive Fühlen verstärkt nochmals die Lösung alter Blockaden.

. . .

Wer sich sogar für das Super-Premium-Programm entscheiden möchte, setzt tatsächlich nochmal einen drauf. Und zusätzlich zu dem Gefühl von Dankbarkeit spreche ich zu dem Gefühl und bitte das Gefühl um Vergebung, dass ich es all die Jahre verurteilt habe und weghaben wollte, dass ich es unter den Teppich gekehrt habe und nicht sehen wollte und dass ich es so lange habe vor der Tür in der Kälte stehen lassen. Und darüber hinaus vergebe ich mir selbst, dass ich das Gefühl all die Jahre verurteilt habe und weghaben wollte, dass ich es unter den Teppich gekehrt habe und nicht sehen wollte und dass ich es so lange habe vor der Tür in der Kälte stehen lassen.

Und als Sahnehaube oben drauf bitte ich um Vergebung bei den beteiligten Mitmenschen, dass ich sie in Bezug auf dieses Gefühl angeklagt, für schuldig befunden und verurteilt habe und dass ich selbst hierdurch eine trennende Wand aufgebaut und Verbindung und Begegnung verhindert habe. Ich übernehme meine Verantwortung und bitte um Vergebung und entschuldige mich bei ihnen (mental-energetisch-telepathisch) aufrichtig.

Und schließlich lasse ich das Gefühl mit einer Herzens-tiefen Dankbarkeit gepaart mit dem Gefühl wahrhaftiger Vergebung seinen Weg durch die Goldene Tür hin zu den Bussen zur Transformationsfabrik gehen. Und wenn ich dabei gerührt bin und ein paar Tränen über meine Wangen kullern, dann ist das sehr, sehr schön. Denn die über meine Wangen rollenden Tränen sind das äußere, körperliche Zeichen dafür, dass sich in mir Blockaden auflösen und dass meine Gefühle und meine Energien wieder in mir fließen.

Auch dies geht für viele Menschen am besten in Stille oder in Meditation mit etwas Entspannungsmusik im Hintergrund, sodass ein tiefes Genießen des eigenen Berührt-Seins möglich ist.

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DAS RESONANZGESETZ TEIL 2

Warum haben wir uns mit der Transformation unserer Gefühle überhaupt beschäftigt? Warum ist das so wichtig?

Das Resonanzgesetz besagt ja: Gleiches zieht Gleiches an. Das bedeutet, wenn und solange wir niedrig schwingende Gefühle, sprich Energien, in unserem Haus unter dem Teppich gekehrt liegen haben, solange ziehen wir unbewusst gleich schwingende Lebensereignisse an. Es ist uns leider nicht möglich, nur schöne Lebensereignisse anzuziehen allein dadurch, dass wir die negativen Gefühle unter den Teppich kehren und die Augen vor ihnen verschließen. Das universale Schwingungsfeld spürt trotzdem, was da bei uns unter dem Teppich liegt. Und das universale Schwingungsfeld weist uns dann anfangs ganz dezent, und wenn wir nicht hören wollen mit immer drastischeren Maßnahmen bis hin zu Katastrophen, darauf hin, dass wir da noch einen „blinden Passagier“ mitfahren haben.

Warum ist dieses Vorgehen vom Universum nicht nervig, sondern sinnvoll? Weil es das Ziel ist, dass letzten Endes wir selbst als Körper-Geist-Seele-System wieder heimkehren ins LICHT. Davon ist die Rede, wenn Menschen vom Erwachen oder vom Erleuchtet sein sprechen. Und wir können mit unserem Körper-Geist-Seele-System natürlich erst dann ins LICHT heimkehren, wenn wir ‚alle Aufgaben erfüllt‘ haben.


DAS KINDERFEST DES LEBENS

Was bedeutet das, ‚alle Aufgaben erfüllt haben‘? Das ist wie bei einem Kinderfest. Vielleicht kennst Du das noch. Beim Kinderfest (Grundschule oder Stadtteilfest oder Gemeindefest) sind immer viele lustige Spielstationen für die Kinder aufgebaut. Und die Kinder bekommen dann eine Laufkarte. Mit der Laufkarte gehen sie nacheinander zu allen Spielstationen und spielen sie. Wenn sie die Spielstation gespielt haben, gibt der Spielstation-Betreuer auf der Laufkarte einen Stempel oder macht einen Haken. Und genau so ist das auch mit uns. Wir haben, als wir uns als Seele gemeldet haben, dass wir auf die Erde wollen, eine Laufkarte SELBST erstellt, welche Spiele wir spielen und vor allem welche Gefühle wir erleben und fühlen wollen. Und solange wir uns weigern, einzelne Gefühle in Liebe anzunehmen, müssen wir diese Spielstation immer nochmal und nochmal spielen, bis wir JA sagen. Erst wenn wir mit Freude und Dankbarkeit JA sagen, bekommen wir unseren Haken auf unserer Laufkarte.


ERSCHAFFER UND SCHÖPFER SEIN

Beim Studium der umfangreichen Literatur mag sich für den ein oder anderen herauskristallisieren, dass wir selbst Erschaffer und Schöpfer unseres Lebens sind. Doch ist dies wirklich so? Und wie funktioniert dieser Prozess des Erschaffens eigentlich tatsächlich?

Da gibt es sehr unterschiedliche Ansichten, Haltungen, Überzeugungen und Modelle. Die Wahrheit muss sicherlich jeder selbst für sich herausfinden …

Die Anfangsfrage ist natürlich: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Und was bedeutet dies, wenn wir es auf unsere schöpferischen Kräfte übertragen? Was ist zuerst da, die Welt, in der wir leben oder unsere Gefühle oder unsere Gedanken oder noch etwas ganz anderes? Oder anders ausgedrückt: Was ist zuerst da? Verursachen unsere Lebensumstände unsere Gedanken/Gefühle oder verursachen unsere Gedanken und Gefühle unsere Lebensumstände?

Etwas, das immer da ist und da war von Anbeginn der Zeit bis zum Ende der Zeit (wobei ich mir im Klaren darüber bin, dass diese Aussage Quatsch ist, denn es gibt keine Zeit im Sein), das ist die göttliche oder die universale LIEBE, als die alles überdauernde Ur-Energie des Seins. Das bedeutet, alles, was ist und alles, was jemals sein wird, ist aus LIEBE entstanden und wird wieder zu LIEBE und LICHT werden.

In der Quantenphysik geht man davon aus, dass alle Ereignisse bereits existieren. Man kann es sich so vorstellen, dass Gott einen Super-Hyper-Computer besitzt und wahnsinnig viel Spaß am Programmieren hatte. Und als ‚IT-Fachmann‘ erster Güte hat Gott ALLE möglichen und unmöglichen Ereignisse programmiert, also erschaffen, und diese dann auf eine Super-Mega-Maxi-CD gebrannt. Und jeder Mensch bekommt mit seiner Geburt, nein, mit seiner Zeugung, eine solche Super-Mega-Maxi-CD gratis als Willkommensgeschenk frei Haus mit auf seinen Lebensweg gegeben.

Nun sind nicht alle Menschen gleichermaßen Technik begabt und nicht alle Menschen wissen, was sie mit dieser CD machen sollen, wo sie sie einlegen sollen, wie sie sie abspielen und wo die Fernbedienung versteckt ist, beziehungsweise wo denn die Batterien für die Fernbedienung abgeblieben sind. Auf jeden Fall haben wir so eine CD, und es ist unser freier Wille, welchen Track wir heute abspielen. Und wir könnten ganz nach Lust und Laune auch ‚ein anderes Lied hören‘ (oder ein anderes „Computerspiel spielen“), aber dazu müssten wir wissen, wie das mit dem Zappen funktioniert.

Und dann kommt noch ein weiteres Phänomen dazu: Wir kennen es alle. Du sitzen wir abends vor dem Fernseher, und wir wissen, dass das, was wir uns da gerade anschauen, Müll ist. Und wir müssen es trotzdem bis zum Ende anschauen, weil wir es nicht schaffen, vorher auszuschalten oder das Programm zu wechseln.

Genauso ergeht es uns auch mit unserer CD, die wir von Gott geschenkt bekommen haben. Wir schaffen es einfach nicht, mal ein anderes Lied abzuspielen. Erschwerend kommt hinzu, dass, wenn und solange wir uns als Opfer fühlen, wir uns machtlos unseren Lebensumständen ausgeliefert fühlen. Mit dem ‚die Gefühle rein lassen‘ und ‚die Fremdgefühle zur Transformationsfabrik leiten‘ können wir jetzt schon leicht das Gefühl von Opfer sein einfach willkommen heißen. Es darf zu uns reinkommen, sich stärken und essen und trinken fiderallala, und dann geht es durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik.

Und alle Freunde und Kumpels von dem Gefühl Opfer sein, wie Minderwertigkeit, Kleinheit, Schuldgefühle, Angst, etwas falsch zu machen, Unsicherheit, Traurigkeit, Sorgen, Befürchtungen und so weiter, machen gleich mit. Wir müssen uns also eine Grundkompetenz und Grundbefähigung aneignen, in unserem Leben etwas zu sagen zu haben, sprich, Gefühle bewusst einlassen und willkommen heißen und selbstbewusst und eigenverantwortlich den Track auswählen, den wir hören möchten.

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WENN UNS ZWEIFEL HEIMSUCHEN

Der Gegenspieler zu unserem willentlichen Erschaffen, Wünschen und „den Track unserer Wahl wählen“ tritt natürlich immer wieder und sofort auf den Plan. Der beliebteste Gegenspieler von „Ich schaffe das“, sind unsere Zweifel und Selbstzweifel. Und was machen wir mit ihnen?

Ganz einfach. Wir machen ihnen unsere Tür auf und heißen alle Zweifel erst einmal herzlich willkommen, denn auch unsere Zweifel sind nichts weiter als Energie in Form von Gedanken und Gefühlen. Bisher haben sie uns tierisch genervt. Aber JETZT, heute laden wir sie einfach ein, und sie dürfen zu uns reinkommen und sich bei uns stärken und wohlfühlen. Und dann weisen wir sie darauf hin, dass die Zweifel (die Fremdenergie sind), beizeiten dort drüben durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik gehen, um transformiert zu werden, um heimzukehren und um als reine, göttliche, strahlende Energie wieder ins LICHT zurückzugehen beziehungsweise in die Systeme der Menschheit wieder als gereinigte Energie einzufließen.

Und wenn dann noch mehr Zweifel kommen sollten, dann öffnen wir auch ihnen bereitwillig unsere Tür. Es ist so einfach, das mit dem Willkommenheißen. Man muss sich nur einen Schubsgeben und es tun.


DIE REGIERUNGSGESCHÄFTE WIEDER SELBST IN DIE HAND NEHMEN

Nun mag es sein, dass auch Du zu den Menschen gehörst, die nicht nur von Zweifeln, sondern auch von tausend anderen Gedanken gepeinigt sind oder waren. Solange unsere Gedanken bei uns die Regierungsgeschäfte in der Hand haben, haben wir als seiendes Ich keine Chance, selbst zu bestimmen. Wir selbst, unser Seins-ICH, hat die Leitung eingebüßt.

Wieso?
Ganz einfach: Dies ist ein Teil des göttlichen Plans.
Durch das Vergessen haben wir uns selbst vergessen.
Du haben vergessen, wer wir sind.

Und wer sind wir?

Wir sind reines Bewusstsein, achtsames Gewahrsein, Bewusstheit, reine göttliche LIEBE, universale Energie ohne Form, ohne Gedanken, ohne Gefühle, ohne Worte, einzig mit universeller Lebensintelligenz ausgestattet, die unseren Körper durch IMPULSE wie ferngesteuert im Namen der göttlichen Liebe lenkt.

Damit wir überhaupt wieder handlungsfähig werden, müssen wir gegenüber unseren Gedanken Position beziehen und kurz mal in unser Höheres ICH schlüpfen und von dort aus die Dinge regeln, die zu regeln sind.

Und deshalb öffnen wir jetzt als Hausherr oder Hausdame all unseren Gedanken unsere Tür und lassen sie herein. Das ist unsere erste Tat, um selbstbestimmt Ja zu sagen zum Leben.

Man, oh man, oh man, ist das eine plappernde, labernde, schnatterige Gesellschaft, die da vor unserer Tür steht. So viele aufgeregte Gedanken. So viel Publikum. So viele Fans, die so gerne zu uns wollen. Und wir lassen nun all diese ‚Leute‘ zu uns ein, einfach in unserem Gewahrsein, und all die vielen Gedanken und Gefühle sind so dankbar, dass sie heute zu uns eintreten dürfen, dass
sie brav ihren Taler in unsere Schatzkiste zahlen. Boah – da kommt aber schnell ein großer Schatz zusammen …

Und all unsere Gedanken und Gefühle essen und trinken und stärken sich. Und wenn sie satt und zufrieden sind und sich lange genug ausgeruht und in uns aufgehalten haben, dann gehen sie durch die Goldene Tür weiter zu den Bussen zur Transformationsfabrik und alles ist gut und beruhigt sich merklich.

Diese Methode mit dem Bild der Transformationsfabrik eignet sich gleichermaßen für Gefühle und für Gedanken. Und alle weiteren Gedanken, die jetzt noch auftauchen, können wir entweder hereinbitten und ebenfalls transformieren – wir können auch einfach die Haustür offen stehen lassen – oder wir lassen die Gedanken wie weiße Sommerwolken am Himmel einfach vorüberziehen, ohne dass wir ihnen besondere Beachtung schenkenst. Wichtig ist ja für uns, dass wir ins bewusste Erschaffen kommen, dass wir uns als bewusster Geist erfahren. Und das gelingt uns am besten, wenn wir unwichtige Gedanken vorüberziehen lassen und uns nur auf solche Gedanken konzentrierseen, denen wir wirklich unsere volle Aufmerksamkeit, verbunden mit Erschaffenskraft, schenken möchten.

Und solange wir uns unsicher sind, ob wir das ‚Richtige‘ denken oder nur ‚Gedankenmüll‘ produziersen, solange denken wir einfach an das LICHT. Wir stellen und einfach vor unserem inneren Auge LICHT vor und denken daran und fühlen es auch. Dann sind wir immer auf der sicheren Seite.

Und alle Gedanken, die nicht LICHT sind, lassen wir einfach vorüberziehen oder durch uns hindurch fließen zur Transformationsfabrik.

WIR SIND SCHÖPFER UNSERER LEBENSUMSTÄNDE

Die alte oder herkömmliche Sichtweise der Dinge ist, dass unsere Lebensumstände die Ursache für unsere Gefühle und auch für unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit sind. Und wenn in unserem Leben etwas nicht klappt, dann sind die Lebensumstände daran ‚schuld‘ oder das Schicksal meint es gerade mal oder immer noch nicht so gut mit uns. Diese Lebenseinstellung ist aus psychiatrischer Sicht ein Abwehrmechanismus, mit dem wir uns selbst davon befreien, die volle Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Wir projizieren etwas, was eigentlich innerhalb von uns selbst liegt, auf die Lebensumstände außerhalb von uns. Und dann sagen wir: „Du bist schuld“, Du Leben, Du Schicksal, Du Partner, Du Chef, Du Arbeitskollege, Du Sohn, Du Tochter, Du Mutter, Du Vater, Du Freund, Du Onkel oder Tante, Du Nachbar, Du Wetter, Du Baustelle, Du Straßenverkehr, Du Spinne, Du Glasscherbe in meinem Fahrradreifen und so weiter. Dies ist die bisherige, alte, aber gesellschaftlich akzeptierte normale ‚Wahrheit‘.

Die neue Haltung ist: Nicht unsere Lebensumstände verursachen unsere Gefühle, sondern unsere Gefühle und Gedanken erschaffen unsere Lebensumstände. Wir haben also zuerst unsere Gedanken und unsere Gefühle und danach, als zweites, ergeben sich daraus unsere Lebensumstände.

Wir formen, manifestieren, erschaffen, kreieren und schöpfen unser Leben und alles in unserem Leben hundertprozentig selbst mit der Kraft unserer Gedanken und Gefühle. Und wie das genau funktioniert, das schauen wir uns jetzt einmal an …

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DAS ERSCHAFFEN ERSCHAFFEN

Es geht jetzt also darum, zu zeigen, wie wir das Erschaffen erschaffen. Das ist erstens ganz einfach und zweitens können wir es schon. Wir machen es drittens sowieso schon unser Leben lang. Der einzige Unterschied besteht jetzt darin, dass wir bisher unbewusst erschaffen haben und jetzt unsere Fähigkeit aktivieren, BEWUSST zu erschaffen.

Mit unbewusst Erschaffen ist gemeint, dass wir unser Leben so leben, wie wir es eben leben. In unserem Kopf ist die CD eingelegt, und sie spielt automatisch immer wieder das gleiche, alte Lied. Wir haben es schon hunderttausendmal gehört, und es hängt uns zum Hals raus. Deswegen liest Du ja jetzt diese Worte. Unserem Unterbewusstsein gelingt es jedoch mit einer beeindruckenden Zuverlässigkeit, nichts zu verändern. Obwohl wir es, also unsere Lebensumstände, gerne verändern möchten, gibt es etwas in uns, das alle Erfolge verhindert. Und das ist doch großartig. Wir haben in uns also sehr starke Kräfte, die noch viel stärker sind als unser Wille. Und diese Kräfte wirken in uns.

An dieser Stelle sollten wir NICHT beurteilen, wie sie wirken, sondern wir sollten nur erkennen/anerkennen, dass sie wirken und mit welcher Macht, Stärke, Autorität, Kraft und Zuverlässigkeit sie wirken. Wir dürfen erkennen, wertschätzen und achten, dass sie wirken. Sie stehen da wie der Fels in der Brandung und ziehen ihr Ding durch. Was für eine Kraft. Was für eine Power. Was für eine enorme Entschlossenheit. Und diese riesige, große Kraft, Macht und Entschlossenheit, das alles sind WIR!

Nur leider ist derzeit noch unser Negativ-Modus, beziehungsweise unser Gefahren-Abwehrmechanismus-Programm aktiviert. Im Moment ist es so, dass wir mit unseren Wünschen, Hoffnungen, Sehnsüchten und unserem Willen gegen diese Kräfte arbeiten.

Es hat irgendwann einmal in diesem oder in früheren Leben eine oder mehrere traumatische, existenziell bedrohliche Situationen gegeben, in denen war die automatische Aktivierung unseres Abwehrprogramms überlebenswichtig. Möglicherweise haben wir damals sogar ein (heiliges) Versprechen abgegeben, das nun in Form eines Glaubenssatzes fortbesteht und uns unbewusst führt, lenkt und leitet. Und zu allem Überfluss hat unser System leider noch nicht bemerkt, dass die Gefahr inzwischen vorüber ist. Unser System, genauer gesagt unser Nervensystem, kämpft immer noch dagegen, gegen den Feind, gegen die Gefahr, gegen die existenzielle Bedrohung. Und es wird Zeit, dass wir unserem Nervensystem mitteilen, dass die Gefahr vorüber ist und dass die Trauma-Aufarbeitung beginnen kann.

Es ist allerhöchste Zeit für ein System-Update.

Also: „Liebes System, ich erkenne jetzt, hier und heute, dass ich in Sicherheit bin. Ich bin jetzt körperlich, geistig und seelisch keiner äußeren Gefahr mehr ausgesetzt. Und ich bin bereit, all meine Kraft für die Aufarbeitung der schlimmen Situation, die jetzt vorbei ist, einzusetzen.“

Was meinst Du: Wie wäre es denn, wenn Du jetzt nicht mehr gegen die im Autopilot-Betrieb laufenden Abwehrmechanismen arbeiten würdest, sondern mit ihnen zusammen an einem Strang ziehst?! Das wäre doch der Kracher! Ihr könntet im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen.

Dein Wille, Deine Wünsche, Deine Hoffnungen und Deine Sehnsüchte sind stark, sehr stark sogar, denn Du hast heftige Lebenssituationen intuitiv souverän bewältigt. Du fühlst in Dir einen großen, starken Wunsch nach Veränderung. Du weißt, was Du willst!

Wir müssen uns nur ehrlicherweise eingestehen, dass da etwas in uns ist, das noch stärker ist als unser starker Wille. Beides zusammen genommen ist dann die absolute Mega-Power. Solange diese Kräfte jedoch gegeneinander arbeiten, kommt unter dem Strich nichts, null, niente dabei heraus. Erst, wenn es uns gelingt, diese beiden Kraftpotenziale in Übereinstimmung miteinander zu bringen, sodass sie kohärent miteinander arbeiten, dann gibt es echt kein Halten mehr. Da wor ganz sicher sein!

Den vorliegenden, offensichtlichen Widerspruch, das offensichtliche Gegeneinander, bringen wir nun auf einen ganz einfachen Nenner:

Unser Denken und unser Fühlen sind entgegengesetzt.
Unser Dein Kopf will das eine.
Und unser Bauch (beziehungsweise unser Herzensfeld) will etwas anderes.

Und – klar – was kann anderes daraus entstehen, als eine Patt-Situation. Eins zu Eins unentschieden. Und nichts geht voran.

Wie kommen wir da nun raus?

Wie kommen wir da nun LEICHT heraus?


Weiter geht es mit dem Beitrag „Denken und Fühlen in Einklang bringen“ …

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DENKEN UND FÜHLEN IN EINKLANG BRINGEN
(mit drei Achtsamkeitsübungen)

Der erste Schritt ist, dass wir es uns bewusst machen: Unsere Aufmerksamkeit schärfen, unsere Achtsamkeit steigern, nach innen horchen und uns unserer Bewusstheit bewusst sein. Und unsere Position/Haltung verändern: NICHT die Gedanken sein und NICHT die Gefühle sein, sondern die Gedanken und Gefühle von einer höheren Warte aus beobachten. Wir gehen bewusst in unser Über-Ich.

Solange wir uns mit unseren Gedanken identifizieren, SIND WIR unsere Gedanken. Und solange wir uns mit unseren Gefühlen identifizieren, SIND WIR unsere Gefühle.Und dann werden wir krank. Dann erleiden wir eine Entzündung, zum Beispiel Fieber, weil sich in uns ein innerer Konflikt entzündet. In uns ist Kampfgebiet. In uns herrscht ein Kriegszustand. Wir kämpfen gegen uns selbst. Wir als unsere Gedanken kämpfen gegen uns als unsere Gefühle. Und egal, wer gewinnt, wir werden auf jedenfall auch gleichzeitig verlieren, weil wir einer von beiden SIND in unserer bisherigen, alten Identifikation.

Allergien und Autoimmunerkrankungen haben hierin ihren Ursprung. Wir kommen aus diesem Dilemma nur raus, wenn wir unsere Identifikation, unser Empfinden ich-bin-meine-Gefühle und ich-bin-meine-Gedanken auflösen und uns ÜBER diese Identifikation erheben.

Wir sind der Beobachter!
Wir sind der Observer.
Wir sind das Höhere ICH.

Wir sind nicht in den Konflikt verstrickt, sondern wir sind Betrachter und Zuschauer. Wir sitzen auf der Tribüne. Wir sitzen im Theater auf dem Rang und schauen uns das Theaterstück, das unsere Gefühle und unsere Gedanken aufführen, ‚aus der Ferne‘ an.

Dies ist ein sehr leichter Weg, aus unserem Sumpf herauszukommen. Wir ziehen uns quasi wie der Baron von Münchhausen an unseren eigenen Haaren aus dem Sumpf. Und – es geht! Es funktioniert. Es klappt. Es klappt ganz leicht ohne Anstrengung, ohne Übung, ohne hartes Training – einfach jetzt.


ÜBUNG 1: ICH BIN WAHRNEHMENDES BEWUSSTSEIN

Wir machen hierzu jetzt eine Übung. Du liest einfach weiter und gleichzeitig machst Du jetzt eine Übung.

Also … Du gehst jetzt in Dein Höheres ICH.
Wie Du das machst?
Ganz einfach, Du schaust Dir selbst beim Lesen dieser Worte zu.
Und das geht so …

Du nimmst einfach wahr, wie Du hier, wo Du sitzt, sitzt. Du nimmst JETZT einmal bewusst wahr, wie Dein Handy in den Händen hältst (oder wie Du auf den Bildschirm von Deinem Laptop schaust). JETZT nimmst Du wahr, wie Dein Körper auf dem Stuhl oder auf dem Sessel sitzt oder auf der Unterlage oder im Bett liegt. Merkst Du, dass es ganz leicht ist, diese Worte zu lesen und im Hintergrund etwas anderes wahrzunehmen. Es geht gleichzeitig.

Und JETZT satteln wir da noch einen drauf.
Du liest dieseWorte (1).
Du nimmst wahr, wie Du Dein Handy hältst (auf den Bildschirm schaust) (2).
Du spürst Deinen Körper auf der Unterlage (3).
Und Du wirst Dir des Raumes oder der Umgebung um Dich herum gewahr (4)
und zwar mit Hören (4a) und Riechen (4b) und Sehen (4c).

Und JETZT kannst Du, während Du hier liest, zwischen diesen Wahrnehmungen beliebig hin und her springen. Das ist ganz leicht.
Du spielst damit und gehst jetzt ins Hören …
Und jetzt ins Riechen …
Und jetzt ins Sehen …
Und jetzt nimmst Du wahr wie Du liest …
Und jetzt nimmst Du wahr, wie Dein Handy hältst (auf den Bildschirm schaust)…
Und jetzt nimmst Du Deinen Körper auf der Unterlage wahr …
Und jetzt springst Du hin und her zum Hören, Riechen, Sehen, Lesen, Handy halten, Display anschauen, Unterlage spüren, Sehen, Lesen, Hören, Unterlage spüren, Riechen, Buch halten …

Und JETZT denkst Du aus Spaß an Dein Auto und stellst es Dir vor Deinem inneren Auge vor (5).
Und JETZT denkst Du an Dein Fahrrad und stellst es Dir vor Deinem inneren Auge vor (6).
Und JETZT denkst Du an Deine Küche und stellst sie Dir vor Deinem inneren Auge vor (7).
Und JETZT denkst Du an etwas Schönes, zum Beispiel, dass Du draußen bist und das schöne Wetter und die Sonne genießt (8).
Und JETZT denkst Du einfach mal an LICHT. Stell Dir innerlich sonniges, warmes, angenehmes Licht vor (9).
Und JETZT spürst Du einmal ganz bewusst, in welcher Schwingung Dein Körper gerade JETZT schwingt. Leicht, angenehm, warm, zufrieden, friedvoll, liebevoll, freudvoll, wohltuend (10).

Bade und schwelge ein bisschen in diesem Gefühl, in dieser Schwingung.
Lass sie Dir auf der Zunge zergehen und fühle diese angenehme, wohltuende Schwingung mit jeder Zelle Deines Körpers. Verinnerliche und verliebe Dich in diesen schönen Seins-Zustand (11).

Und JETZT switcht Du noch einmal lustig durch alle Programme:
Worte lesen, Handy bewusst halten, Display anschauen, auf der Unterlage bewusst sitzen, sich des Raumes oder der Umgebung gewahr sein mit Sehen, Hören und Riechen, dann Dein Auto, Dein Fahrrad, Deine Küche und schließlich die schöne, warme Sonne und LICHT vor Deinem inneren Auge.

Und jetzt verrate ich Dir etwas Überraschendes: Du bist soeben ins SEIN eingetreten. Ja, so leicht, so einfach ist das! Das ist einer der Schritte des Erwachens. So leicht, so einfach, so schön ist das. Und hier kommt der Beweis: Denn Du hast soeben beim Durchführen dieser Übung alle Sorgen und Probleme, Deine ‚normalen‘ Gedanken, Dein persönliches Gedanken-Karussell und vor allem Raum und Zeit vergessen! Du hast Dich ‚außerhalb der (dinglichen) Welt‘ bewegt. Du bist wahrhaftig eingetreten in den Raum wahrnehmenden Bewusstseins jenseits von Gedanken. Natürlich hattest Du Gedanken, aber Du hast nicht Deine Gedanken gedacht. Du hast sowieso überhaupt nicht gedacht, sondern Du hast einfach nur wahrgenommen.

Du hast also soeben den Zustand bewussten Gewahrseins erlebt und erfahren.
So leicht, so einfach, so simpel ist das!
Und Du kannst es jederzeit wiederholen – mit und ohne Meditationsmusik …

Und es ist ziemlich unspektakulär, wie Du bemerkt hast.
Es ist eigentlich ganz normal.
Ja, und das ist es auch.

Das muss es auch sein, denn Gott hat überhaupt kein Interesse daran, uns ‚schwere Aufgaben‘ zu stellen. Das Leben soll leicht sein, und das ist es auch. Schwer sind lediglich unsere Gedanken über das Leben.


ÜBUNG 2: ATEMÜBUNG 1

Und jetzt kommt auch schon gleich eine zweite Übung, ein zweites kleines Experiment. Der Einstieg ist der gleiche … Weil es so gut geklappt hat, machen wir es nochmal.

Du switcht JETZT noch einmal lustig durch alle Programme: Die Worte weiterlesen, bewusst darauf achten, wie Du das Handy hältst (wie Du auf den Bildschirm schaust), wahrnehmen, wie Du auf der Unterlage sitzt, des Raumes oder der Umgebung um Dich herum gewahr sein mit Sehen, Hören und Riechen, dann stellst Du Dir Dein Auto vor, Dein Fahrrad, Deine Küche und schließlich die schöne, warme Sonne und LICHT vor Deinem inneren Auge.

Und JETZT schwelgst Du noch einmal richtig hingebungsvoll in diesem angenehmen Gefühl … Du spürst, wie Du Dich spürst und Du fühlst, wie gut es sich anfühlt, so gut und so angenehm verbunden und in Kontakt mit Dir zu sein.

Atme einmal ganz in Ruhe schön tief ein, und wenn Du so richtig schön ganz voll Luft und Sauerstoff und Lebensenergie bist, dann atmest Du aus und lässt die Luft wieder aus Dir heraus strömen …

Und dann atmest Du noch einmal ganz in Ruhe schön tief ein, liest dabei weiter, und wenn Du so richtig schön ganz voll Luft und Sauerstoff und Lebensenergie bist, dann atmest Du aus und lässt die Luft wieder aus Dir heraus strömen …

Fühle und spüre mal, wie es Dir JETZT in Diesem Moment, genau JETZT, geht …
Werde und sei Dir Deines emotional-körperlichen JETZT-Zustandes ganz bewusst, sodass Du sagen kannst: Ja, ich bin mir meiner Selbst ganz gewahr, und es fühlt sich genau so an, wie es sich JETZT anfühlt. Das fühle und spüre ich ganz klar, auch ohne dass ich dafür extra Worte bräuchte. Wunderbar …!


ÜBUNG 3: DER SCHMETTERLING

Und nun schließen wir an diesen Zustand das nächste Experiment an. Du liest einfach weiter und die Worte führen Dich durch die Übung.

Von Deinem momentanen Zustand ausgehend führen, lenken und leiten die Worte Dich jetzt durch eine kleine, kurze Traumreise. Du brauchst dafür nicht Deine Augen zu schließen. Du stellst Dir einfach parallel zum Lesen der geschriebenen Worte Deine inneren Bilder vor.

Als Erstes ‚gehen wir‘ auf eine schöne Blumenwiese. Es ist ein schöner Sommertag. Am Himmel ziehen leichte Sommerwolken dahin. Wenn Du Deine Ohren spitzt, kannst Du sogar das Summen der Bienen hören. Auf einem Baum singt ein Vogel sein Lied. Ein anderer Vogel zwitschert lustig, und von irgendwo scheint ein weiterer Vogel zu antworten. Und überhaupt scheint die ganze Luft mit lauter fröhlichem Vogelgezwitscher erfüllt zu sein.

Direkt vor Dir flattert ein bunter Schmetterling vorbei. Du schaust ihm gedankenverloren nach. Er ist so schön. Er ist so farbenfroh. Er ist so leicht. Er ist so anmutig. Er ist ein kleines Wunder der Natur. Du spürst seine Leichtigkeit und Lebensfreude in Dir.

Etwas in Dir flattert auch so leicht und schön durchs Leben. Und dieses Etwas in Dir möchte sehr gerne mehr von dieser Leichtigkeit und Lebensfreude haben und leben. Etwas in Dir möchte auch wie ein Schmetterling über die Blumenwiese flattern und den süßen Nektar des Lebens in sich aufnehmen.

Verträumt stellst Du Dir vor, wie Du ein Schmetterling BIST und die Leichtigkeit des Seins auf der schönen Blumenwiese erfährst.
Der Schmetterling flattert vor Dir hin und her und auf und ab.
Und JETZT flattert er um Dich herum.
Du schaust ihm hinterher.
Dein Blick folgt seiner Bahn durch die warme Sommerluft.

Und wie Du Dich umdrehst und nach hinten schaust, siehst Du plötzlich und völlig überraschend mit einem Male Deine Mutter hinter Dir stehen …


WAS VERÄNDERT SICH?

Verändert sich etwas?
Verändern sich Deine Gefühle?
Nimm diese Veränderung einfach nur ganz bewusst wahr.
Falls es ein Gegensatz sein sollte, nimm diesen Gegensatz klar und deutlich wahr.
Beobachte ihn einfach.

Falls es mit Deiner Mutter noch leichter und noch schöner ist, nimm dies bewusst wahr. Einfach beobachten und wirken lassen …

Wenn Du magst, kannst Du Dir jetzt zu diesem Erlebnis ein paar Notizen aufschreiben. Lege Dein Handy/Laptop für einen Moment zur Seite. Sammle Dich und Deine Gedanken und Gefühle und schreib einfach auf, wie es Dir geht und was Dir so durch den Kopf geht. Nimm Dir ruhig Zeit dafür …


ICH LADE ALLE GEFÜHLE ZU MIR EIN …

Wenn Du magst, kannst Du alle Gefühle und Gedanken, die mit dieser Erfahrung hochgekommen sind, zu Dir in Dein inneres Haus/Schloss einladen und ihnen den Weg zur Transformation eröffnen. Heiße alle Gedanken und Gefühle einfach liebevoll willkommen. Sie sind ja ohnehin jetzt da. Sie sind jetzt in Dir präsent. Also sag ruhig Hallo zu ihnen.

„Hallo, herzlich willkommen! Ihr dürft eintreten. Ihr dürft Euch stärken und essen und trinken und tanzen und lachen fiderallala. Und wenn Ihr satt und zufrieden seid, dann ist dort drüben die Goldene Tür. Dort ist Euer Weg hin zu den Bussen, die dann zur Transformationsfabrik fahren. Es ist die Tür und der Weg für Eure Heimkehr, Eure Befreiung, Eure Erlösung. Ich lade Euch von Herzen ein, dass Ihr Euch selbst dieses Geschenk macht und freue mich mit Euch.“

Und mit dem Lesen dieser Zeilen ist es schon geschehen!
So einfach ist es.
Fertig!

Du brauchst nichts weiter zu tun.
Es ist schon getan.
Es ist soeben geschehen und vollbracht.

. . .

Noch eine kleine Anmerkung von mir.
Falls ich Dich mit Deiner Mutter ‚unangenehm‘ überrascht habe, so bitte ich vielmals und ausdrücklich um Entschuldigung und um Verzeihung. Ich wollte Dich natürlich nicht erschrecken oder schocken, sondern bereichern. In diesem Sinne bitte ich Dich also um Vergebung. Meinen Anteil der Selbstvergebung praktiziere ich parallel hierzu.

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ÜBUNG 4: ATEMÜBUNG 2

OK. Das war ja was. Nach dem letzten Abschnitt „Denken und Fühlen in Einklang bringen mit drei Achtsamkeitsübungen“ haben wir einige unserer Gefühle kennenlernen dürfen. So ist das nun mal mit einem Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen. Wenn da Praxis draufsteht, dann ist da auch Praxis drin. So weit so gut.

Es geht nun weiter und mit einer kleinen Fantasiereise. Bei dieser Übung ist es etwas anders, und wir benutzen unseren Atem aktiv. Du spürst also parallel zum Lesen einmal bewusst Deine Atmung. Normalerweise atmen wir ganz von alleine. Jetzt achtest Du einmal bewusst auf Deine Atmung. Du nimmst wahr, wie die Luft ruhig ein- und ausströmt. Prima.

JETZT atmest Du bitte einmal richtig schön tief ein …
Ja, und dann wieder aus …

Und noch einmal ein …
und dann wieder aus …

Beobachte mal, wie Du Anstrengung unternehmen musst, um einzuatmen.
Das kostet nämlich Kraft, den Brustkorb zu weiten. Hingegen brauchst Du für das Ausatmen überhaupt gar nichts zu tun, außer loszulassen, strömen zu lassen, die Anspannung des Einatmens zu lösen und raus fließen zu lassen.

Spiel jetzt einmal damit und halte die eingeatmete Luft einen kleinen Moment (drei Sekunden) lang an. Und dann nimm dabei ganz bewusst wahr, wie anstrengend es ist, die Luft zu halten. Wie anstrengend es ist, das bemerkst Du genau genommen eigentlich gar nicht beim Luft anhalten, sondern erst in genau dem Moment, wenn Du die Luft loslässt. Darum atme jetzt noch einmal tief ein, halte die Luft für drei Sekunden und richte dann, JETZT, Deine Aufmerksamkeit auf die Erleichterung des Loslassens. Boah – was für eine Erleichterung!

Und diese Erleichterung des Loslassens wollen wir uns zunutze machen. Atme noch einmal tief ein, halte die Luft für drei Sekunden und richte noch einmal, JETZT, Deine volle Aufmerksamkeit auf die ERLEICHTERUNG DES LOSLASSENS.

Ist das nicht schön!

Und so schön ist es auch, wenn wir alte Gefühle und Gedanken loslassen, zum Beispiel indem wir sie durch uns in die Transformationsfabrik geleiten.


ÜBUNG 5: DIE WATT-OLYMPIADE

Ich erzähle Dir jetzt eine kleine Geschichte. Einmal, da war bei uns im hohen Norden richtig was los. Achtern Diek (Hinter dem Deich) lassen sich die Menschen ja die verrücktesten Dinge einfallen. Und einmal im Jahr gibt es die sogenannte Watt-Olympiade. Es werden also Spiele und Wettkämpfe im Watt ausgetragen. Und weil Du auch immer offen für Neues bist, bist Du aus Spaß dieses Mal mit dabei – zunächst einmal als Zuschauer.

Du kommst also mit Deinem Auto an, stellst es auf dem Parkplatz für fünf Euro ab, nimmst Deinen Rucksack und stapfst los. Schon von Weitem siehst Du die vielen weißen Punkte auf dem grünen Deich. Und als Du näherkommst, denkst Du Dir: „Ach, das müsste eigentlich auch ganz lustig sein: ein Schafsrennen für Kinder.“ Die Kinder (bis sechs Jahre, wegen Gewichtsbeschränkung für die zarten Schafrücken) sind die Schaf-Jockeys. Sie krallen sich in der dicken Schafswolle fest und galoppieren quer über den Deich. Was für eine Gaudi. Da würdest Du am liebsten auch wieder Kind sein wollen und wie ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen einfach spielen.

Du gehst weiter. Der schöne Tagtraum vom Schafsrennen verblasst in Dir, und Du erklimmst die Deichkrone. Von oben siehst Du schon die vielen Zuschauer. Und dort hinten im matschigen Watt, da scheint ja wirklich mächtig was los zu sein.

Also … entweder sind da auch dunkelhäutige Kandidaten mit dabei oder … auf jeden Fall hat sich die Hautfarbe der Watt-Athleten bereits deutlich verändert. Du gehst weiter und mischst Dich unters Volk. Rechts und links von Dir ist super Stimmung. Freizeit, Ausgelassenheit, Lockerheit, Freiheit, Spaß, Fun, gute Laune. Wer hier herkommt, geschweige denn mitmacht, muss schon irgendwie ein bisschen durchgeknallt sein. Du atmest einmal tief ein und mit einem Wohlsein-Seufzer wieder aus.

Und so langsam lässt Du Dich tatsächlich bereitwillig auf diese schräge Stimmung, auf dieses lockere, ein bisschen verrückte Beisammensein ein. Du spürst, wie Du selbst immer lockerer wirst und sogar mit einigen ‚Fans‘ in Kontakt kommst. Als Du Hunger verspürst, gehst Du nicht alleine etwas essen, sondern hast eine nette Begleitung an Deiner Seite. Ihr schwatzt und scherzt und lacht und seid gut drauf.

Und Du freust Dich mit Dir. Du schaust Dir sozusagen von oben zu und nimmst bewusst wahr, was gerade alles so schön ist: Die Sonne lacht, der blaue Himmel, die weißen Schafe, die heute leider doch kein Schafsrennen laufen, die vielen freundlichen Menschen, die frische Luft, von der Du JETZT gerade mal einen tiefen ‚Schluck‘ nimmst, der Gute-Laune-Faktor … Alles ist so leicht und so locker und so schön. Und Du träumst so in Dich rein und genießt das alles gerade in vollen Zügen, als Dein Gegenüber Dich mit einem freundlichen „Hey!“ aus Deinen Träumen zurück ins Hier und Jetzt holt.

Du bist wieder ganz wach und da und bemerkst, dass es nicht Dein Gegenüber war, der „Hey“ gerufen hat, sondern plötzlich steht Dein Vater vor Dir. Was verändert sich ?


GEFÜHLE BEWUSST WAHRNEHMEN

Verändert sich etwas? Nimm diese Veränderung ganz bewusst wahr. Wie verändert sich Deine Stimmung? Hebt oder senkt sie sich? Was geschieht mit Deiner ausgelassenen Lockerheit? Nimm es einfach achtsam und deutlich wahr. Beobachte einfach die Veränderung, falls es eine gibt. Beobachte auch, ob und wie sich bei Dir auf körperlicher Ebene etwas verändert. Einfach beobachten und wirken lassen …

Wenn Du magst, kannst Du Dir jetzt auch zu diesem Erlebnis ein paar Notizen aufschreiben. Leg das Buch für einen Moment zur Seite.

Sammle Dich und Deine Gedanken und Gefühle und schreib einfach auf, wie es Dir geht und was Dir so durch den Kopf geht. Nimm Dir ruhig Zeit dafür, das Buch läuft ja nicht weg …

Ich nehme mir Raum und Zeit für mich. Ich ziehe mich für einen Moment in meine Gemächer zurück. Dort begegne ich mir selbst und heiße alle Gedanken und Gefühle offen und bereitwillig willkommen. Und ich spüre, wie es mir gut tut, mir selbst zu begegnen. Und ich fühle, dass ich anderen Menschen eigentlich erst dann wahrhaftig begegnen kann, wenn ich zuvor mir selbst begegnet bin. Und das mache und genieße ich jetzt!


FREMDGEFÜHLE ERKENNEN

Vielleicht erinnerst Du Dich noch daran: 98 Prozent unserer Gefühle sind nicht unsere eigenen. Das meiste, was in uns schwingt, ist fremde Energie. Wenn Du magst, dann kannst Du nun alle diese Gefühle und Gedanken, die mit dieser Erfahrung, Deinem Vater so überraschend begegnet zu sein, hochgekommen sind, zu Dir in Dein inneres Haus einladen und ihnen den Weg zur Transformation eröffnen.

Heiße alle Gedanken und Gefühle einfach liebevoll willkommen. Sie sind ja ohnehin jetzt da. Sie sind jetzt in Dir präsent. Also sag ruhig Hallo zu ihnen …

„Hallo, herzlich willkommen! Ihr dürft eintreten. Ihr dürft Euch stärken und essen und trinken und tanzen und lachen. Und wenn Ihr satt und zufrieden seid, dann ist dort drüben die Goldene Tür. Dort ist Euer Weg hin zu den Bussen, die dann zur Transformationsfabrik fahren. Es ist die Tür und der Weg für Eure Heimkehr, Eure Befreiung, Eure Erlösung. Ich lade Euch von Herzen ein, dass Ihr Euch selbst dieses Geschenk macht und freue mich mit Euch.“

Und auch jetzt ist es mit dem Lesen dieser Zeilen schon geschehen! So einfach ist es. Fertig! Du brauchst nichts weiter zu tun. Es ist schon getan. Es ist soeben geschehen und vollbracht.


ENTSCHULDIGUNG

Das war natürlich gemein von mir, dass ich Dich noch ein zweites Mal habe ‚ins offene Messer laufen lassen‘. Und dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen!

Da jeder Mensch nur zwei Elternteile hat, ist damit mein Überraschungs-Paket jetzt auch wirklich beendet. Du brauchst Dich vor weiteren Attacken nun nicht mehr zu fürchten. Was Du aber machen kannst, ist, dass Du auch genau diese Gefühle von Angst vor unangenehmen Überraschungen zu Dir in Dein Haus einlädst und transformierst. Weitere Gefühle, die damit zusammenhängen, können zum Beispiel sein: Misstrauen, Furcht, Angst, sich einzulassen, Angst vor Neuem, ständig auf der Hut sein und so weiter. Mach Dir bitte klar und führe Dir klar und deutlich vor Augen, wie Du diese beiden überraschenden, vielleicht sogar schockierenden Situationen bewältigt, gemeistert, gelöst und mit all ihren Gefühlen in Dein Körper-Geist-Seele-System integriert hast. Erkenne, was für tolle, gut funktionierende Stressverarbeitungskompetenzen Du hast. Du hast diese Fähigkeiten schon. Erkenne, wie Du durch die souveräne Bewältigung dieser Erlebnisse gestärkt und selbstbewusster aus ihnen hervorgehst. Du bist an ihnen innerlich gewachsen!

Dennoch bitte ich Dich vielmals und ausdrücklich um Entschuldigung und um Verzeihung. Ich habe Dein Vertrauen dermaßen auf die Probe gestellt, dass es fast zu einem Vertrauensbruch, Vertrauensverlust oder gar Misstrauen gekommen wäre. Ich wollte Dich natürlich nicht erschrecken oder schocken, sondern bereichern. In diesem Sinne bitte ich Dich an dieser Stelle nochmals und ausdrücklich um Vergebung.

Und ich bin mir völlig im Klaren darüber, dass das nicht noch einmal passieren darf! Merkst Du das auch?! Einmal entschuldigen. Ein zweites Mal entschuldigen. Wenn es jetzt noch ein drittes Mal geschehen würde, dann wäre unser Vertrauensverhältnis wirklich dahin. Es wäre entwertet und kaputt. Für immer. Ich bin bis ganz an die Grenze gegangen. Ich habe das Maximum ausgereizt. Mehr geht jetzt nicht. Alles Weitere muss ich anders kommunizieren. Und das mache ich auch. Versprochen.


GRENZEN

Für Dich und für mich ist es gleichermaßen interessant, wie Kommunikation funktioniert und wann und wo echte Grenzen stehen, die dann auch eine ganz tiefe Wahrheit tief in sich tragen. Auf den Schulhöfen dieser Welt, wo die Kinder lustig oder weniger lustig miteinander spielen, dort werden diese Grenzen der Wahrhaftigkeit in der Regel leider nicht eingehalten. Dadurch findet eine Entwertung des Kontaktes und der Beziehung statt. Wenn es mir gelingt, im weiteren Fortgang dieses Buches Deine Grenzen zu achten, dann bleiben wir Freunde. Wenn ich an irgendeiner Stelle noch einmal Deine Grenzen übertrete, dann wirst Du nichts mehr von mir wissen wollen, mich verurteilen, beschimpfen, entwerten, fertig machen und vor allem, mit dem, was ich Dir angetan habe, mich am liebsten zerstören wollen. Es ist ein sehr schmaler Grat auf dem ich und wir hier wandern, und ich wünsche uns sehr, dass wir beide am Ende davon profitieren …

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MEHRFACH GESICHERTER GEFÜHLE-COCKTAIL

Die Gefühle, die in Dir präsent waren, als Du Deiner Mutter und Deinem Vater begegnet bist, haben Dich bisher unbewusst Dein ganzes Leben lang begleitet. In dem Buch ‚Ein neues Ich‘ von Dr. Joe Dispenza ist sehr schön beschrieben, wie in unserem Körper unsere emotionalen Zustände unterschiedliche chemischen Verbindungen verursachen. Einer bestimmten emotionalen Stimmung liegt dann jeweils ein ganz bestimmter individueller chemischer Cocktail zugrunde. Es ist so, als seien wir sozusagen chemisch programmiert. Wollen wir dann in unserem System etwas verändern, so fehlt uns unsere chemische Droge.

Es ist wirklich fast zu vergleichen mit einem Drogen- oder Alkohol-Entzug. Wir haben uns so sehr an unseren ganz eigenen, individuellen chemischen Cocktail-Mix gewöhnt, dass zu lange oder zu deutliche Abweichungen davon mit seelischen und zum Teil auch körperlichen Entzugserscheinungen einhergehen.

Dies ist ein weiterer Grund, weswegen es uns so schwerfällt, uns neu zu programmieren oder das Alte einfach hinter uns zu lassen. Unser System ist demnach mindestens dreifach gesichert: zum Einen durch unser Denken mit den Gedanken- und Glaubensmustern, Regeln und Vorschriften, die auf der CD gespeichert sind in dem ‚Lied‘, das wir gerade abspielen. Zum Zweiten sind wir in dem Gefühlskorridor eingezwängt, den das ‚Lied‘, das gerade läuft, erlaubt. Wir würden zum Beispiel niemals einen Tangoschritt zu Heavy-Metall Musik tanzen oder Disco Fox zu Mozart oder Beethoven. Und zum Dritten unterliegt unser System einer chemischen Programmierung, und Abweichungen von der Standarddosierung machen uns im wahrsten Sinne des Wortes krank. Und möglicherweise gibt es noch weitere Kodierungs- und Manifestationsformen, die noch gar nicht bekannt und wahrnehmbar sind.

Wie geht es jetzt weiter? Der erste Schritt ist nun, zu erkennen, was schon erkennbar ist, nämlich, dass es auf verschiedenen Ebenen Begrenzungen und Limitierungen gibt. Sie existieren nun mal einfach. Punkt. Und … das ist ja auch gut so!

Warum ist das gut? Ganz einfach: Würden sie nicht existieren, so wären wir schon lange wieder zurück im LICHT, und das ist nicht der Plan. Der Plan ist, dass wir so lange wie möglich so viele Erfahrungen wie möglich erleben und erfahren sollten.


WESHALB IST JETZT DIE ZEIT, WO SICH ALLES ÄNDERT?

Weshalb ist denn jetzt die Zeit, wo sich alles ändert? Ganz einfach, Gott selbst hat am Dimmerschalter gedreht. Hier spielt die Kundalini-Energie eine Rolle. Es ist zu beobachten, dass sich die globale Schwingung hebt. Ganz ohne unser Zutun als Menschen hebt sich die globale Schwingung ganz von alleine. Man könnte auch sagen: Gott hat ein Erbarmen mit den Menschen. Er dreht ein bisschen das LICHT an und erlöst uns von unseren Qualen des Ego-Daseins.

Und mit diesem das LICHT andrehen können wir besser sehen. Nur deshalb ist es uns überhaupt möglich, uns aus unserem menschlichen Bewusstsein in die göttliche Bewusstheit zu erheben (als Bewusstheit bezeichne ich das Bewusstseins-Bewusstsein). Voraussetzung dafür, dass es jetzt soweit ist, ist die gesamte Menschheitsgeschichte.

Noch vor einhundertfünfzig Jahren mussten die Menschen die Kartoffeln mit den Händen vom Feld holen. Wir leben heute in einer so weit technisierten Welt, dass wir uns um unser täglich Brot nicht mehr kümmern müssen. Was für ein Luxus! Wir haben Zeit, uns mit philosophischen Fragen, mit dem Sinn des Lebens und mit Seins-Fragen zu beschäftigen. Das war früher anders. Früher genossen nur die Philosophen dieses Privileg. Heute sind wir alle Philosophen, und jeder bloggt, twittert, postet oder filmt seine individuelle Wahrheit und teilt sie mit einer breiten Öffentlichkeit.

Das Ansteigen der globalen Seins-Energie verläuft stark exponenziell. Wofür die Menschheit früher Ewigkeiten brauchte, erledigen wir heute in Null Komma Nichts. Denk alleine an die Bestellung der Felder, das Reisen oder die Informations-Daten-Weiterleitung und -speicherung. Wir leben in einer extrem privilegierten Menschheits-Epoche!


BESTANDSAUFNAHME DES JETZT-ZUSTANDES

Die Voraussetzung, um überhaupt erschaffen zu können, ist, zu verstehen, wie wir bisher erschaffen haben. Und unser bisheriges Leben haben wir konsequent auf folgender Grundlage erschaffen:

1. Ich habe vergessen, dass ich LIEBE bin. Ich habe überhaupt vergessen, wer oder was ich bin. Ich bin also ein NICHTS, und weil ich das nicht sein will, mache ich aus mir ETWAS. Und weil ich nicht weiß, wer mich erschaffen hat, warum ich überhaupt hier bin, gebe ich mir halt selbst einen Sinn.

2. Eigentlich fühle ich mich von dem, der oder das mich erschaffen hat, ganz schön im Stich gelassen. Erst ‚wirft‘ er/sie/es mich hier auf die Erde, und dann kümmert er/sie/es sich nicht mehr um mich. Zumindest merke ich nicht wie. Ich fühle mich alleine und im Stich gelassen.

3. Hieraus resultieren meine Gedanken und Gefühle wie Angst, im Stich gelassen worden sein, heimatlos, vergessen worden sein, Hilflosigkeit, Unselbständigkeit.

4. Und zu allem Überfluss ist all dies nicht nur energetisch auf meiner CD eingebrannt, sondern auch chemisch in meinem System codiert und als Erfahrung manifestiert. Schön Schiet!

5. Und angeblich habe ich es mir auch noch selbst ausgesucht – da lachen ja die Hühner! Ich soll also selbst die Verantwortung für etwas tragen, an das ich mich nicht erinnern kann (retrograde und anterograde Amnesie), und ich werfe mir auch noch immer wieder selbst einen Knüppel zwischen die Beine, wenn ich weglaufen will. Aber dafür bin ich ja angeblich auch wieder selbst verantwortlich.

6. Unter dem Strich ist das doch alles eine einzige riesengroße Verkackeierung. HILFE - HOLT MICH HIER RAUS ist schon ein toller Spiegel, ein tolles Synonym für meine desolate Lebenssituation.

Und jetzt wollen wir auf dieser Basis fröhlich neue Welten der Herrlichkeit, des Erleuchtet seins, des Erwachens und der Bewusstwerdung erschaffen. Na, dann nur zu. Wer’s glaubt wird selig. Wenn das klappt, fress ich’n Besen. …

Und ich verrate Dir eins: Es klappt! Und noch besser:
Es klappt sogar leicht!

Ja, ich will. Ja, ich bin bereit, in See zu stechen und neue Ufer und neue Welten kennenzulernen. Ja, ich erweitere gerne und bereitwillig meinen Horizont, denn ich spüre, dass das Leben mehr für mich bereithält, als das, was ich mit meinem Denken erfassen kann.

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WIR ZIEHEN UNS SELBST AUS DEM SUMPF

Als Erstes nehmen wir mal wieder einen kleinen Ebenwechsel vor. Du kannst Dich als Ego natürlich niemals selbst aus dem Sumpf ziehen, so wie der Baron von Münchhausen. Aber zugleich kannst Du es doch! Warum? Ganz einfach: Du bist nicht nur Ego. Du bist auch Dein INNERES KIND und Dein HÖHERES SELBST. Und für Dein HÖHERES SELBST ist es eine der leichtesten Übungen, das Ego aus dem Sumpf zu ziehen.

Du warst ja im Laufe dieses Buches schon ein einige Male in Deinem Höheren SELBST. JETZT gehen wir da noch einmal ganz bewusst hin oder hinein. Das ist ganz einfach: Du nimmst einfach ‚von oben‘ wahr, wie Du jetzt gerade dieses Buch liest. Mehr ist gar nicht nötig. Du beobachtest Dich sozusagen von außerhalb von Dir. (In der Psychiatrie ist dies zwar ein Krankheitsbild (Depersonalisation). Es ist aber nur dann krankhaft, wenn man Opfer dieser Wahrnehmung ist. Wenn Du diese Selbst-Wahrnehmung mit wachem Tages-Bewusstsein beobachtest, dann ist alles OK.)

Du kannst sogar noch eine weitere Stufe ‚aufsteigen‘. Du kannst sozusagen beobachten, wie Du Dich beobachtest. Jetzt geht es schon in Richtung höhere Spiritualität. Mit dieser Selbst-Beobachtungs-Fähigkeit bist Du in der Lage, Dein Verklebt-Sein mit Deinen Gefühlen und Gedanken aufzulösen. Aus der Beobachterposition heraus kannst Du ganz neutral wahrnehmen: Ah, er/sie liest gerade ein Buch. Oh, er/sie denkt gerade einen Gedanken. Uh, er/sie fühlt gerade ein Gefühl.

Du als Beobachter BIST nicht das Gefühl oder der Gedanke, Du bist nicht betroffen. Du nimmst einfach nur wahr, wie Dein Körper-Geist-Seele-System fühlt oder denkt. Und genau aus dieser Beobachter-Perspektive heraus ist es Dir jederzeit leicht möglich, Dich selbst als im Gedanken- und/oder Gefühls-Sumpf feststeckend zu erleben und Dich auch selbst da rauszuziehen.

Wie?
Einfach, indem Du es tust.

Erhebe Deine Gedanken aus dem Schmodder-Sumpf und richte sie auf das LICHT-SEIN. Und indem Du dies bewusst TUST, steckst Du schon nicht mehr fest, sondern bist frei, erlebst und erfährst innere Freiheit, lässt Du Dein Opfer sein und Dein im-Sumpf-feststecken hinter Dir und bist Du ein autonomes göttliches Wesen in Interaktion. Fühle und spüre Dich als LICHT und Du bist frei.

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DAS BUFFET DES LEBENS

Stell Dir einmal vor, Du bist in einem tollen Fünf-Sterne-Hotel und stehst an einem wundervoll leckeren Brunch-Buffet. Es gibt dort leckere Brötchen und Croissants, Wurst und Käse und leckeren Aufschnitt, Marmeladen, Schokocreme und fünf verschiedene Honigsorten, außerdem leckeres Rührei, Speck, Würstchen und Bouletten, Spiegelei, Bratkartoffeln, Fisch warm und kalt, Fleisch und Gemüse in allen Variationen, Obst, Quarkspeisen, Kaffee, Tee, diverse Frucht- und Vitaminsäfte, Eis, Waffeln, Crêpes und alles, was das Herz begehrt … Und Du stehst nun vor diesem super reichhaltigen, üppigen Buffet und siehst das alles, riechst und schnupperst das alles, hörst das Brutzeln und Gluckern, nimmst die Stimmung, die Leute, die Gäste und den Raum wahr und bist ganz da.

Genau dies ist JETZT wieder ein Moment der Zeitlosigkeit. Du hast just gerade eben wieder Raum und Zeit vergessen. Toll! Und warst damit im SEIN zu Besuch. Spitze! Ist doch ganz leicht, oder?!

Und JETZT stehst Du also vor diesem tollen Buffet und bist Dir all Deiner Sinneseindrücke und Deiner Wahrnehmung gewahr. Dies ist der Seins-Zustand achtsamen Gewahrseins. Es ist ein Zustand, der frei von Gedanken ist. Damit ist das schon ein Zustand des Erleuchtet seins. Fertig! Du bist schon da. Du bist tatsächlich schon wieder da!

Zurück zum Buffet. Du stehst wieder vor dem tollen Buffet und genießt es, da sein zu dürfen. Dankbarkeit durchströmt Dich, Ehrfurcht, Demut und Dankbarkeit. Du fühlst Dich reich beschenkt, gewürdigt und gut. Jetzt kannst Du einmal versuchen, Dir der ‚Dinge‘ gewahr zu sein, die Du nicht mit Deinen Sinnen erfassen kannst, wie zum Beispiel die Stimmung. Vielleicht spielt im Hintergrund ruhige Musik. Vielleicht sogar Live-Musik. Die Künstler lieben ihre Musik und freuen sich riesig, dieses Brunch-Event mit ihrer musikalischen Kunst noch zusätzlich zu bereichern. Eine kleine Lichtshow strahlt abwechselnd die Musiker, verschiedene an der Wand hängende Bilder, Pflanzen und große Blumentöpfe sowie das kunstvoll geschnitzte Holzgeländer der Empore, drei fein gearbeitete Holz-Skulpturen und die Interieur-Ausstattung an.


GEWAHRSEIN

All dies nimmst Du staunend wahr. Du bist im Gewahrsein-Modus ohne etwas zu benennen. Alles darf sein. Du sagst JA zu allem Was und Wie es ist und genießt es. Und Du genießt, dass Du es genießt. Du bist jetzt jenseits von Worten, jenseits von Benennungen und jenseits von konkreten Gefühlen. Du bist einfach in einem Seins-Modus stiller, erhabener, staunender Bewunderung für das Leben und in Dankbarkeit für diesen Moment. Innerlich sagst Du JA und DANKE!

Und genieße es, wie Du in diesem Seins-Modus friedvoll schwingst.
Fühlt es sich nicht einfach schön an?
Es ist einfach schön.

Dies, ja dies, ganz genau DIES ist Dein ursprünglicher, Dein ganz natürlicher Zustand Deiner Existenz. REINES GEWAHRSEIN.

Ich bin im Gewahrsein-Modus und nehme alles gleichzeitig wertungsfrei wahr. Dies ist Frieden.


ZU BESUCH IM JENSEITS

Wenn Du so schwingst, dann befindest Du Dich jenseits von Deinem Ego im Sein. Du bist sozusagen im Jenseits. Du bist bei und mit lebendigem Leibe im Jenseits. Du lebst lebendig im Jenseits. Das Jenseits ist also offensichtlich nicht der Tod als körperlicher Tod. Das Jenseits ist lediglich der Tod des Ego. Und offensichtlich tut Dir dies in diesem Moment gar nicht weh, ganz im Gegenteil, es fühlt sich doch leicht und schön und frei an.

Genauso schön und leicht und frei ist Sterben. Ganz ehrlich: In diesem Zustand würdest Du es nicht einmal bemerken, wenn Dein Körper plötzlich tot ist. Du bist einfach super lebendig!

Und Du bist absolut ohne große Anstrengung vom Diesseits ins Jenseits übergewechselt. So leicht ist das – wer hätte das gedacht.


HIMMEL UND HÖLLE

Das bedeutet: Himmel und Hölle sind nicht besonders verschieden.

Himmel ist das, wo Du Dich JETZT in Deinem Zustand reinen Gewahrseins gerade befindest. Mehr Himmel gibt es nicht. Das ist der Himmel.

Und Hölle ist all das, wenn Du NICHT im Himmel bist. Hölle ist all das, was Du genau jetzt gerade nicht mit Dir herumträgst. Und ganz ehrlich: Vermisst Du irgendetwas? Nein! Du vermisst nichts! Du vermisst wirklich absolut nichts. Du fühlst Dich sicher und gut und wohl und warm und schön, und alles ist gut.

Dies – ja, dies ist das Paradies.
Dies ist Dein natürlicher Seins-Zustand.
Dies ist Deine wahre Realität.
Dies ist Deine wahre Wirklichkeit.
Dies ist Deine Wahrheit.
Dies ist Deine Essenz.
Dies bist DU.

Und wenn Du es selbst formulieren würdest, dann würdest Du sagen: ICH BIN SEIN oder einfach nur ICH BIN oder noch kürzer ICH.

Und dieses ICH ist kein Ich mit einer Identität, sondern ein ICH als seiendes Ich im form- und zeitlosen Raum. Genieße es – es ist so schön … !


ICH BIN DA

Du bist also schon schneller am Ziel angekommen, als Du es jemals gedacht hättest. Du bist da! Fertig!

Und ehrlich gesagt: Was willst Du jetzt überhaupt noch erschaffen?
Du bist doch schon das, was Du bist.
Du bist Deine Essenz!

Du bist die Essenz Deiner selbst: Du bist Licht und Liebe und Frieden und Freiheit und Freude. Du bist ein Engel, der heimgekehrt ist, und sich JETZT als Engel wiedererkennt. Ja, Du bist ein Engel, und Du warst nie etwas anderes!


MEHR GIBT ES NICHT ZU TUN!

Seligkeit.
Dankbarkeit.
Freude.
Frieden.
Vergebung.
Erleuchtung.
Gewahrsein.
Stille.
SEIN.
ei wie ein Engel, hell wie das Licht
Leben, es schenkt mir
SEIN IN HERRLICHKEIT

Genieße diesen Ur-Zustand Deines Seins. Es ist so schön, dass Du bis hierhin gelesen hast und dass Du Dir selbst dieses Geschenk machst: Dies ist so schön.

Ich (als Buchautor) habe diese Worte nur geschrieben, damit sie von Menschen wie Dir gefunden werden können. Und Du hast es jetzt gefunden. Du erinnerst Dich daran, wer Du bist und Du fühlst JETZT wer Du bist. Ja - Du erkennst Dich in Deinem Glanze, in Deiner Pracht, in Deiner Herrlichkeit, in Deiner göttlichen Schönheit, in Deinem SEIN.

Und es ist kein Traum.
Das, was Du jetzt hier gerade liest, ist Realität.
Es ist echt. Es ist die Wahrheit aller Wahrheiten.
Und Du bist ein Teil davon.

Du bist ein sehr, sehr wichtiger Teil davon, weil Du Dich traust, Dich zu erkennen. Du traust Dich Dir zu. Du mutest Dich Dir mit Deiner Essenz und mit Deiner Wahrheit zu. Die WAHRHEIT zu erkennen, das ist eine Zumutung für das Ego. Aber JETZT in diesem Zustand des SEINs, bist Du kein Ego, sondern Du bist WAHRHEIT und LIEBE und nichts als Wahrheit und Liebe und Licht und Freude und Freiheit und Frieden. Und Du fühlst und spürst die göttliche Gnade, die Du selbst bist und die Du Dir selbst zuteilwerden lässt, die Du Dir selbst schenkst und die Du von Dir selbst empfängst.

Ich (als Buchautor) habe damit nichts, aber auch wirklich überhaupt gar nichts zu tun. All dies läuft in Dir ab. Es spielt sich in Dir ab. Du beschenkst Dich selbst, und Du empfängst die Geschenke, die Du Dir schenkst, von Dir. Ich bin lediglich der Moderator. Der Prozess geschieht in Dir! Also sei nicht mir (im Außen) dankbar, sondern sei Dir selbst dankbar. Sei Dir selbst dankbar für die Geschenke, mit denen Du Dich JETZT beschenkst.

Es ist so wunderschön für mich, Deine Freude, die Du Dir zuteilwerden lässt, mit anzusehen. Ja – ich sehe sie mit an. ICH sehe sie. Ich fühle sie. Ich spüre sie. Ich fühle, sehe, spüre und erlebe sie schon jetzt, wenn ich diese Worte für Dich schreibe, denn es gibt weder Raum noch Zeit, also geschieht Dein Erleben auch schon JETZT, wenn ich diese Worte schreibe. Und das ist so wunderbar, dass unsere Welt so funktioniert. Es ist so herrlich, dass ich schon jetzt Dein Glück fühlen und miterleben darf. Du brauchst mir nicht danken durch weltlichen Dank. Du hast mir schon gedankt, JETZT wo ich dies schreibe.

Also, genieße Deine Freude in vollen Zügen und feiere Deine Herrlichkeit mit Dir und mit allen Menschen, die Dir lieb und teuer sind. Ich feiere mit, da kannst Du Dir ganz sicher sein. Ich feiere überall bei all den vielen Menschen und Seelen mit, die bis hierhin gelesen haben und Tränen der Rührung in ihren Augen fühlen. Ja, auch ich habe JETZT hier beim Schreiben Tränen der Rührung, Tränen der Verbundenheit, Tränen des Eins-Seins und des sich gemeinschaftlich Erinnerns in den Augen.

Ich weine.
Ich weine vor Freude, und so wird es auch Dir gehen.
Und das ist wunderschön.
Das erlöst die Welt.

Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Blockaden aufgelöst wurden und dass Energie wieder frei fließt.


ICH BIN NEU

Und nun werde ich still, und Du darfst auch still werden. Ich genieße die Stille dieser Erfahrung. Irgendetwas ist neu. Nicht nur bei Dir, auch bei mir. Wir sind neu. Du und ich, wir sind beide neu. Und dieses Neue heißt Frieden. Endlich ist Frieden (in mir, wie auch in Dir). Und dieser Frieden dehnt sich aus – JETZT. Er dehnt sich jetzt aus.

Er dehnt sich von Dir und mir JETZT aus über alle Grenzen hinweg durch Raum und Zeit in alle Welt und über die Welt hinaus …

Ich genieße meinen inneren Raum des Friedens.

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GOTT HAT DIE WELT MIT LIEBE GEFLUTET

Es gibt ein schönes Lied, in dem heißt es: „Gott hat die Welt mit Liebe geflutet.“ Und Du und ich, wir beide sind dieser GOTT. Wir beiden sind dieser Gott, der die Welt mit seiner Liebe flutet und Frieden einkehren lässt. Und weil wir es sind, die es Liebe regnen lassen, sind wir die Wolken und nicht die begossenen Pudel (Egos), die auf der Erde stehen und versuchen, sich mit einem Regenschirm vor dem Liebes-Regen Gottes zu schützen.

Ich freue mich sehr, ich freue mich wirklich riesig, dass Du so wie ich zu denen zählen, die es Liebe regnen lassen …


DIE ARCHE NOAH

Es ist dies nämlich die Geschichte von der Arche Noah. Gott lässt seine Liebe Tage und Wochen und Monate auf die Erde herabregnen. Das macht er sowieso schon immer.

Hör Dir mal die Lieder an.
Schau Dir die Kunst an.
Denk an die vielen Bücher und Geschichten.
Erinnere Dich an die großen Erzählungen und Kino-Filme.
Überlege, was der Pastor in der Kirche predigt.

Überall geht es immer um das eine: um die LIEBE. Doch es ist nicht unsere irdische Liebe zwischen zwei Menschen (zwischen zwei Egos) gemeint, nein, es ist Dein und mein göttliches LIEBE-Sein gemeint.

Überall und permanent erinnert uns Gott an das, was wir vergessen haben. Und doch haben wir es seit Menschheitsgedenken nicht verstanden. Wir konnten es nicht verstehen, weil wir unter dem Schleier des Vergessens lebten.

JETZT – in unserer Zeit heute, lässt es Gott immer stärker regnen. Es schüttet schon. Wir werden auf uns selbst zurückgeworfen. Durch die zunehmende Sonnenenergie werden wir dazu gezwungen, uns auf unsere Stärken, Fähigkeiten und Gaben zu besinnen. Unsere Eigenschaften und Eigenheiten, die uns durch die Sternenkonstellation zu unserer Geburt in die Wiege gelegt wurden, treten immer stärker, intensiver und deutlicher zutage.

Wer in diesen Zeiten nicht gut aufgestellt ist, wird elendig in der LIEBE ersaufen – alle Egos. Alle Egos, die Egos bleiben, werden elendig ertrinken. Doch Du bist gerettet, weil Du so mutig bist, die Seins-Welten zu betreten. Du brauchst Dich nicht noch mehr retten, Du bist schon gerettet! Du bist schon gerettet, weil Du Dich Deiner Spiritualität, Deinem SEIN geöffnet hast. Du warst ja schon eben gerade zusammen mit den Worten dieses Buches im Himmel, im Jenseits, im SEIN. Du hast Dich bereits an Dein Gott-Sein erinnert. Bestens. Alles ist gut. Dein Ego wird zwar ersaufen, aber Du wirst überleben.

Und Du kannst allen, die zu ertrinken drohen, ein Boot schicken oder einen Strohhalm reichen (z.B. dieses Buch geben). Pass dabei gut auf Dich auf: Ertrinkende Egos persönlich als Ego retten zu wollen, ist lebensgefährlich. Der Ertrinkende zieht den Retter mit unter Wasser und dann sterben beide. Rette nicht Du jemanden. Gib geliebten Menschen die Hilfestellung, die sie brauchen, damit sie sich selbst retten können.

Ich (als Buchautor) rette nicht Dich – Du hast Dich gerettet. Du hast dieses Buch gefunden und es angenommen und bist in dieses Rettungsboot gestiegen, indem Du bis hier gelesen hast. Das ist Dein Verdienst.

Gehe so auch mit all den Menschen um Dich herum um. Jeder trägt selbst die Verantwortung für seine Rettung. Du trägst ganz allein und nur die Verantwortung für Dich. Bitte beachte dies sorgfältig.

Wenn und solange Du in diesem schönen Flow-Seins-Zustand bist und bleibst, wird es Dir sehr leicht fallen. Da kannst Du Dir ganz sicher sein. Und Du kannst Dir ganz genau so sicher sein, dass Du, wenn Du dauerhaft in Deinen Ego-Modus zurückfallen oder -kippen solltest, Du Dich selbst und auch andere nicht wirst retten können.

Egos haben einen starken Willen, und sie wollen andere retten und gehen dabei selbst unter. SEINS-Menschen retten andere. Das ist ein kleiner aber entscheidender Unterschied.

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DER APFEL VOM BAUM DER ERKENNTNIS

In meinem Garten steht ein wohl über hundert Jahre alter Apfelbaum. Kennst Du die Geschichte von Adam und Eva und dem Baum der Erkenntnis? Na klar kennst Du sie. Also …

Adam und Eva waren bekanntermaßen im Paradies und hatten dort eigentlich eine ganz gute Zeit. Sie waren frei von Sorgen und Problemen. Sie hatten alles, was sie brauchten. Sie brauchten sich um nichts zu kümmern. Alles war reichlich vorhanden. Sie benötigten nicht einmal Kleidung oder ein Haus. Sie waren nackt und froh.

Und dann war da dieser Baum, von dem Gott angeblich sagte, Adam und Eva sollten seine Früchte nicht essen. Und dann war da die Schlange, die angeblich listig war und Adam und Eva verführte.

Nunja, ich (als Buchautor) glaube, die Sache mit der Schlange nicht so ganz. Dass sie da war, kann ich gerade noch glauben. Dass sie etwas tat, das nicht in Gottes Plan war, fällt mir schwer zu glauben, denn schließlich ist auch die Schlange ein Teil von Gottes vollkommener Schöpfung. Ich möchte daher ein neues Bild initiieren, nämlich dass die Schlange Gott treu diente. Und sie diente Gott, indem sie Adam und Eva ein Angebot machte und sie einlud zu einer langen Reise.

Aus anderen Zusammenhängen kennt der ein oder andere Leser diese Geschichte von der langen Reise wahrscheinlich bereits und ich hatte sie anfangs schon kurz skizziert: Gott fragt oben im Himmel die freien Seelen: „Welche Seele möchte hinab zur Erde, um meine Schöpfung zu erfahren? Welche Seele meldet sich freiwillig, um die Liebe oder ein anderes Gefühl oder mehrere Gefühle mit einem Körper zu erfahren?“

Und natürlich melden sich viele Seelen freiwillig, denn ein größeres Abenteuer und mehr Spaß kann es kaum geben. Und, wie schon erläutert, erklärt Gott den Seelen auch den Preis der Reise: „Der Preis ist, dass Ihr für die Zeit Eurer Reise vergessen werdet, wer ihr seid. Ihr werdet vergessen, wer ihr wahrhaftig seid, dass Ihr in Wahrheit reine Liebe seid. Ihr werdet es einfach vergessen, weil Ihr Euch Eures Körpers, in dem Ihr wohnt, bewusst sein werdet.“

Und genau das, ganz genau das ist bei Adam und Eva passiert. Die Schlage hat sozusagen die Fahrkarten verkauft in Form von Äpfeln, und Adam und Eva haben vom Apfel abgebissen und damit ihre Unschuld verloren, indem sie sich ihrer selbst und ihres Körpers bewusst wurden. Was für ein herrliches Geschenk, wann man Erfahrungen machen möchte. Denn ohne Bewusstsein sind Erfahrungen nicht möglich.


BEWUSSTSEIN UND BEWUSSTHEIT

Ich unterscheide zwischen Bewusstsein und Bewusstheit. Die Hinfahrkarte ist der Apfel vom Baum der Erkenntnis. Adam und Eva werden sich ihrer selbst bewusst. Sie haben plötzlich ein Selbst-Bewusstsein. Sie erkennen sich selbst als getrennt von den anderen. Sie haben also eine Selbst-Erkenntnis. Sie unterscheiden plötzlich zwischen ich und nicht ich, zwischen sich und den anderen.

BEWUSSTHEIT hingegen ist nach meiner persönlichen Wahrheit die Rückführung der Bewusstwerdung, das Auflösen der Illusion des Getrenntseins. Bewusstheit ist das Bewusstsein über das Einssein. Die Bewusstheit des Erwachtseins geht damit noch über das Bewusstseins-Bewusstsein hinaus und reicht bis hin zum Einssein-Bewusstsein.


KINDER GOTTES

Wir als Menschen, als Kinder Gottes, durchlaufen eben genau diesen Prozess ganz genau so in jedem Leben. Als Embryos, Säuglinge, Babys und Kleinkinder erleben wir den paradiesischen Zustand der Symbiose, des Einsseins mit der Mutter. Die Mutter und das werdende bzw. heranwachsende Kind sind im wahrsten Sinne des Wortes eins. Was die Mutter fühlt, empfindet das Baby ebenso. Es gibt keine Grenzen zwischen dem Kind im Mutterleib und der Mutter bzw. zwischen dem Kleinstkind und der Mutter. Und das Kind wird voll und ganz rundum gut versorgt. Wahrlich wie im Paradies.

Diese symbiotische Einheitsbeziehung hält bis ungefähr zum sechsten Lebensjahr an, bis zum
Schuleintritt. Dann erst entwickelt das Kind seine Ich-Identität und nabelt sich schließlich in der Pubertät von den Eltern ab. Das Apfelessen dauert also von sechs bis sechszehn Jahre, ganze zehn Jahre lang.

Im jungen Erwachsenenalter und als erwachsener Mensch erleben und erfahren wir uns mit unserem vollen Bewusstsein. Wir sind uns unserer eigenen Standpunkte, Meinungen, Fähigkeiten, Gaben und Talente, Hobbys, Neigungen, Charakterzüge, Interessen und Vorstellungen voll bewusst. Wir leben sie, und wir vertreten sie gegenüber anderen. Wir streiten für unser Recht, für unseren Standpunkt und für unsere Sicht der Dinge, für unsere Wahrheit.

Unsere Wahrheit entspringt dabei jeweils unserer individuellen Wahrnehmung von der
Welt. Im höheren Alter gehen wir dann über in einen dritten Zustand. Es ist die Phase der Heimkehr, des Zurückkehrens zu Gott, deren finaler Höhepunkt der körperliche Tod und die Auflösung unserer manifestierten körperlichen Form ist, mit der wir uns vorübergehend identifiziert hatten.

Mit unserem Tod müssen wir, ob wir es wollen oder nicht, endgültig und endlich unser Ego hinter uns zurücklassen und damit auch alle Dinge, Werte, Wichtigkeiten, Regeln, Normen, Gesetze, Wahrheiten, Ansichten, Muster, Glaubenssätze, Verhaltensstereotypien, Sorgen, Nöte und Probleme.

Was für eine Befreiung.
Was für eine Erleichterung.
Was für eine Erlösung.

Wir wachsen also über unser Ego hinaus und kehren heim.

Gelingt uns diese Heimkehr in Freiheit, so ist alles gut. Gelingt uns diese Heimkehr nur widerwillig, weil wir noch an etwas festhalten, an jemandem, an bestimmten Personen oder an Dingen, Gütern, Statussymbolen oder an unverarbeiteten Gefühlen wie Groll, Hader, Rache, Eifersucht, Missgunst, Neid, ungerecht behandelt worden sein, Schuld, oder weil wir etwas nicht erledigt oder nicht geregelt haben, so verwehren uns unsere Gefühle (und die diese Gefühle hervorrufenden Gedanken) unsere Heimkehr in Frieden, und wir bleiben auf dem Weg ins Licht irgendwo stecken. Wir verirren uns schlicht und einfach in unseren Gefühlswelten. Wir finden den Weg nicht. Wir bleiben als Geist ohne Körper im Irdischen verhaftet. Wir wuseln als Fremdenergie, als Schatten, als Gespenster-Geist durch die Welt und erschrecken die Leute.

Bleiben nach unserem Erdenleben noch Gefühle offen, die wir gerne leben und erfahren wollten, es aber leider nicht geschafft haben, weil wir uns dann doch vor Angst in die Hose gemacht hätten, z.B. in dem Moment, als das Gefühl bei uns vor der Tür stand, dann drehen wir einfach noch eine Runde und inkarnieren erneut in einen neuen Körper. Und allzu oft ergibt es sich, nicht einmal zufällig, dass auch andere Seelen noch eine Erfahrung mit uns abschließen möchten und ebenfalls in einen neuen Körper inkarnieren – auf diese Weise sieht man sich mindestens zweimal im Leben, nicht nur im irdischen – auch im spirituellen Leben.

Ist alles nach Plan gelaufen, und wir haben alle Gefühle gefühlt und alle Erfahrungen erfahren, dann kehren wir schließlich endlich in Frieden heim und zwar wahrhaft reich und gesegnet. Wir fühlen uns erfüllt und vollkommen und berichten Gott von all unseren Erlebnissen und Erfahrungen, denn letzten Endes möchte er von uns erfahren, wie sich seine Schöpfung anfühlt.

Diese Rückkehr in den Himmel, die wir im Irdischen den Tod unseres Körpers nennen, ist im Spirituellen lediglich der Tod unseres Egos.


ERLEUCHTUNG

Für mich ist dies zudem gleichbedeutend mit wahrer Erleuchtung, mit dem feinen Unterschied, dass wahre Erleuchtung als Mensch die Heimkehr in den Himmel mit noch weiter existierendem irdischen Körper bei vollem gesunden Bewusstsein ist. Das Erlangen dieses Zustandes von wahrer, tiefer, innerer Erleuchtung nenne ich auch BEWUSSTHEIT.

Bewusstheit ist damit für mich etwas anderes als Bewusstsein. Bewusstsein ist nach meiner Wahrheit mein Bewusstsein darüber, dass ich in einem Körper bin und existiere. Bewusstheit ist nach meiner Wahrheit die Auflösung von Bewusstsein und damit die Auflösung von der Illusion, dass ich mein Körper bin und als Person existiere.

Bewusstheit und Erleuchtung bringen mit sich die Erkenntnis, dass wir nicht ein Körper sind und uns nicht von anderen Körpern unterscheiden, sondern dass wir reine Energie sind, reine göttliche Seins-Energie und eins mit allem. Dieses reine, göttliche Bewusstsein unterscheidet sich vom menschlichen Ego-Bewusstsein durch seine sehr viel höhere Schwingungsfrequenz, und viele nennen es auch Gewahrsein, ein Zustand innerer Weisheit jenseits von kognitivem Wissen, sondern verwurzelt in unserem tiefen, göttlichen, inneren Wissen jenseits der Worte und Gedanken.

Und derzeit leben wir in der historisch bedeutsamen Epoche der Menschheitsgeschichte, in der wir alle sterben – nicht als Menschen, aber als Egos. Deshalb endete auch der Maja-Kalender, weil die Zeit der Egos, der Menschen mit Körper-Bewusstsein und Ich-Identität, vorbei ist.

Unsere Körper leben sicherlich auch zukünftig noch weiter, aber mit einer anderen Schwingung. Nur die Egos sterben, damit wir als Seele heimkehren (uns wieder mit unserer Quelle verbinden) können.

Und falls es jemand noch nicht bemerkt haben sollte: Der Fahrkartenschalter für die Ego-Reisen durch die Ego-Bewusstseins-Welten als körperlicher Mensch hat geschlossen. Am 21. März 2018 begann das Venus-Jahr. Es wurden bis dahin die letzten Fahrkarten verkauft. Der Apfelbaum der Erkenntnis stirbt und bildet keine neuen Früchte mehr – und dann kann keiner mehr Äpfel essen. So ein Pech …


DIE BIRNE DER BEWUSSTHEIT

Neben dem Apfelbaum der Erkenntnis steht, wie die meisten nicht bewusst wissen, ja zum Glück noch ein zweiter Baum im Paradies. Auch von diesem Baum sollten Adam und Eva nicht essen, weil sie dann das ewige Leben erlangen würden – und als Ego mit all den Ängsten, Sorgen und Problemen ewiglich leben zu müssen, wäre tatsächlich eine Quälerei geworden.

Doch all die Menschen, die bereit sind, ihr Ego freiwillig sterben und hinter sich zu lassen, die können natürlich sehr gerne von dem zweiten Baum, vom Baum mit der Birne der Bewusstheit, essen. Wer spirituell erwacht ist, wer erleuchtet ist, erlangt mit der Birne der Bewusstheit wahrhaftig das ewige Leben wieder zurück, das wir in unserer Seins-Essenz ja ohnehin sind und immer waren und nie verloren hatten. Nur geschieht dies jetzt ganz bewusst.

Die Birne der Bewusstheit ist also unsere Rückfahrkarte heim zu Gott, heim ins Sein, heim in den Himmel, zurück ins Paradies. Jedoch ist es dort im Paradies nun anders als vor unserer Abfahrt. Denn bevor Adam und Eva den Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, waren sie unbewusst. Jetzt, wenn wir erleuchtet heimkehren, haben wir unsere Reise durch das Bewusstsein glorreich vollzogen und sind bewusst.

Wir kehren heim, und indem wir uns JETZT, hier und heute an unsere Seins-Identität erinnern, ist sich das universale Bewusstsein seiner selbst bewusst geworden. Das ist ein phänomenaler Entwicklungsschritt in der spirituell-galaktisch-kosmischen Entwicklungsgeschichte entsprechend dem Seelenplan des göttlichen SELBST.

Mit der Heimkehr ins Paradies ziehen wir unsere Ego-Kostüme aus und streifen unsere Identifikationen mit unseren Gedanken und Gefühlen an der Türschwelle ab. Was bleibt ist Stille und pures Gewahrsein in Bewusstheit. Und die dann aus der Stille, aus unserem tiefsten Inneren aufsteigenden schöpferischen Impulse sind keine Gedanken mehr, sondern reine Impulse, reine Erschaffens-Energie ohne bewusst gedachte Worte. Und unser neues Lebensgefühl von Freude,

Friede, Liebe, Licht und Herrlichkeit ist schlicht und einfach unsere neue Normalität. Dies ist und hier manifestiert sich die Neue Ordnung.


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DIE ZEIT DES DENKENS IST VORBEI

Die Birne der Bewusstheit ist für die derzeit noch auf der Erde lebenden Egos die letzte Rettung. Weitere Egos wird es nicht geben. Alle Kinder, die nach dem 21. März 2018 im Venus-Jahr geboren werden, sind heilige Kinder Gottes. Sie haben nicht vergessen, sondern sie wissen wer sie sind. Sie haben enorme spirituelle Fähigkeiten und galaktische göttliche Gaben und Talente. Eigentlich wie wir alle, nur bei uns wurden diese Gaben, Fähigkeiten und Talente zugeschüttet.

Die neuen Kinder werden mit ihren Gaben die Welt mit ganz anderen, neuen Augen sehen. Viele von ihnen werden extrem übersinnliche Fähigkeiten wie Hellsichtigkeit, Blicken in die Zukunft, Schöpferkraft, intergalaktisch-kosmisch-multiversale Fähigkeiten haben jenseits unserer Vorstellungskraft und jenseits unserer Gefühle und unseres Denkens. Sie werden auch ganz selbstverständlich andere Farben sehen und andere Töne oder Geräusche hören. Sie werden, anders als wir, etwas spüren. Sie werden ganz selbstverständlich telepathisch kommunizieren und
Raum und Zeit auflösen. Auch Materialisieren oder wie Jesus ‚übers Wasser gehen‘ oder ‚die Fische ins Netz zaubern‘ oder ‚das Brot teilen und nie ausgehen lassen‘ wird für die neuen Kinder deren Normalität sein. All dies ist nichts Besonderes, sondern stinknormal. Auch beamen, also energetische Ortswechsel wie bei Mister Spock vom Raumschiff Enterprise, ist in einem unserer Parallel-Universen bereits Normalität.

Woher ich dies weiß?
Ich weiß es nicht!
Ich weiß es wirklich nicht.

Ich habe Dir lediglich ein paar Impulse gegeben, an die Du Dich erinnern kannst, wenn Du dies möchtest. Es sind keine Gedanken, die in meinem Kopf sind. Es ist kein Wissen, das ich irgendwann irgendwo gelernt oder gelesen habe. Ich wundere mich selbst. Es kommt mir selbst fast etwas sonderbar vor – ganz ehrlich.

Ich sitze in meiner Schreibstube, höre ruhige Hintergrundmusik und schreibe einfach diese Worte auf, so wie sie mir kommen. Woher diese Worte kommen und ‚wer‘ sie mir gibt, das weiß ich nicht. Und ich weiß schon jetzt, dass sogar ich selbst diese von mir selbst geschriebenen Worte wieder vergessen werde. Sie sind nicht mein irdisches Wissen. Sie sind tieferes, unbewusstes Wissen. Und einige Egos denken vielleicht, es sei nur eine Fantasie und besser für einen Fantasy-Roman geeignet – doch vielleicht sind auch Fantasien und Träume manchmal viel realer, als wir meinen.

Und was passiert mit denjenigen Egos, die keine Birne essen? Da komme ich wieder zurück auf das Lied, in dem es heißt: „Gott hat die Welt mit Liebe geflutet …“ Und genau das passiert nämlich schon JETZT. Es regnet und regnet und regnet – tage-, wochen- und monatelang Gottes LIEBE. Und die Egos werden jämmerlich ertrinken.

Wer eine Birnenfahrkarte hat, darf auf die Arche Noah steigen und mitfahren, bis nach unendlicher Zeit wieder die Sonne scheint. Die Arche Noah ist sozusagen das Rettungsboot für diejenigen Körper, die bereits erleuchtet sind, damit sie die große Flut überleben. Und diese Menschen werden dann neue Menschen hervorbringen und ein neues Volk gründen und sich vermehren und die Welt erneut bevölkern – in einer anderen höheren Schwingung, mit neuen Werten und Normen (vermutlich der Liebe und Freude), mit viel Bewusstheit, viel Stille und viel Weisheit.

Welche Rolle dann Gedanken, Gefühle und Erfahrungen spielen, darauf dürfen wir alle gespannt sein. Jedoch wird alleine der Aspekt der Spannung dann nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, denn die Spannung lebt von der Polarität, von dem Erleben der Gegensätzlichkeit, und dies dürfte dann durch ein Gewahrsein von Gegensätzlichkeit geprägt sein, ohne von der Spannung selbst gefesselt zu sein, wie bei einem Kino-Film oder wie in einer Batterie.

Soweit dieser kleine Ausflug zur Birne der Bewusstheit und meiner Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Bewusstheit (gleich reines göttliches Bewusstsein, gleich Gewahrsein) und meine Neu-Interpretation der Geschichten von Adam und Eva und der Arche Noah.

Wenn Dein Ego alles anzweifelt, dann macht es einen guten Job, denn sein Job ist es, das Vergessen aufrecht zu erhalten. Wenn Du schon dem einen oder anderen Aspekt des von mir Gesagten Glauben schenken magst, dann bist Du schon auf einem guten Weg zum Birnenbaum, und ich wünsche Dir weiterhin viele hilfreiche Impulse, die Dich auf Deinem spirituellen Weg dienlich führen, lenken und leiten im Namen der göttlichen Liebe.

Mit etwas Glück sehen wir uns auf der Arche … ich würde mich sehr freuen. Doch auch ich selbst kenne zwar nun diese Geschichte, doch den Birnenbaum finden muss auch ich noch immer wieder neu …

Und wenn Du ihn vor mir findest, dann wirf mir gerne eine Birne rüber, dann fange ich sie auf und beiße herzhaft hinein …

. . .

Der Apfel-Baum der Erkenntnis stirbt also. Und so werden keine weiteren Äpfel mehr wachsen, und kein Mensch wird mehr vom Baum der Erkenntnis essen können, weil an dem toten Apfelbaum keine Äpfel mehr gedeihen. Die Zeit des erkennenden Denkens ist damit vorbei. Die Tür ist geschlossen. Der Vorhang ist gefallen. Wer jetzt Mensch ist mit einem Ego, kann versuchen, eine Birne vom Baum der Bewusstheit zu ergattern und sich auf die Arche Noah retten.

Die Birne der Bewusstheit führt die Egos hinaus aus ihrer Gefangenschaft des Vergessens und des Denkens. Wer von ihr abbeißt, erinnert sich an seinen göttlichen Ursprung. Wer von ihr abbeißt, erkennt sich in seiner göttlichen LIEBE, die er ist. Wer von ihr abbeißt, sieht seine Essenz und ist in der Lage, sie anzunehmen. Du hast schon oben von der Birne gekostet, und dieses Buch ist wie ein Korb voller Birnen für alle, die von ihr abbeißen möchten.

Und mit dem Abbeißen von der Birne der Bewusstheit wird Dein Ego-Denken immer leiser und leiser. Und an seine Stelle tritt das, was wir Spürsinn nennen können. Spüren ist ein Gewahrsein in der Stille.

Wenn ich, so wie gestern, als Unterhaltungskünstler mein Auto packe mit den Requisiten und Stelzen-Figuren, dann denke ich nicht nach, was ich einpacken muss. Ich gehe einfach still und ohne Worte – was für meine Familie anfangs etwas befremdlich war – durch das Haus und packe alle Sachen ein. Und beim Durch-das-Haus-und-zum- Auto-gehen kommt mir plötzlich ein Impuls, etwas, an das ich noch denken musste. Und dann erledige ich das und mache dann weiter nach Plan. Und dann kommt plötzlich aus dem Nichts noch ein weiterer Impuls, und ich denke an etwas, was ich beinahe vergessen hätte. Aber ich habe es eben nicht vergessen, sondern ich habe mich daran erinnert.

Und dieses Sich-Erinnern ist kein Nachdenken, sondern ein die-Impulse-kommen-lassen. Und das ist sehr viel zuverlässiger, sicherer und effektiver als denken, nachdenken oder Checklisten. Und genauso kannst auch Du Dein ganzes Leben organisieren. Einfach still sein und erlauben, dass Impulse aus der Stille aufsteigen dürfen – sehr befriedigend!


EGO-KOMMENTARE

Also bitte noch einmal für alle, die diesen Abschnitt etwas komisch oder befremdlich finden: Lieber Leser, es ist ganz normal, dass unser Ego diesen Abschnitt ‚etwas merkwürdig‘ und ziemlich ‚gewöhnungsbedürftig‘ findet, weil die dargelegten Inhalte unser normales, konformes gesellschaftliches Denken übersteigen. Ich bin selbst Beobachter meiner Worte genauso wie Du es bist. Und wenn die Worte in Dir ‚komische Gefühle‘ auslösen, so beobachte einfach diese ‚komischen Gefühle‘. Vielleicht kannst Du ja auch diese Gefühle einfach in Dein Haus einlassen, sie willkommen heißen, dass sie sich stärken und etwas essen und trinken, tanzen und sich gut unterhalten können. Und dann zeigst Du diesen ‚komischen Gefühlen‘ oder ‚kommentierenden Stimmen‘ die Goldene Tür und den Weg zu den Bussen, die dann zur Transformationsfabrik fahren.

Vielleicht freuen sich auch diese Gefühle und Gedanken, wenn jemand sie nicht stur ablehnt, sondern sie willkommen heißt und ihnen den Weg der Transformation öffnet. So mache ich es zumindest selbst mit all den Gefühlen, die mich selbst hier beim Schreiben ‚besuchen‘ oder ‚überfallen‘. Und dann lächle ich ihnen zu, und sie lächeln zurück, und wir verstehen uns irgendwie …

Das ist eine neue Begegnung für beide Seiten, und damit kann und darf eine Neue Ordnung entstehen und wachsen und sich manifestieren …

Die Weitsicht unseres Egos ist häufig sehr begrenzt…

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GOTT HAT DIE WELT MIT LIEBE GEFLUTET Teil 2

„Gott hat die Welt mit Liebe geflutet“. Es regnet LIEBE. Gott lässt seine LIEBE auf uns herabregnen. Und es ist nicht mehr nur ein Nieselregen, nein, inzwischen schüttet es. Und es ist auch sinnlos, sich Regenschirme als Schutz vor dem Regen der göttlichen LIEBE zu kaufen, denn es regnet so doll und so lange und so viel, dass wir von unten nass werden.

Gegen nasse Füße könnten wir uns noch mit Gummistiefeln schützen. Aber das ist nicht der Plan. Überhaupt ist Schützen nicht mehr der Plan. Es ist vollkommen paradox, dass wir uns vor Gottes LIEBE, vor seinem Regen, meinen, schützen zu müssen. Wer will sich schützen?

Klar – Du hast es wahrscheinlich schon längst durchschaut. Es bist nicht Du, der sich schützen will. Nein, es ist Dein Ego, das sich vor der LIEBE Gottes schützen will. Dein Ego und alle Egos dieser Welt spannen tausend große Regenschirme auf, um ja nicht nass zu werden, um ja nicht berührt oder benetzt zu werden von der LIEBE Gottes. Denn dann erkälten sich die Egos, sie werden nass und krank, und am Ende sterben sie womöglich – und das wäre doch schrecklich oder doch nicht?

Wenn die Egos keinen Regenschirm, keine Regensachen und keine Gummistiefel haben, dann werden sie schlicht und einfach nass und krank, erkälten sich, bekommen Fieber und sterben schließlich daran. Letzten Endes wird das Wasser immer weiter ansteigen, bis schließlich ihr Krankenbett davon schwimmt. Es gibt keine Rettung für die Egos. Alle, ja alle Egos werden in der großen Flut der göttlichen LIEBE ertrinken. ALLE!

Das ist der Plan.
Warum ich das weiß?
Du weißt es auch!

Du hast es nur vielleicht weit unter den Teppich gekehrt und kennst Dein eigenes Wissen nicht. Du hast es schlicht vergessen, wie Du alles vergessen hast. Wie alle Menschen alles vergessen haben …

Und warum ich nicht? - Doch, Du kannst ganz beruhigt sein: Auch ich habe alles vergessen. Ich weiß es nicht. In meinem menschlichen Tagesbewusstsein weiß ich es nicht. Ich öffne mich lediglich und biete mich dem Göttlichen, dem Universalen als DURCH an, damit das göttliche universale Wissen durch mich in die Welt und zu den Menschen, zu Dir fließen kann. Was ich hier schreibe, ist nicht meins. Es ist Deins. Es gehört Dir und dem Leben selbst. Ich gebe es Dir nur wieder, weil Du vergessen hast, wo Du es vor langer, langer Zeit (die es ja gar nicht gibt) abgelegt hast.

Die Arche Noah sammelt alle erwachten Seelen auf. Alle reinen Seelen, die ihr Ego abgestreift haben, können und dürfen nackt auf die Arche Noah kommen. Es macht überhaupt keinen Sinn, dass Du Dir Regensachen anziehst, dass Du Dir einen großen Regenschirm kaufst, dass Du in dicke, hohe Gummistiefel schlüpfst. Das macht keinen Sinn. Das Wasser wird steigen und steigen und steigen. Du wirst nichts retten können. Nicht Dein Haus. Nicht Deinen Hof. Nicht Deine Fotos. Nicht Deinen Computer. Nicht Dein Handy. Nicht Deine Tagebücher. Nicht Deine Arbeitsstelle. Nicht Deine Klamotten. Nicht Deine Ersparnisse. Nicht Deine Goldbarren. Nicht Deine Lieblingsspeisen. Nicht Deine Freunde. Nicht Deine Briefmarkensammlung. Nicht Dein Lieblingsmusikinstrument. Nicht Dein Auto. Nicht Dein Fahrrad. Nicht Deine Werkstatt. Nicht Deine Nähmaschine. Nichts. Du wirst nichts, absolut gar nichts retten können, außer Dich. Und dieses Dich ist Deine göttliches Essenz, Dein göttliches SEIN.


STERNTALER-KINDER

Deswegen kannst auch gleich den Regenschirm wieder wegwerfen, die Regensachen wieder ausziehen, die Gummistiefel in der Ecke stehen lassen. Und am besten ziehst Du auch Deine Hose, Deine Socken, Deinen Pulli und sogar Deine Unterhosen aus. All dies ist nur unnötiger Ballast. Werde zum Sterntalerkind und gib Dein letztes Hemd hin. Lass alles los und mach Dich nackig – freiwillig!

Wer sich nicht freiwillig nackig macht, wer an etwas festhält, wird ersaufen. Ja, das ist hart – aber so ist es. Du kannst die WAHRHEIT verleugnen – aber ändern kannst Du sie nicht!

Die Arche Noah nimmt nur nackige Menschen, nur reine Seelen auf. Werde wieder zu dem, was Du einmal warst, werde zum Sterntalerkind, oder werde zu Adam und Eva! Werde zu Adam und Eva und kehre zurück ins Paradies. Kehre heim. Nimm Dir aus dem Korb, den Gott Dir reicht, den ich Dir als verlängerter Arm von Gott in Form dieses Buches reiche, eine BIRNE DER BEWUSSTHEIT und beiße lustvoll und genussvoll hinein – und im selben Moment wird alles von Dir abfallen. Suche nicht – finde!

Und Du hast schon gefunden und Du hast auch bereits von der Birne abgebissen, denn Du hast dieses Buch bis hierhin gelesen. Mehr brauchst Du nicht zu tun und nicht zu wissen. Mehr gibt es nicht zu wissen. Die Arche Noah rettet die Reinen, die Nackten, die Göttlichen, die Heiligen. Sie ist für all diejenigen (wie Dich) da, denen es gelungen ist, ihr Ego hinter sich zu lassen.


DIE BRENNENDE STADT

Kennst Du die biblische Geschichte von der brennenden Stadt? Die Stadt brennt hinter Dir lichterloh. Und Du bist – Gott sein Dank, mit dem Leben davongekommen. Und dann heißt es: „Dreh Dich nicht um! Schau nach vorne und blicke nicht zurück. Wenn Du Dich umschaust und zurückblickst, wirst Du in dem Moment zu Stein erstarren.“

Und genau das ist mein Tipp für Dich: Schau nach vorne. Schau einfach nach vorne und genieße das, was vor Dir liegt. Genieße das, was Gott, das Leben, das Universum für Dich an Herrlichkeit vorbereitet hat und für Dich bereithält. Schau nicht zurück, was Du verlierst. Den Verlust anzuschauen würde den Ego-Anteil in Dir so sehr stärken, dass er so sehr leidet, dass der Verlust so sehr schmerzt, dass Dich dieser Schmerz so schwermachen und so sehr lähmen würde (im wahrsten Sinne des Wortes!), dass Du auf der Stelle zu Stein erstarren würdest.

Lass nicht zu, dass Dein Ego sich an dem Schmerz, wenn es zurückblickt, ergötzt. Solch ein Verhalten ist selbst-verletzend, ist autoaggressiv, ist selbst-zerstörerisch. Du verletzt und zerstörst damit Dein Höheres SELBST, Dein Inneres Kind – Dein göttliches SEIN.

Schau nicht zurück, was Du verlierst, sondern schau nach vorne, was Du gewinnst! Schau ins LICHT. Sieh die LIEBE. Erkenne die göttliche LIEBE, die Dir schon den Weg leuchtet. Sieh die Herrlichkeit. Sieh Gott selbst (in Dir). Sieh die Schönheit und die Vollkommenheit allen SEINS. Sei Dir all dessen gewahr. Nimm es bewusst wahr und an. Sag Ja zu Deinem göttlichen Kern, Deiner göttlichen Seins-Essenz, Deinem LICHT-SEIN, Deinem LIEBE-SEIN.

Ich bitte Dich sehr darum – wirklich sehr! Denn es ist mir ein riesengroßes Anliegen, dass alle meine Brüder und Schwestern überleben und den Weg auf die Arche gehen. Ich weine um jeden Einzelnen, der an seinem Ego festhält und die Chance verpasst.


WAS MIT IHNEN PASSIERT …?

Sie treten eine neue, eine andere Reise an. Es gibt genügend Erden und Planeten in den kosmischen Galaxien der Multiversen (Multiversum ist für mich die Vielzahl von Universum). All die Seelen, die in dieser Epoche den Sprung auf die Arche verpassen, bekommen dort, in den neuen Welten, eine zweite (und auch eine dritte, vierte und x-te) Chance, alles auszuziehen, das Ego loszulassen, sich nackig zu machen und in Freiheit aufzusteigen, heimzukehren in den Himmel.

Sie erleben einfach nochmal das Gleiche in abgewandelter Form: Folter, Schmerz, Leid, Elend, Raffgier, Habenwollen, Eifersucht, Neid, Angst, Scham, Schuld, Kleinheit und Getrennsein. Wer davon noch nicht genug hat, darf also noch weiter spielen. Und wer genug mit all dieser Negativität und Schwere gespielt und ausreichend Erfahrungen gesammelt hat, der darf sich jetzt befreien, der darf das Ticket hin zu Gott lösen und darf ‚aufsteigen‘ und heimkehren in die Liebe, in den Schoß Gottes.

Es ist kein Muss. Es ist lediglich ein Angebot, das Gott uns macht. Wir selbst sind und bleiben Herr oder Dame unseres freien Willens. Jeder von uns ist ein autonomes Wesen in Interaktion. Jeder von uns hat das Recht auf Selbstbestimmung. Gott macht lediglich Angebote. Wählen müssen wir schon selbst.

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JAHRMARKTBESUCH und WER SIND WIR?

Unsere Existenz als Seele ist vielleicht vergleichbar mit einem Jahrmarktbesuch. Gott hat den Jahrmarkt des Lebens erschaffen. Und wir sind Seelen und spazieren über diesen Jahrmarkt, und die Geisterbahn ist das Erdenleben. Der Breakdance ist Stern 025XY. Das Spiegelkabinett ist in fernen Jenseits-Galaxien. Jedes Fahrgeschäft lädt uns Seelen zu einem Erlebnis, zu einer Erfahrung, zum Erleben und Erfahren von bestimmten Gefühlen ein. Wir wählen selbst aus, wo wir mitfahren und was wir auf dem göttlichen Jahrmarkt des Lebens essen, naschen, kosten, erleben und ausprobieren wollen. Das ist so wunderbar, so herrlich, so göttlich, so schön.

Und glaube nicht, dass die Erde alles ist, was Gott Dir als Seele zu bieten hat. Es gibt noch unzählige Erfahrungen mehr. Sie stehen Dir und mir und uns allen offen. Du darfst JETZT mit dieser irdischen Erfahrung abschließen, alles loslassen und Dich neuen Erfahrungen hingeben. Das hat allerdings nichts damit zu tun, sich vor lauter Tatendrang, Neugier und Übereifer jetzt hier auf der Erde zu suizidieren, um auf diesem Wege schnellstmöglich andere, neue Abenteuer zu erfahren. Auch jeder Suizid wäre und ist eine willentliche Handlung Deines irdischen Ich. Dein Ego würde handeln. Und dummerweise kannst Du Dein Ego nicht hinter Dir lassen, solange Du durch es handelst. Wenn Du den Ausgang finden willst, wo es rausgeht aus diesem Erden-Spielplatz, dann musst Du es eben nicht mehr wollen.

Da ist sie wieder, diese vermaledeite Paradoxie unseres irdischen Lebens. Du kommst aus dem Energiefeld des irdischen Seins nur raus, wenn Du nicht mehr raus willst. Und es ist bekanntermaßen schier unmöglich, zu wollen, dass ich nicht mehr will. Und so hält Gott oder das Leben uns ‚gefangen‘, bis wir es irgendwann gelernt haben, zu SEIN ohne zu wollen. Einfach ICH BIN und GESCHEHEN LASSEN, frei von allen Bewertungen, Identifikationen und Verhaftungen. Frei vom Ego. Jenseits der Identifikation mit unserem Körper, mit unseren Gefühlen und mit unseren Gedanken.

Und ich selbst bemerke und beobachte, wie ich diese Worte jetzt in diesem Moment gerade schreibe, und Du kannst Dir sicher sein, dass ich es selbst noch nicht kann, was ich hier schreibe. Ich schreibe etwas, was ich selbst noch nicht in der Lage bin zu praktizieren. Und doch weiß ich, dass es richtig ist, so, wie es hier steht.


AUFHEBEN DER IDENTIFIKATION

Das Betreten der Arche und das Abstreifen und Zurücklassen des Ego bedeutet das Aufheben unserer Identifikation mit uns als Person. Du bist dann ein seiendes ICH ohne Persönlichkeit, ohne Story, ohne Geschichte. Du hast Dich von allen Verhaftungen an Deine Vergangenheit und Deine Zukunft befreit. Es gibt Dich nur noch im JETZT.

Und dieser Prozess ist so ähnlich, wie lebendig zu sterben. Lebendig sterben hört sich auf Anhieb nicht so schön an. In Wirklichkeit ist es das Schönste, was Dir passieren kann. Denn – ob Du es glaubst oder nicht – auch hierin ist natürlich mal wieder eine göttliche Paradoxie verborgen. Lebendig zu sterben bedeutet in Wirklichkeit: sterben, um zu leben.

Wie kann das sein?

Vielleicht erinnerst Du Dich schwach daran, dass in vielen kirchlichen Versen davon die Rede ist: sterben, um zu leben. Heute schauen wir uns an, warum dies wahr ist, und wer stirbt, und wer lebt.


WER BIN ICH?

Du lebst! Das ist schon mal eindeutig klar. Du hältst dieses Buch in Deinen Händen und liest es, und Du lebst. Nun wollen wir uns „des Pudels Kern“ mal etwas genauer anschauen … Wer ist „Du“? Wer bist Du? Oder wenn Du von Dir sprichst: Wer bin „ich“? Oder: Wer BIN ich?

Hier braucht es JETZT eine neue, klare Sicht der Dinge. Bisher hast Du, wie alle normalen, gesunden Menschen, Folgendes gedacht: Du bist davon ausgegangen, dass Du DU bist, einfach mit dem, was Du sehen und erfassen kannst. Du bist also dieses ‚Ding‘, das man Körper nennt.

Ich kann zum Beispiel von mir sagen: Ich bin Björn Geitmann. Ich bin 48 Jahre alt. Ich bin ein Mann. Außerdem bin ich Ehemann, Familienvater, Buchautor, Unterhaltungskünstler, Stelzenläufer, Feuerkünstler. Ich bin Mitglied im Sportverein. Ich spiele gerne Saxophon. Ich liebe es, im Urlaub zu wandern. Ich bastle gerne herum an Fahrrädern und Autos, und ich fahre gerne Motorrad. Außerdem habe ich einen Bruder und eine Mutter und einen Vater. Ich habe gute Freunde. Und ich bin zur Schule gegangen. Ich habe Sozialpädagogik studiert. Ich habe viele, viele Bücher rund um das Thema Spiritualität gelesen. Ich habe mich fortgebildet und bilde mich fort in den Bereichen Quantenheilung, Psychokinesiologie, Hypnotherapie und habe die Schule für Heilpraktiker für Psychotherapie besucht. Aus all meinen Erfahrungen entwickle ich eigene therapeutische Methoden (wie zum Beispiel sozialpädagogische Waldspaziergänge), um Menschen bestmöglich zu unterstützen. Ich habe schon viele Menschen getroffen in meinem Leben und viele ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln dürfen. Ich bin gesund oder krank. Ich bin depressiv und schlecht drauf, oder ich bin froh und munter und gut drauf. Ich habe kein Geld, oder ich habe welches. Ich lasse Seifenblasen steigen und experimentiere mit neuen Rezepturen. Ich liebe das Meer, die Dünen und den Strand. Und ich liebe auch das Wandern in den Bergen mit Schluchten und Wasserfällen. Und ich schreibe dieses Buch.

Und wer ist nun dieses Ich?
Wer genau hat all dies erlebt, erfahren und gemacht?

Das ist mein Ich, mit dem ich mich identifiziere.
Es ist mein irdisches Ego-Ich.

Es ist mein Ich, das eine Geschichte hat und allen Leuten seine Geschichte erzählt. Es ist meine Person beziehungsweise meine Persönlichkeit. Mein Ich nährt sich von all dem, was es ist und grenzt sich ab von all dem, was es nicht ist oder nicht sein möchte. Insofern hat dieses mein Ich auch alle möglichen Glaubenssätze, Standpunkte, Meinungen, Haltungen, Charaktereigenschaften, Gedanken und Gefühle. Und es hat zahlreiche Entscheidungen getroffen, an die es sich bis heute hält. Und es hat bestimmte Versprechen abgegeben und ihnen bis heute seine Treue geschworen. Und um diesen ganzen riesengroßen Batzen geht es, wenn es ums Loslassen und ums Sterben geht.

Denn wenn mein Körper tatsächlich eines Tages das Weltliche segnet und sich verabschiedet, dann ‚nützt‘ mir all dies auch nichts mehr. Spätestens dann lasse ich all dies hinter mir zurück. Und wenn ich es dann zurücklassen muss, dann könnte ich es doch auch JETZT schon freiwillig abstreifen, ausziehen und hinter mir lassen – oder nicht?

Denn letzten Endes ist all dies, was mich mit meinem Ego ausmacht, nichts anderes als Energie. Es ist meine ganz individuelle, charakteristische Form, wie sich Energie in meinem System manifestiert hat und zeigt. Und in der Regel schwingt diese Form von Energie relativ niedrig und ist damit relativ schwer. Deswegen können wir mit dieser Energie nicht die Arche betreten (so viel schwere Energie von so vielen Menschen würde sie untergehen lassen), und wir können erst recht nicht mit dieser schweren Energie aufsteigen in den Himmel, zu Gott, ins Paradies. Also müssen wir sie zurücklassen, ob wir wollen oder nicht.


EGO, ICH UND ÜBER-ICH

Nun gibt es neben diesem Ego-Ich noch weitere Ichs, die in Dir leben. Es ist in meinem System zum einen mein Inneres Kind beziehungsweise mein Höheres ICH und dann das Observer-ICH.

Auch nach dem Modell von Sigmund Freud gibt es drei Ich-Instanzen: Die ‚untere Instanz‘ repräsentiert Deine Triebe und Urinstinkte. Aus Deinem tiefen Unterbewusstsein heraus hast Du Hunger und jagst einen Hasen, erlegst ihn und verspeist ihn. In diesem ‚unteren Ich‘ sind also sehr starke und überlebenswichtige Urkräfte zuhause. Auch Deine Sexualität gehört zu diesen Urkräften.

Und wenn es ein unteres Ich gibt, dann gibt es natürlich auch ein oberes oder ‚Höheres Ich‘. Dieses Höhere Ich repräsentiert nach Freud die gesellschaftlichen Normen und Moralvorstellungen. Es ist sozusagen Dein gutes Gewissen. Mit Hilfe dieses Gewissens bist Du immer in der Lage, gesellschaftskonform, sozial angepasst und angemessen zu handeln.

Nach Freud haben wir also:




Und mein ICH hat nun die Aufgabe, immer zwischen den Triebimpulsen und den Wünschen und Bedürfnissen vom Es (Ego) und meinem Gewissen und den gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen (Über-Ich) zu vermitteln. Stimmen meine Triebimpulse und mein Gewissen überein, so ist alles gut.

Beispiel: Ich möchte etwas essen und kaufe mir eine Bratwurst an der nächsten Imbissbude. Bestens. Alles ist stimmig. Ich fühle mich gut und gesund und freue mich des Lebens.

Doch wehe, wenn es zu einem Interessenkonflikt kommt. Wehe, wenn sich Triebimpulse und Gewissen widersprechen. Dann fühle ich in mir eine Ambivalenz. Dann fühle ich mich innerlich zerrissen. Und wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhält, dann werde ich krank.

Beispiel: Ich habe Hunger, aber ich kann mir keine Bratwurst an der nächsten Imbissbude kaufen, weil ich unter Zeitdruck bin und schnell zum nächsten Termin muss. Außerdem zeigt die Tanknadel meines Autos schon in den roten Bereich. Und zu allem Überfluss stelle ich fest, dass ich meine Brieftasche mit dem Geld zu Hause auf dem Frühstückstisch habe liegen lassen. Dann habe ich Stress und mir tritt der Schweiß auf die Stirn. Das ICH kann keine Entscheidung treffen, die mich befriedigt, denn wenn ich mich für das eine entscheide, dann bleibt das andere auf der Strecke, und wenn ich mich für das andere entscheide, dann bleibt das eine auf der Strecke. Ich muss also immer auf etwas verzichten. Das macht keinen Spaß! Lebe ich mein ganzes Leben so gestresst und unkoordiniert, dann werde ich krank.


ERWEITERTES EGO, ICH, ÜBER-ICH MODELL

Aus meiner ganz persönlichen Sicht heraus fehlt in diesem Modell von Freud noch so Einiges. Ich möchte daher bei der Instanz des Gewissens noch mein eigenes Gewissen ergänzen. Denn es kann ja durchaus passieren, dass mein Gewissen etwas ganz anderes für richtig erachtet, als es das Gewissen der Gesellschaft tut. Und noch dazu möchte ich das Gewissen meiner Eltern ergänzen. Meine Eltern haben mich meine ganze Kindheit lang geprägt und geformt. Was sie mir beigebracht haben, fließt in meine Entscheidung von richtig und falsch natürlich mit ein. Und sogar hier kann es passieren, dass meine Mutter etwas ganz anderes für ‚richtig‘ erachtet als mein Vater. Dann fühle ich den Interessenskonflikt zwischen meiner Mutter und meinem Vater in mir zusätzlich zu den Konflikten, die ich ohnehin schon habe.

Und schließlich gibt es die allem Seienden übergeordnete Instanz der göttlichen LIEBE. Ich kann mich in jeder Situation meines Lebens fragen: Was würde die göttliche LIEBE jetzt tun?

Und es kann durchaus sein, dass ich eine Erfahrung machen möchte, die entgegen der göttlichen LIEBE steht. Letzten Endes steht sie natürlich auch gleichzeitig wiederum nicht entgegen, denn die reine göttliche LIEBE gewährt und erlaubt alles. Aber meine Vorstellung von göttlicher LIEBE erlaubt wiederum nur Liebe.

Und dann gibt es natürlich auch noch meine Gedanken und Gefühle. Und auch diese beiden Instanzen sind längst nicht immer einer Meinung. Insgesamt entsteht also ein sehr vielfältiges Geflecht von verschiedensten Ichs. Und wir können uns ziemlich sicher sein, dass jedes auch noch so ausgeklügelte Gedankenmodell die Wirklichkeit nicht annähernd auszudrücken und widerzuspiegeln vermag.

Die Wahrheit liegt jenseits des Sichtbaren…



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SICH ENTSCHEIDEN

Ich nehme noch einmal Bezug zu dem Thema „Lebendig sterben oder sterben, um zu leben …“ Wer auf die Arche Noah will, muss sich von ganz viel – von allem Ego verabschieden. Und dieses Zurücklassen, Verabschieden, Loslassen fällt vielen, fällt sehr vielen Menschen sehr schwer – und klappt in der Regel am Ende nicht, es sein denn, das Leiden wird immer größer und größer und größer. Und wenn das Leiden dann irgendwann so groß geworden ist, dass es zu groß geworden ist, dann hat man keine Wahl mehr. Und dieses keine Wahl mehr haben ist ein Fluch und ein Segen zugleich.

Denn … solange Du etwas willst, kannst Du es Dir erlauben, es auch nicht zu wollen. Es ist eine Wahl. Es ist Deine Wahl. Was Du tust, ist Deine Entscheidung. Und sich zu entscheiden bedeutet immer, sich dem einen zuzuwenden und sich von dem anderen abzuwenden.

Bei meinen sozialpädagogischen und therapeutischen Waldspaziergängen erleben meine Klienten genau dies am eigenen Leibe und live: Wir sind ein Stück Weg zusammengegangen, und dann kommen wir an eine Wegkreuzung. Der eine Weg führt nach rechts weiter und der andere nach links. Für den Klienten ist es unmöglich, beide Wege gleichzeitig zu gehen. Das geht einfach nicht. Also muss er/sie sich für einen Weg entscheiden. Und dann gehen wir diesen einen Weg, und er/sie erzählt mir, wie er/sie sich dabei fühlt.

Das ist sehr spannend, und diese Arbeit ist sehr viel wirkungsvoller als eine therapeutische Sitzung, bei der man beim Therapeuten sitzt. Gehen ist Bewegung und in Bewegung SEIN. Und so können die Klienten in Bewegung, im Spazieren, im Gehen sehr leicht, sehr spielerisch und sehr erfolgreich ihre Probleme anGEHEN, fühlen, erkennen, verstehen, begreifen, lösen und hinter sich lassen. Zudem sind der Wald und die Natur wundervolle Kooperationspartner und Unterstützer zur Lösung seelischer Blockaden. Wunderbar …

Also – solange Du etwas willst, kannst Du es Dir noch erlauben, es nicht zu wollen. Erst wenn der Tunnel immer enger wird, erst wenn sich die Lage, die Lebenssituation, bedrohlich zuspitzt, erst dann fallen immer mehr Optionen, Alternativen und andere Möglichkeiten raus. Sie scheiden einfach aus. Das ist zwar einerseits schrecklich. Aber – und da kommt wieder einmal die Paradoxie des Lebens zum Tragen – es ist andererseits auch wunderbar, denn wenn Entscheidungsmöglichkeiten wegfallen, dann bleiben immer weniger Optionen übrig, und wenn schließlich die letzte Alternative weggebrochen ist, dann musst Du es tun!

Dann geht es nicht mehr darum, ob Du es tun willst oder nicht tun willst. Dann erkennst Du, dass Du musst. Dann begreifst Du, dass Du es tun musst. Es geht dann nicht mehr ums Wollen, sondern ums tatsächliche Tun.


HADERN

Dummerweise (nein, schlauerweise, denn durch die nun folgende Raffinesse bleibt das Ego noch länger im Vergessen und in der Welt der Erfahrungen und des Fühlens verhaftet) – dummer- oder schlauerweise ist der Mensch nun allerdings so konzeptioniert, dass er selbst dann, wenn er nicht mehr anders kann, doch noch anders kann! Er kann zwar nichts anderes mehr tun als das, was er JETZT tun muss: Er muss es machen!

Doch da Gott uns Gefühle und Gedanken geschenkt hat, sind wir als Menschen in der göttlichen Lage, dass wir uns gegen das, was wir jetzt tun müssen, mit Händen und Füßen sträuben können. Wir wehren das, was jetzt dran ist, mit Leib und Seele ab. Wir wollen es nicht. Wir hadern. Wir denken andauernd in einer Endlos-Gedankenschleife …

Ich will aber nicht!
Ich will aber nicht!
Ich will aber nicht!

Und um diese Gedanken noch zu verstärken, fühlen wir tiefste Abneigung und größten Widerstand vor dem, was wir JETZT tun müssen, vor dem, was JETZT dran ist. Wir fühlen Widerwillen und ‚könnten kotzen‘. Uns wird schlecht. Wir fühlen körperliches Unwohlsein.

Allein wenn wir nur daran denken, was jetzt ansteht, dreht sich uns der Magen um. Wir haben massive körperliche Symptome. Und wenn dieser Zustand eine Zeitlang anhält, dann werden wir tatsächlich ernsthaft krank. Und wenn dieser Zustand noch länger anhält, dann werden wir nicht nur ernsthaft, sondern chronisch krank. Und im allerschlimmsten Falle erkranken wir lebensbedrohlich, und es geht dann im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod.

Nicht, weil es an sich um Leben und Tod gehen würde, sondern nur und allein deshalb, weil wir uns hartnäckig weigern, das zu tun, was JETZT dran ist. Es sind bereits alle Alternativen weggebrochen, und wir weigern uns trotzdem, die Wahrheit anzunehmen und zu akzeptieren.

Wie ein kleines, trotziges Kind sagen wir innerlich laut nein, nein, nein! Ich will aber nicht! Dabei gibt es unseren Willen in dieser Situation gar nicht mehr. Die Situation ist so, wie sie ist. Unsere Wahlmöglichkeit besteht nicht mehr darin, ob es so ist, wie es ist, sondern nur noch darin, ob wir es annehmen. Ob wir es annehmen, dass es so ist wie es ist oder ob wir die Annahme, das Ja-Sagen verweigern und an unserem Nein festhalten.

Genau hier, genau an diesem Punkt, stecken die meisten Menschen fest. Sie sagen dann: „Ich spüre so eine Blockade in mir.“

Ja: Es geht NICHT mehr darum, OB Du erwachst oder nicht, es geht NICHT mehr darum, OB Du Dein Ego zurücklässt oder nicht, es geht NICHT mehr darum, OB Du erleuchtet sein willst oder nicht. Es geht HEUTE, JETZT und HIER in unserer Zeit darum, DASS Du erleuchtet wirst von Gott höchstpersönlich, und alles, was Dir bleibt, ist, ob Du einen schwarzen Regenschirm gegen das grelle göttliche LICHT aufspannst, um Dich davor zu schützen oder ob Du Danke sagst und Dich vom göttlichen LICHT wärmen und von der göttlichen LIEBE liebkosen lässt.

Gott liebt Dich ohne Unterlass – wenn Du aufhörst, Nein zu schreien, wie ein kleines Kind, wird sich alles von alleine finden. Du brauchst nichts zu tun, außer nicht mehr Nein zu rufen.

Ja wäre natürlich noch schöner und leichter.

Ja, ich lasse mein Ego gehen.
Ja, ich lasse es los.
Ja, ich streife es ab.
Ja, ich öffne mich.
Ja, ich schaue nach vorne ins LICHT.
Ja, ich gehe auf die LIEBE zu.
Ja, ich gebe mich ihr hin.
Ja, mein Wille ist, nichts mehr zu wollen.

Dann wird alles ganz leicht.

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WENN DER HIMMEL DIE ERDE KÜSST

Mit dem letzten Blog hast Du bemerkt, dass „leben“ und „erwachen“ tatsächlich ein bisschen wie sterben ist. Wir leben in der äußerst außergewöhnlichen Epoche unserer Menschheit, in der der Himmel die Erde küsst und sie auflöst. Sie ist dann einfach nicht mehr da. Sie verschwindet einfach und transformiert sich zu leerem Raum – aus dem dann woanders, irgendwo ganz anders, wieder etwas anderes Neues entsteht. Und das ist nicht schrecklich, sondern wunderschön.

Sich diesem Lauf der Dinge hinzugeben ist wunderschön. Schrecklich ist es nur für das Ego und für alle Form, die Form bleiben will.

Auch für Deinen Anteil in Dir, der Form und Identität bleiben will, ist diese Vorstellung von ‚sich transformieren ins Nichts‘ schaurig. Doch für Deinen lichtvollen Seins-Anteil in Dir, der schon formlos ist, ist dieser Schritt längst überfällig und die reinste Erlösung, das größte Geschenk. Und noch größer ist Dein Geschenk an Dein Körper-Geist-Seele-System, wenn Du hierzu mit Deinem Herzen JA sagen kannst und JA sagst.

Es wird nach diesem JA nichts plötzlich passieren – außer vielleicht, dass Du Dich gerührt fühlst und die ein oder andere Träne über Deine Wange kullert. Wenn Du heute JA sagst, ist die Welt morgen immer noch da. Sie löst sich nicht so schnell auf. Zeit ist relativ. Aber Du löst etwas auf, nämlich Deine Blockaden in Dir, Deine Neins in Dir, Dein Hadern in Dir, Deinen Groll in Dir, Deine Wut und Deine Aggressionen in Dir, Dein bockiges Kind in Dir. Und damit machst Du Dir selbst den Weg frei und ebnest ihn, dass Frieden, dass wirklich wahrer Frieden in Dich einströmen darf.

Und JETZT, wenn ich diese Worte hier schreibe, glaub mir, ich bin selbst berührt von dem, was JETZT gerade passiert. Auch ich, der Autor dieses Buches (dieses Blogs), habe nasse Augen. Auch ich bin gerührt und berührt. Auch mir kullern ein paar Tränen über meine Wangen, und auch bei mir löst sich JETZT etwas. Und daran merke ich, dass das alles hier richtig und wichtig ist. Daran merke ich, dass auch Du es wissen sollst. Dadurch spüre ich, dass in diesem Moment, JETZT, Gott durch mich zu Dir spricht und Dir Gutes schenkt.

Du darfst dieses Geschenk gerne und bereitwillig annehmen! So wie Du genau JETZT dieses Buch (diesen Blog) in Deinen Händen hältst, so hat Gott es Dir in Deine Hände gelegt. Weil Du soweit bist.

Ja – Du bist bereit, seine Gnade, seine Liebe, seine Führung zu empfangen. Du hast sie bereits empfangen! Der Beweis ist dieses Buch (dieser Blog), das Du in Deinen Händen hältst. Es ist SEIN Buch (Blog). Es ist Gottes Buch (Blog). Es ist sein Geschenk für Dich, mit dem er es Dir leicht machen möchte. Mit dem er Dich zum Ja sagen ermutigen möchte.

Ich für mich habe aus meinem tiefsten Innern heraus schon Ja gesagt, und es fühlt sich für mich sehr gut und sehr stimmig und sehr richtig an. Wenn Du dies auch tun möchtest, so ist hierzu JETZT die Gelegenheit … Lies einfach weiter …

Nimm Dein Ego und Deine Identität JETZT noch einmal ganz genau wahr. Sprich zu Dir: Ich bin … und dann sagst Du Deinen Namen. Also: Ich bin … Liebes Ego, ich danke Dir, dass Du mich all die Jahre und so viele Leben hindurch begleitet hast. Vor meinem inneren Auge sehe ich, wie ich mich damals, vor so langer Zeit als Seele freiwillig gemeldet habe, um auf der Erde in einem Körper und in vielen Körpern als Mensch viele ganz unterschiedliche Erfahrungen und Gefühle zu erleben und zu sammeln. Vor meinem inneren Auge sehe und erkenne ich mich JETZT als reine, lichtvolle Seele, die ich damals war, die ich durch Raum und Zeit immerdar gewesen bin. Ich freue mich sehr, mir JETZT, HIER und HEUTE wieder zu begegnen. Und Dir, liebes Ego, danke ich, dass Du den Job übernommen hast, mir Erfahrungen zu schenken. Es war ein Scheiß-Job, und ich ziehe den Hut vor Dir, dass Du ihn gemacht hast. Du hast ihn toll gemacht. Du bist ein wahrhaftiger Künstler und Profi im Scheiße-Produzieren. Ich danke Dir dafür.

Ich bitte Dich um Vergebung und Verzeihung, dass ich im Zustand des Vergessens Deine Heldentaten nicht zu würdigen gewusst habe. Das tut mir sehr leid. Ich bitte Dich um Entschuldigung. Und ich vergebe auch mir selbst. Als eines der letzten großen und intensiven Gefühle meiner Reise fühle, praktiziere und lebe ich Vergebung mir selbst gegenüber.

Es ist wunderbar, dieses Gefühl live zu erleben. Und ich spüre, wie in mir ein riesengroßes Gefühl von grenzenloser, ewiger Dankbarkeit aufsteigt. Es dehnt sich in mir aus, und es dehnt sich über meine körperlichen Grenzen und über meinen Energiekörper hinaus aus bis weit hinaus in die ewigen Weiten der kosmisch-galaktischen Multiversen. Und ich weiß, dass überall dort draußen, wie auch in mir drinnen, in meinem Körper und bis in alle meine Zellen dieses Gefühl von tiefer, tiefer Dankbarkeit ausstrahlt. Und dabei verbindet und vereinigt sich in mir die Liebe Gottes, mit seinem Licht und dem Frieden und der Freude des Seins.

Ich bin erfüllt und glücklich. Ich fühle mich vollkommen. Ich bin und fühle in mir den Frieden, nach dem ich mich so lange gesehnt habe. JETZT ist er da. JETZT fühle ich ihn wahrhaftig in mir. Und hierfür danke ich allen Wesen der Liebe, des Lichts, der Freude und des Friedens und allen Engeln und Gott und allen Energien, die noch daran beteiligt waren und sind.

Ich bin DANKBARKEIT.
Ich bin FRIEDEN.
Ich bin LIEBE, FREUE, FRIEDEN und LICHT.
Ich bin HERRLICHKEIT.

Wie kann es JETZT noch besser sein im Namen der göttlichen Liebe?
Die Antwort lasse ich einfach kommen.

Mein Wille ist es, der göttlichen Liebe zu dienen und mich von ihr führen, lenken und leiten zu lassen. Ich gebe mich gerne und mit Leichtigkeit und Freude bereitwillig der universalen, göttlichen Liebe hin mit Hingabe und Leidenschaft, Bereitwilligkeit, Begeisterung und Enthusiasmus. Ich habe große, große Lust mein Leben auf die göttliche Liebe auszurichten und sie als meinen Kompass und Wegweiser weise zu nutzen.

Ich bin jetzt wieder mit meinem göttlichen SEINs-ICH bei mir der Herr (die Dame) im Hause. ICH übernehme JETZT die volle Verantwortung für die Regierungsgeschäfte in meinem Haus, in meinem Körper-Geist-Seele-System. ICH (als göttliches, seiendes ICH) weise ‚mein‘ Ego an, mir ab JETZT gehorsamst zu dienen, mir zuverlässig zuzuarbeiten und MEINEN Anweisungen, die ICH von der göttlichen Liebe erhalte und DURCH MICH an es weiterleite, sicher und kompetent Folge zu leisten.


ICH BIN EIN DIENER DES GÖTTLICHEN.

ICH BIN ein Diener der göttlichen Liebe. Ich verschreibe mich ihr und stelle mich bereitwillig und aus freien Stücken in ihren Dienst.

MEIN WILLE IST ES, DER GÖTTLICHEN LIEBE ZU DIENEN.

Mehr als diese eine Willensbekundung habe ich nicht zu sagen. Damit ist MEIN WILLE kundgetan. Mehr eigenen Willen habe ICH nicht. Alles andere, was ich vielleicht noch wollen könnte, erkenne und entlarve und beobachte ich als den Willen meines Egos, das sich an seine neue Aufgabe erst noch gewöhnen muss.

ICH HABE KEINEN EIGENEN WILLEN MEHR, außer dem einen, mit dem ich sage: MEIN WILLE IST ES, DER GÖTTLICHEN LIEBE ZU DIENEN.

Ich weiß, und ich bin mir sicher, dass die göttliche Liebe alles Weitere in meinem Leben zu meinen Gunsten und zu meinem Besten arrangieren und regeln wird. Dem gebe ich mich JETZT hin und immerdar durch Raum und Zeit in Ewigkeit.

Ich vertraue auf die göttliche, universelle Lebenskraft und gebe mich ihr ganz hin. Danke.

Damit ist jetzt eines klar: Du hast Dein Bekenntnis gegenüber der göttlichen Liebe klar und deutlich ausgesprochen. Das ist wie bei einer Hochzeit, als wenn Du heiratest. Gott, das Universum oder das Leben selbst fragen Dich: „Willst Du mich heiraten? Willst Du mir treu sein und mir dienen alle Zeit?“

Und Du sagst: „Ja, ich will!“

Etwas Schöneres gibt es nicht. Das kannst Du Dir mit keinem Geld der Welt kaufen! Du kannst Dich nur selbst zu dieser Deiner Entscheidung beglückwünschen, zu Deiner neuen Wahl!

Und – DAS IST ERSCHAFFEN!
SICH ALS SCHÖPFER ERKENNEN

Du warst soeben der Erschaffer / die Schöpferin Deiner neuen Welt, Deines neuen Lebens! Was in diesem neuen Leben für Dich das Richtige ist oder sein wird, darum brauchst Du Dich nun nicht selbst zu kümmern. Das machen von jetzt an die Liebe, das Leben, das Universum, Gott und die Engel für Dich.

Das Ego versucht immer, selbst für sich zu sorgen, und das klappt natürlich nicht oder nur im Sinne von Drama, Mangel und Schmerz – niemals jedoch im Sinne von Schönheit, Freude, Liebe und Herrlichkeit. Das Ego wünscht sich etwas Bestimmtes und glaubt, wenn es das hat (das Ding, das Auto, das Etwas oder auch den Menschen, den Job oder das Gefühl), dass es dann glücklich ist. Doch Du bist häufig nicht glücklich mit dem, was oder wie Dein Ego sich etwas gewünscht hat.

By the way: Es liegt in der Natur des Ego, dass es nicht zufrieden ist mit den wahrhaft schönen Dingen. Das Ego ist immer glücklich mit Leid, Schuld, Angst und Negativität. Zum Glück bist Du nicht Dein Ego. Dein Ego ist nur eine Instanz in Dir. Dein Ego sucht sich also selbst aus, was es haben will, und es bildet sich ein, dass es dann damit glücklich ist. Das ist es meistens nicht, zumindest nicht lange und nicht dauerhaft. Außerdem kann das Ego ja auch immer nur aus dem begrenzten ‚Spielzeugkorb‘ auswählen, den es überblicken kann. Das Ego ist schlicht und einfach nicht in der Lage, das große Ganze zu übersehen – und wäre auch völlig überfordert, wenn es sich daraus etwas aussuchen dürfte. Allein die göttliche Liebe überblickt alles und kennt die komplette Schöpfung Gottes. Das Ego kennt von der CD nur das Lied, das gerade abgespielt wird. Das Universum, das Leben, die göttliche LIEBE und Gott selbst kennen die gesamte CD und auch all die anderen CDs, die es sonst noch so gibt.

Erschaffen aus dem Ego heraus muss also an der Begrenztheit des Ego scheitern und kann niemals zu wahrer Fülle, Herrlichkeit und Glückseligkeit führen. Willst Du wahre Freude, wahren Frieden, wahre Liebe, wahres Glück erleben und erfahren, so musst Du ins SEIN eintauchen und über das Ego hinauswachsen – und genau das hast Du ja eben gerade getan.

Du bist JETZT über Dein Ego hinausgewachsen! Und damit hast Du aus Deinem göttlichen SEIN heraus erschaffen. Du bist Dein eigener, göttlicher Schöpfer Deines Lebens. Ja, genau das bist Du JETZT. Du hast Dich für die göttliche Liebe entschieden. Du hast Dich aus freiem Willen dazu entschieden, ihr und nur ihr zu dienen und Dich von ihr führen, lenken und leiten zu lassen. Und Sie wird genau das tun. Sie wird Dich führen und lenken und leiten, und sie wird Dich mit allem beschenken, was Du brauchst …

Wenn ein neues Auto für Dich wichtig ist, dann wird es von alleine kommen …
Wenn ein neues Fahrrad für Dich wichtig ist, dann wird es von alleine kommen …
Wenn eine neue Wohnung für Dich wichtig ist, dann wird sie von alleine kommen …
Wenn ein neuer Mensch für Dich wichtig ist, dann wird er Dir begegnen und Dich finden …
Wenn eine neue Aufgabe oder Arbeit für Dich wichtig ist, dann wird sie sich zeigen …
Wenn ein bestimmtes Buch für Dich wichtig ist, dann wird es in Dein Leben fliegen …
Ganz sicher …!

Wenn alte Gewohnheiten, Kontakte, Menschen, Tätigkeiten ab JETZT nicht mehr so wichtig sind, weil Du sie als ‚Ablenkung‘ nicht mehr brauchst, dann werden sie sich nach und nach aus Deinem Leben verabschieden, ganz von alleine …

Das, was vor Dir liegt, wird tausendfach besser sein als das, was hinter Dir liegt. Wirklich!

Und falls Dich irgendwann mal irgendeine Situation aus dem Gleichgewicht bringen sollte, dann stellst Du ans Universum einfach folgende Frage: Wie kann es im Namen der göttlichen Liebe JETZT besser sein? Und dann bist Du still, ruhig, voll innerem Frieden, leer und bereit, die Antwort in den nächsten Stunden, Tagen und Wochen zu empfangen. Das funktioniert super! Einfach kommen lassen …!

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OSTERFEUER UND BIIKEBRENNEN - FEUER DER TRANSFORMATION

Wir kommen in diesem Beitrag zu einem spannenden Punkt uralten Menschheits-Wissens, das leider schon seit langer Zeit in Vergessenheit geraten ist. Für die Menschen, die sich mit Spiritualität beschäftigen, ist es ganz normal, von früheren Leben, von Geistwesen und von Erscheinungen zu sprechen. In diesem Abschnitt möchte ich auf ein uraltes Wissen eingehen, das wir in unserer heutigen modernen Gesellschaft, wie so vieles, völlig vergessen haben.

Das Osterfeuer ist ein Brauch zu Ostern.
Doch warum?

Ostern ist das Fest, an dem sich der Tod Jesu in neues Leben transformierte – und zwar offensichtlich – auch wenn manche Menschen diese ‚Geschichte‘ bis heute nicht glauben mögen. Ostern ist also das Fest, an dem das Leben und die Liebe den Tod überwinden. Und das feiern wir.

Aber warum mit einem Feuer?

Themawechsel: Bei uns in Schleswig-Holstein werden jedes Jahr entlang der Küste riesige Feuer entzündet. Wir nennen es Biikebrennen. Es ist altes Brauchtum in Gedenken an die Seefahrer. Aber warum machen wir noch heute solch große Feuer?

Und noch ein Gedankensprung: In jeder Kirche steht neben dem Altar ein Gedenktisch mit vielen, vielen brennenden Teelichtern. Wir wollen auf diese Weise der Toten gedenken. Und auch beim Gottesdienst zündet der Pastor die Kerzen an, und sie brennen. Und auch auf dem Friedhof kennen wir die Grablichter. Mit brennenden Kerzen feiern wir auch Weihnachten, das Fest der Liebe.

Im Herbst tragen die Kinder mit ihren Laternen ein Licht in die Dunkelheit. Licht, und besonders Kerzenlicht und Feuerschein, übt auf den Menschen eine ganz besondere Faszination aus.

Und warum das so ist, das haben die meisten vergessen …

In meiner Ausbildung zum Psychokinesiologen habe ich gelernt, dass wir, also unser Körper-Geist-Seele-System, manchmal von Fremdenergien besetzt sind. Man spricht dann davon, dass derjenige eine Besetzung hat. Das ist nicht unbedingt so richtig schön. Derjenige, der besetzt ist, fühlt sich dann so, als ob er nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Er fühlt sich wie fremdgesteuert. Die manifestierte krankhafte Form davon ist das Krankheitsbild der Schizophrenie.

Häufig sind es negative Energien. Manchmal sind es auch ehemalige Angehörige, verstorbene Partner, ein Onkel, eine Tante, ein Großelternteil oder ein schon sehr lange verstorbener Vorfahre. Es können aber auch völlig fremde Seelen oder Energien sein. Man kann sie sich sogar versehentlich beim Einkaufen oder im Bus oder auf der Straße ‚einfangen‘. Diese Fremdenergien oder Schatten haben kein Zuhause. Es gibt Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten, die können diese Energien leibhaftig sehen. Sie sind also wirklich da. Und teilweise können diese hellsichtigen Menschen sogar die gesamte Lebensgeschichte inklusive Krieg, Folter und Verbrechen sehen. Das ist nicht besonders schön.

Und wenn diese Fremdenergien dann an Dir anhaften, dann fühlst Du Dich so komisch schwer, melancholisch und depressiv. Dabei bist Du in Wirklichkeit ein lebensfroher Mensch, doch diese negativ schwingenden schweren Energien erdrücken Dich schier. Manche Hellseher können mit diesen Energien oder Seelen sprechen. Und wenn der Hellseher der Seele dann sagt, sie sei tot, sie sei schon gestorben, dann empört sich die Energie maßlos, denn sie sei doch da – und das ist sie ja auch leibhaftig.

Diese Fremdenergien sind also Seelen, die einst in einem Körper auf der Erde lebten und deren Körper dann irgendwann verstorben ist. Normalerweise geht Deine Seele, wenn Du stirbst, direkt ins LICHT. Der Körper schläft ein. Die Körperfunktionen stellen ihre Arbeit ein. Der Körper stirbt, und die Seele löst sich aus dem Körper-Geist-Seele-System und will aufsteigen zurück ins LICHT, heim zu Gott.

Hat sich der alte Mensch auf seinen Tod vorbereitet und ihn (fast sehnsüchtig) erwartet und als Erlösung willkommen geheißen, so funktioniert das mit dem ins LICHT gehen prima. Wenn der Körper allerdings überraschend verstirbt, wenn der Mensch im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Leben gerissen wird, dann entstehen Ablösungsprobleme. Dies kann bei einem Autounfall, bei einem Suizid, bei schwerer Krankheit aber vor allem immer dann passieren, wenn der Geist mit dem Ableben hadert.

Erstaunlicherweise sprechen wir ja von Geistern – nicht ohne Grund. Diejenige Energie, die da so lustig oder weniger lustig herum spukt, ist nicht irgendein Geist oder Gespenst, nein, es ist ganz real der noch lebendige Geist des Menschen, der einst lebte. Der Geist, also die Gedanken des verstorbenen Menschen, leben also sozusagen ganz real noch als Geist-Gespenst, als wesenhafte Erscheinung ohne Form, weiter. Der Körper ist tot, unter der Erde. Und der Geist hängt zwischen den Stühlen. Er ist nicht mehr im Körper, und er hat leider den Bus zu Gott verpasst. Er hat die Haltestelle nicht gefunden, wo Gottes Bus ihn eingesammelt und abgeholt hätte. Und der Geist findet alleine leider nicht den Weg nach Hause.

Manchmal ist es so, dass dieser Geist noch etwas Wichtiges zu sagen hat. Gerade in der Psychokinesiologie werden dann Fragen gestellt. Es wird zum Beispiel gefragt: Liebe Fremdenergie, bist Du männlich? (Und dann den Armtest.) Bist Du weiblich? Kommst Du aus der Linie des Vaters/der Mutter? Bist Du ein guter Freund? Und schließlich: Liebe Fremdenergie, hast Du noch eine wichtige Botschaft für XY?

Häufig ist es so, gerade wenn es die Geist-Energie von nahen Angehörigen oder nahen Verwandten ist, dass sie den lebenden Nachfahren noch eine wichtige Botschaft übermitteln möchte. Und da sie nicht mit Worten sprechen können, versuchen sie sich irgendwie anders zu behelfen und auszudrücken. Manchmal knackt die Tür. Manchmal geht die Kerzenflamme aus oder wieder an. Manchmal fällt etwas runter. Manchmal hängt ein Bild plötzlich schief.

In der Regel ist die Botschaft dieser nahestehenden Personen wohlwollend und gut, so nach dem Motto: Ich möchte Dir sagen: Du bist auf einem guten Weg. Weiter so! Oder: Ich freue mich, dass Du Deinen Weg gehst. Meine Erlaubnis und meine volle Unterstützung hast Du!

Manchmal mögen diese Geist-Wesen, diese Fremdenergien aber auch einfach nicht so gerne alleine sein. Ich meine – ist ja auch doof, wenn man noch da ist und von niemandem bemerkt wird. Und dann machen sie halt ein kleines bisschen auf sich aufmerksam.


DER LICHTKANAL INS LICHTPORTAL

Letzten Endes geht es aber darum, diesen Fremdenergien und Geist-Wesen den Weg nach Hause zu weisen. Und da gehört es zu einem festen Ritual in der Psychokinesiologie, für diese Energien eine Kerze anzuzünden und ihr mit dieser Kerze einen Lichtkanal ins Lichtportal direkt zu Gott zu öffnen. Und dann kann der Betroffene diese Fremdenergie verabschieden, und die Fremdenergie kann sich von der Person lösen und verabschieden. Und dann kann die Fremdenergie mit Hilfe der Kerzenflamme ganz leicht durch den Lichtkanal ins Lichtportal direkt zu Gott aufsteigen und heimkehren.

Erstaunlicherweise verliert die Fremdenergie beim Aufsteigen ihre Geisthaftigkeit und kehrt als reine Seele heim. Es ist sozusagen der umgekehrte Prozess: Während bei der Inkarnation der Seele in unseren Körper bei beziehungsweise kurz nach der Zeugung die Seele ihr Gott-Sein, ihre Heiligkeit, ihre Reinheit, ihr Liebesein, Ihr Lichtsein vergisst und schließlich als Geist-Seele, als denkendes Bewusstsein in den Körper ‚einzieht‘ (wie in ein Haus), vollzieht sich beim Sterben der umgekehrte Prozess: Der Körper ist tot und wird zurückgelassen. Die Geist-Seele zieht aus dem (Körper-)Haus aus. Und während des Aufsteigens vergisst die aufsteigende Seele ihr Denken, ihre Gedanken und ihr Bewusstsein. Die Seele verliert sozusagen ihre Geisthaftigkeit und gewinnt ihre Reinheit zurück.

Und genau das Gleiche geschieht auch, wenn wir lebendig sterben. Wenn wir lebendig sterben, also wenn wir ERWACHEN, dann ist unser Körper nicht tot, sondern er lebt noch weiter. Und unsere Seele steigt auf. Unsere Geist-Seele steigt in uns selbst auf und lässt das irdische Denken unter sich zurück. Je weiter sie aufsteigt, desto weniger denkt sie. Und je weiter sie aufgestiegen ist und je mehr Denken sie abgestreift und zurückgelassen hat, desto leichter ist sie und desto leichter vollzieht sich das weitere Aufsteigen. Und in Wirklichkeit ist das sich lebendig Fühlen eben nicht das Menschsein mit seinem Körperlichen und seinem Geist und seinem Denken, sondern das wirklich leichte, wahre Leben in Herrlichkeit ist das Leben der reinen Seele, das Leben der reinen vom Denken vollkommen befreiten Seele. Das ist das Paradies. Das ist ERLEUCHTET SEIN. Und zwar nicht erst im Himmel, sondern in und mit unserem Körper – nur eben mit einer reinen Seele.

Die Seele ist dann innerhalb unseres Körper-Geist-Seele-Systems in unseren inneren Himmel aufgestiegen, und wir erleben unsere reine Seele in Stille in uns völlig frei von plappernden und kommentierenden Gedanken. So lässt sich das Leben gut aushalten und leicht genießen.

Und das können wir als Menschen eben auch mit einem Körper erleben und erfahren. Dann sind wir nicht mehr ein Körper-Geist-Seele-System, in dem das Denken dominiert und in dem der Kopf das Leben bestimmt. Sondern dann haben wir uns über das ‚Königreich des Denkens‘, über die Vorherrschaft des Kopfes erhoben, und unser Kopf ist ‚nur‘ noch ein Diener in unserem Körper-Geist-Seele-System, ohne einen Geist, der von sich aus auf Autopilot eigenständig denkt (und Karussell fährt). Sondern der wieder seinen Platz als dienende Instanz einnimmt, als Diener der Impulse, die aus der Tiefe des Seins, aus dem Zentrum des Herzensfeldes und aus Gottes Liebe heraus kommen beziehungsweise aufsteigen.

Und dies ist in unserer Epoche der Menschheitsgeschichte neu und einzigartig. Unsere Herzensimpulse bestimmen zunehmend unser Leben, und unser Geist unterstützt unser Herz und unser LiebeSein in dienender Weise. Genau das ist TRANSFORMATION!

Wir als Egos brauchen uns allerdings nicht einzubilden, dass das nun etwas ganz, ganz Besonderes ist, vielmehr können wir uns sicher sein, dass auch vor uns andere galaktische Völker und sogar auch schon andere Spezies auf der Erde diesen Prozess durchlaufen haben. Jetzt geht es hier um Tod und Sterben, um Auferstehung und Kerzen und Osterfeuer und Biikebrennen. Und für ganz normale Lagerfeuer im Garten gilt das nun Folgende übrigens auch …

Also, bei der Psychokinesiologie erleichtern wir als therapeutisch Tätige es den Klienten, sich von ihren Besetzungen und Fremdenergien zu befreien, indem wir einfach eine Kerze aufstellen und dann freundlich aber bestimmt sagen: Liebe Fremdenergie, XY hat Deine Botschaft erhalten. Sie ist angekommen. Wir danken Dir für Deine Botschaft und bitten Dich nun, Deine Heimreise anzutreten und dich durch den Lichtkanal ins Lichtportal aufzuschwingen und Frieden zu finden. Er steht Dir zu.

Für die Fremdenergie ist dies ein tolles Geschenk, dass da jemand ist, der ihr die Tür aufmacht. Manche Fremdenergien sind ein bisschen schwer von Begriff, ihnen muss man das zwei- oder dreimal deutlich sagen, aber spätestens dann haben auch sie verstanden, wo der Hase langläuft und dass wir es nur gut mit ihnen meinen.

Und genau identisch verhält es sich mit den Gedenk-Kerzen in der Kirche. Wir zünden eine Kerze an und denken an den geliebten Menschen, und falls seine Seele auf dem Weg nach oben irgendwo ‚hängengeblieben‘ oder ‚falsch abgebogen‘ ist, dann erleichtert die Kerzenflamme der lieben Seele, nochmal neu durchzustarten und den Weg durch den Lichtkanal ins Lichtportal heim zu Gott zu finden.


DAS TOR NACH HAUSE ÖFFNEN

Die riesengroßen Feuer des Biikebrennens sind Massen-Abfertigungs-Stationen. Dort geht es nicht um eine Seele, sondern um tausende und mehr. Die Feuer des Biikebrennens gedenken der bei Wind und Sturm verunglückten Seefahrer, deren Seelen noch irgendwo zwischen Hier und Dort festhängen. Wer auf dem großen, weiten Ozean auf tragische Weise ums Leben kommt, der hat es schwer, den Weg heim ins Licht zu finden. Und da sorgen die Familien und Angehörigen für diese Seelen, indem sie diese Biikebrennen-Feuer entzünden.

Es ist allerdings so, dass einfach nur am Feuer stehen und in die Flammen schauen nicht ausreicht, um den verirrten Seelen einen Dienst zu erweisen. Es braucht ein Bewusstsein, das den Lichtkanal ins Lichtportal bewusst öffnet. Und das genau bist Du.

Das heißt, wenn Du das nächste Mal an einem Lagerfeuer, an einem Osterfeuer oder beim Biikebrennen mit dabei stehst, dann gehst Du einmal ganz bewusst aus Deinem Alltags-Ego-Bewusstsein hinauf in Dein höheres Bewusstsein, in Dein Höheres ICH, und aus diesem Höheren ICH heraus nimmst Du Kontakt auf zu allen verirrten Seelen der Gegend und des Umfeldes und sprichst zu ihnen: Liebe Seelen, verirrte Seelen und Energien, die ins Licht wollen, ich öffne für Euch JETZT und HIER und HEUTE den Lichtkanal ins Lichtportal. Ihr dürft ihn nutzen und Euch aufschwingen zu Gott. Ich lade Euch herzlich ein, Euch JETZT und HIER und HEUTE zu transformieren. Der Lichtkanal ins Lichtportal ist geöffnet. Auf geht’s!

Mit dieser guten Tat tust Du viel mehr, als Du denkst. Denn es kreuchen und fleuchen Milliarden und Aber-Milliarden von verirrten Seelen durch diese Welt. Und diese vielen, vielen, vielen Seelen sind so unglücklich und traurig, weil sie hier seit ewigen Zeiten zwischen den Welten festklemmen.

Du kannst erkennen, wie unglücklich und traurig sie sind, indem Du Dir das Ausmaß an Unglück und Trauer in dieser Welt anschaust. Unsere materielle globale Umweltverschmutzung ist ein Spiegel unserer seelischen Umweltverschmutzung auf energetischer Schwingungsebene. Es gibt so viele verirrte Seelen auf diesem Planeten, wie es Plastiktüten, Fischernetze, Papiermüllfetzen, Blechdosen und sonstigen Müll gibt. Jedes Stück Müll repräsentiert eine nicht heimgekehrte, feststeckende Seele.

Ganz ehrlich: Du brauchst Dich nicht um den Müll auf der Straße zu kümmern!
Kümmere Dich um die Seelen, die zwischen den Welten festklemmen.


FEUER – DER BLICK NACH HAUSE

Wenn Du diesen Seelen hilfst, indem Du eine Kerze anzündest und indem Du bei jedem Lagerfeuer einen Lichtkanal ins Lichtportal bewusst öffnest, dann erübrigt sich das mit der materiellen Umweltverschmutzung von alleine. Sie wird sich einfach wie von Zauberhand in Luft auflösen. Warum? Ganz einfach: Weil jede Seele, die Du befreist und heimführst, Dir so dankbar ist für Deinen Dienst, dass sie aus Dankbarkeit ihren Beitrag zur Beseitigung der Umweltverschmutzung leisten wird. Vielleicht kennt sie eine magische Formel zur Auflösung von einem Stück Papier. Vielleicht verleiht sie Dir magische Kräfte, mit denen Du Papierschnipsel und Plastiktüten ins Nichts aufzulösen vermagst. Die Wege des Herrn sind unergründlich … auf jeden Fall wird es besser sein als zuvor.

Und was für Kerzen und Biikebrennen und Lagerfeuer gilt, gilt natürlich auch und ganz besonders für die Osterfeuer. Und beim Osterfeuer wird es noch einmal sehr, sehr schön deutlich, welch wichtige, reinigende, heilige Kraft ihm innewohnt. Das Osterfeuer ist das Feuer der Transformation. Mit dem Osterfeuer überwindet das SEIN Leben und Tod. Das Osterfeuer ist das Symbol der Transformation. Es ist das gelebte Heimkehren.

Und genau aus diesem Grunde schauen wir so gerne in die Flammen des Oster-, Lager- oder Ofenfeuers. Weil, wenn wir in die Flammen schauen, dann blicken wir NACH HAUSE. Wir sehen unser ZUHAUSE. Natürlich unbewusst. Aber unser tiefes, inneres SEIN sieht es. Unser tiefes inneres Sein sieht in den Flammen Gott, Gottes Liebe, Gottes Licht, Gottes Frieden.


DAS OLYMPISCHE FEUER VERBINDET UNS

Nicht umsonst tragen wir zu den Olympischen Spielen die Olympische Fackel durch die Welt. Dieses Olympische Feuer verbindet uns alle über Grenzen, Rassen, Hautfarben, Nationen und Egos hinweg. Das Olympische Feuer eint uns, lässt uns unser EINSSEIN auch auf Erden spüren. Das ist wunderbar. Dabeisein ist alles. Sich in Frieden begegnen, das ist das, was wir sind. Das ist das, was Dich und mich ausmacht. Das ist das, wo wir ein tiefes inneres Ja spüren. Das ist das, wozu Du und ich eine tiefe innere Verbundenheit und Resonanz verspüren.

Und damit sind wir plötzlich wieder beim RESONANZGESETZ – GLEICHES ZIEHT GLEICHES AN. Ich ziehe Dich an, und Du ziehst mich an (auf der Seins-Ebene), weil wir eins sind. Und genau das zeigt uns der Sport. Und auch die Musik, die eine ganz eigene SEINS-Sprache ist und von der wir sicherlich an anderer Stelle noch mehr erfahren werden …

In diesem Abschnitt ging es um das Element Feuer und um Deine Verantwortung, wie Du JETZT sofort Deinen Beitrag zur ‚Befreiung‘ und Erlösung der Welt (und vor allem der unerlösten Seelen) leicht leisten kannst. Eine Kerze reicht, verbunden mit der bewussten Öffnung des Lichtkanals zum Lichtportal – und dies ist so schön, das kann man gar nicht in Worten beschreiben …!

Ich danke Dir für Deine Unterstützung zur Reinigung der Welt …

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SELBST-SCHUTZ IN DER SPIRITUALITÄT

Immer wieder fragen Menschen, die sich der Spiritualität und den damit verbundenen Energie-Wesen-Welten öffnen: Wie kann ich mich schützen? Natürlich spielt das Thema Schutz, sich schützen und Selbstschutz auch in der Spiritualität eine große Rolle. Aber für wen eigentlich? Wer will wen schützen?

Und da haben wir es auch gleich schon wieder. Wenn es ein Du gibt, das sich schützen will, dann bist nicht DU dieses Du, sondern dieses Du ist Dein Ego-Du, das etwas will! DU brauchst Dich nicht zu schützen. DU als reine LIEBE, DU als reine WAHRHEIT, DU als reines göttliches LICHT, DU als göttlicher FRIEDEN brauchst keinen Schutz und brauchst Dich nicht zu schützen.

Schützen willst Du etwas. Schützen willst Du etwas, das noch nicht erkannt hat, dass es SELBST Schutz ist. Schützen willst Du etwas, das sich als von der Wahrheit, dem Göttlichen, der Liebe, dem Licht, dem Frieden getrennt wahrnimmt. Und ganz ehrlich: Dieses Etwas brauchst Du nicht zu schützen. Ganz im Gegenteil: Du kannst Dich freuen, wenn es vergeht.

Der Anteil von Dir, der spirituell erwachen möchte, sehnt sich sogar danach, dass es vergeht. Dieser Anteil sehnt sich danach, dass sich dieser Ego-Anteil, der sich Sorgen um sich macht, in Wohlgefallen auflöst.

DU in Deinem göttlichen Sosein bist Schutz.
DU in Deinem göttlichen Sosein brauchst keinen Schutz.
DU in Deinem göttlichen Sosein bist SELBST Schutz! DU BIST es.
Du brauchst es nicht.
Du BIST es!

Es gibt also nichts, was geschützt werden müsste. Es gibt nichts Schutzwürdiges. Die reine göttliche LIEBE brauchst Du nicht zu schützen. Sie ist die Basis-Energie, die Grundschwingung von allem, was es gibt. Aus ihr ist alles, aber auch wirklich ALLES hervorgegangen: das Gute wie auch das Schlechte. Und DU brauchst Dich darum nicht zu kümmern. Die göttliche Liebe ist das Einzige, das alle Zeiten überdauert und immer währt.

Wenn Du das Gefühl und das Bedürfnis hast, etwas in Dir vor etwas da draußen schützen zu müssen, dann beobachte, wer was vor wem schützen will. Wollen ist immer Ego.

Das SEIN will nichts!
Das Sein IST einfach.
Das SEIN existiert als SEIN.

Es existiert als SEIN im Formlosen ebenso wie in der Form, in dem, was sich materiell manifestiert hat. Das SEIN ist alles. Es ist alles. Es ist alles inklusive dessen, vor dem Du Dich meinst, schützen zu müssen.

Das bedeutet: Solange Du meinst, Dich vor etwas vom SEIN schützen zu müssen, solange schützt Du Dich vor dem SEIN selbst.

Ja, genau! In Dir ist ein Automatismus aktiviert, mit dem Du Dich vor dem SEIN schützt!

Und wer will sich vor dem SEIN schützen? Klar – natürlich kann dies nur einer sein: Dein Ego. Natürlich will sich Dein Ego vor dem SEIN schützen. Das ist sein ganzer Lebenszweck. Der Existenz-Sinn des Ego ist es, sein eigenes SEIN zu vergessen und alle aber auch wirklich alle Tricks und Mechanismen anzuwenden und auszukosten, die das Vergessen aufrecht erhalten. Und ICH (dieses ICH bin nicht ich, der Buchautor, sondern es ist Gott oder das Leben oder das Universum, das durch mich zu Dir spricht), also ICH sage Dir: Du brauchst Dich nicht zu schützen. Du bist sicher. Dein ICH BIN kann niemals verletzt oder geschädigt werden. Sicher!

Dein Ich bin kann niemals verletzt oder beschädigt werden! Es gibt und Du hast also keinen Grund, irgendetwas von Dir vor einem Aspekt des SEINS schützen zu müssen! Ehrlich nicht!


MIT DEM GEFÜHL DES BEDROHTSEIN UMGEHEN

Nichtsdestotrotz fühlt sich Dein Ego von etwas bedroht. Und Du fühlst und spürst dieses Bedrohtsein-Gefühl. Und das ist auch wahr! Das Bedrohtsein-Gefühl ist richtig! Aber nicht DU bist bedroht, sondern Dein Ego. Und das ist es auch tatsächlich und ganz real und wahrhaftig. Dein Ego ist in diesen Zeiten tatsächlich und ganz wirklich und echt in Gefahr. Das Bedrohtsein-Gefühl Deines Ego ist begründet.

Doch nicht DU als göttliches ICH bist bedroht, sondern Dein Ego ist bedroht. Und da versucht Dein Ego natürlich alles, um sich aus dieser Bedrohung zu befreien.

Und JETZT tritt Dein freier Wille auf den Plan. Denn JETZT bist DU gefragt. Dieses Du, das jetzt gefragt ist, ist … Ja, wer ist es denn?


DU BIST MEHRERE DUs

Ich erkläre es Dir. Du hast oder bist drei DUs (wahrscheinlich sogar noch viel mehr, aber hier und jetzt genügen uns diese drei Dus).

Du bist einmal das göttliche DU. Dieses DU ist Dein göttliches ICH BIN. Es ist Dein im göttlichen SEIN seiendes ICH. Es ist Deine Essenz. Dein bei Gott sein. Das ist also das eine, Dein wahres DU.

Und dann gibt es Dein Ego-Du. Dieses Du schreibe ich meistens nicht mit Großbuchstaben, sondern als Du. Dieses Ego-Du ist Dein ganz normales, irdisches Ich. Es ist Dein Ego-Ich. Es ist Max Meier oder Melanie Mustermann. Es ist Deine Identifikation in diesem Leben. Es ist Deine Person und Deine Persönlichkeit. Und dazu gehört auch Deine Geschichte, Dein Lebenslauf, Deine Krankheiten, Deine Sorgen und Nöte, Deine Probleme und Neurosen, Dein ganz normaler weltlicher Alltag, Dein Wunsch nach Anerkennung und Dein Bedürfnis, richtig verstanden werden zu wollen. Du gehst mit diesem Alltags-Du einkaufen. Du feierst. Du triffst Freunde. Du treibst Sport. Du gehst zur Arbeit. Du hast Hobbys. Du hast Familie mit Frau und Kindern. Oder Du hast keine Familie und lebst einfach in einer Partnerschaft (glücklich oder mit oder ohne Probleme). Oder Du lebst alleine als Single (glücklich oder mit oder ohne Probleme). Vielleicht hast Du einen Hund oder eine Katze. Vielleicht reitest Du. Oder Du liebst es, Fahrrad zu fahren, zu wandern, die Natur zu genießen. Oder Du bist mehr der Stadtmensch. Vielleicht liebst Du Kultur und Musik. Vielleicht bist Du Künstler und sehr kreativ. Vielleicht hast Du eine gute Meinung von Dir, und vielleicht hast Du eher Minderwertigkeitsgefühle. All diese Dinge Deines alltäglichen Lebens gehören zu Deinem ganz normalen Alltags-Du (bzw. Alltags-Ich).

Und bevor wir zu dem dritten Du kommen, erkenne ich gerade, dass es da sogar noch ein viertes Du gibt. Dieses vierte Du ist die Energie, von der Du fremdgesteuert wirst. Es sind all die Verhaltensweisen, Moralvorstellungen und Muster, die Du als Kind gelernt und verinnerlicht hast und die sich heute für Dich wie zu Dir gehörig anfühlen. Doch sie sind nicht Deine. Sie sind nur übernommen. Es sind übernommene Energien in Form von Mustern. Du wurdest sozusagen programmiert, fremdprogrammiert. Und damit wird schon deutlich, dass daraus höchstwahrscheinlich ein Problem erwächst, denn Deine Selbst-Programmierung, die DU als Seele Dir gegeben hast, weicht höchst wahrscheinlich von der Fremd-Programmierung, die Du als Kind durch Deine Umwelt erfahren hast, ab. Und diese erfahrene (oder oftmals erlittene) Fremd-Programmierung hat Deine Selbst-Programmierung überschrieben – zumindest ‚sich darüber gelegt‘. Denn unter dieser Fremd-Programmierung ist Deine Selbst-Programmierung natürlich noch erhalten.

Du kannst es Dir so vorstellen wie in einem alten Gewölbekeller: Da wurden vor Urzeiten wunderschöne Bilder an die Wand gemalt. Es sind wunderschöne ganz ursprüngliche Wandmalereien. Und im Laufe der Zeit wurden sie einfach überpinselt. Die Wand wurde einmal ‚neu grundiert‘, und dann wurden darauf neue, modernere, ‚zeitgemäßere‘ Bilder gemalt. Und schließlich wurden auch diese wieder übermalt, und das ganze Kellergewölbe wurde neu verputzt. Für Archäologen oder Kunsthistoriker ist es eine sehr mühsame aber zugleich auch sehr befriedigende Aufgabe, die alten Bilder und Malereien wieder freizulegen und dann zu restaurieren. Und genau in diesem Prozess befindest DU Dich gerade innerlich, spirituell, seelisch, energetisch.

Gleiches habe ich in meinem Haus erlebt. Als wir einzogen, haben wir den modernen Laminat-Fußboden erst einmal rausgerissen. Darunter haben wir einen alten Teppichboden gefunden. Und unter diesem schrumpeligen Teppich lag ein wunderschöner Holzfußboden als Fisch-Gräten-Parkett. Ein wahres Schmuckstück! Er wurde überdeckt, versteckt und überlagert von ‚moderneren‘ Belägen. Und so wurde auch Dein ursprüngliches Selbst-Programm überschattet durch die Fremd-Programme.


MEIN FREIER WILLE

Und jetzt kommen wir endlich zu Deinem dritten DU. Wir hatten als erstes DU Dein göttliches SEINs-ICH, als zweites Dein Alltags-Ego-Ich, als viertes Dein Ich-werde-fremdgesteuert-Ich (durch die gesellschaftlichen oder durch Erziehung bedingten Dir von außen auferlegten Muster. Du kannst dieses vierte Ich auch „man-Ich“ nennen, weil wir als Kind immer und immer wieder gehört haben: Das tut man aber so). Und jetzt kommen wir zu Deinem dritten DU beziehungsweise ICH.

Dieses dritte ICH ist Dein, wie ich es in diesem Zusammenhang nennen würde, Höheres ICH. Dieses von mir als das Höhere Ich bezeichnete ich ist nicht das gleiche höhere Ich, wie Du es vielleicht woanders schon mal gehört hast, zum Beispiel in dem Stufenmodell von Sigmund Freud. Für mich sitzt diese dritte ICH ‚unterhalb‘ des SEINs-ICH und ‚über‘ dem Ego-Ich.



Dein SEINs-ICH ist reines Bewusstsein. Es ist göttliche Bewusstheit. Es ist gedankenfreies Gewahrsein ohne Worte. Es ist pures Geschehen-Lassen und Bejahen. Es ist reine, göttliche LIEBE, die alles bedingungslos akzeptiert.

Dein HÖHERES ICH ist in diesem Modell Dein freier Wille. Und mit Deinem freien Willen entscheidest Du vor allem eines: Wo JETZT Dein Fokus liegt. Du bestimmst, worauf DU Dich JETZT gerade konzentrierst. Du entscheidest, wo Du mit Deiner Aufmerksamkeit bist. Und da, wo Du mit Deiner Aufmerksamkeit bist, da ist Deine Energie! Und das, was Deine Energie erhält, das wächst, das verstärkst Du, dem gibst Du Deine Kraft!

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WO unser FOKUS IST, DORT IST UNSERE ENERGIE

JETZT in diesem Moment bist DU mit Deiner gesamten Aufmerksamkeit und mit Deiner vollen Konzentration hier bei diesen Worten. Dein Fokus liegt voll und ganz auf dem Lesen dieser Zeilen. Und damit bist Du mit der Energie dieses Beitrags in Verbindung.

Wenn ich von der Energie dieses Beitrags (Kapitel aus dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“) spreche, dann meine ich damit, dass Du über das Lesen dieser Worte hinaus mit der Energie verbunden bist, aus der dieses Buch (dieser Beitrag) entstanden ist. Das ist nicht die Energie der Papierseiten und der Druckerschwärze bzw. des Displays, sondern es ist die SEINs-ENERGIE dieses Buches.

Es gibt ja dieses Buch. Du hältst dieses Kapitel ja jetzt in den Händen. Und irgendwie ist es entstanden. Die göttliche Kraft hat es entstehen lassen. Die universale, göttliche Schöpferkraft hat es erschaffen. Und nun hältst Du es in den Händen. Und allein schon durch dieses „das Buch in Deinen Händen halten“ bist Du bewusst oder unbewusst mit der universellen kosmischen Seins-Kraft verbunden.

Dieses Buch schwingt in einer bestimmten Schwingung. Es hat eine bestimmte Energie. Und diese Energie ist leichter und höher schwingend als unsere Alltagsprobleme. Deswegen erleichtert Dich dieses Buch. Dieses Buch unterstützt Dich allein schon durch seine Schwingung auf Deinem spirituellen Weg, selbst dann, wenn Du es gar nicht liest, sondern nur in Deinen Händen hältst (oder unter Dein Kopfkissen legst).

Die Regel ist also: Das, worauf Du Deine Energie, Deinen Fokus, Deine Aufmerksamkeit, Deine Konzentration lenkst, das bekommt Deine Energie, und von dort beziehst Du Energie. Dort findet ein energetischer Austausch statt. Dort ist JETZT für diesen Moment Dein Zuhause (energetisch gesehen).

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf schöne Dinge lenkst, die Dir viel Freude machen, dann schwingst Du positiv. Wenn Du dagegen Deine Energie, Deinen Fokus, Deine Aufmerksamkeit und Deine Konzentration auf negative Dinge lenkst, wie Krankheiten, Probleme, körperliche Zipperlein und Beschwerden, den Streit mit dem Nachbarn, Sorgen, Unannehmlichkeiten, ärgerliche Situationen und unangenehme Erinnerungen, dann verstärkst Du ungünstigerweise diese negativen Energien und gibst ihnen neue und zusätzliche Kraft, und zugleich tankst Du Dich selbst und Dein eigenes System mit dieser schweren niederschwingenden Energie auf. Du tankst Dich unbewusst mit Leid auf.

Dein Höheres ICH ist nun Dein FREIER WILLE. Und mit diesem Deinem freien Willen entscheidest Du als freies, autonomes Wesen in Interaktion mit Deiner Umwelt, wo Dein Fokus liegt und wer (welche Menschen, Pflanzen oder Tiere) oder welche Ereignisse Deine Aufmerksamkeit und damit Deine Energie bekommen. Und zugleich entscheidest Du damit, mit welcher Energie Du Dich auftankst. Mit Deinem freien Willen beziehungsweise mit Deinem dritten Du (oder ICH) entscheidest DU, wohin Du schaust.

Bisher und Dein ganzes Leben lang hast Du so gut wie nichts aus Deinem freien Willen heraus entschieden. Du hast Dich einmal, und zwar bevor Du als Seele auf die Erde gekommen bist, als SEINs-ICH mit Deinem SEINs-ICH-WILLEN als reine Seele entschieden: Ja, ich will auf die Erde, und ich will in einen Körper inkarnieren und dort Erfahrungen machen. Und dann, nachdem Du dieses Ur-Entscheidung auf der Seins-Ebene getroffen hast, bist Du inkarniert und hast Dich dem Prozess des Vergessens freiwillig hingegeben. Das war und ist Dein freier Wille. Und jetzt, in den Zeiten, da Gott den Dimmerschalter der globalen Energie wieder etwas hochregelt, haben wir als Menschen erstmals die Möglichkeit, wieder auf unseren freien Willen zuzugreifen.

Die gesamte Menschheitsgeschichte über hatten wir keinen Zugang zu unserem göttlichen freien Willen unseres Höheren ICHS. Dadurch, dass wir vergessen hatten, wer wir sind, haben wir unser Ego als unsere Entscheidungsinstanz akzeptiert. Wir wussten schlicht und einfach nicht, dass es da noch mehr gibt. Hätten wir es gewusst, so wäre dieses Wissen kontraproduktiv gewesen, weil es für unser Bestreben, Erfahrungen sammeln zu wollen, nicht dienlich gewesen wäre. Wir dachten also die ganze Menschheitsgeschichte über, es gibt nichts anderes als unser Ego und darum haben wir auf es ehört.

Jetzt erkennen wir.
Jetzt erwachen wir langsam.

Und jetzt kannst Du, und jetzt können wir selbst selbst entscheiden und zwar nicht auf unserer Ego-Sein-Ebene, sondern auf der Ebene unseres Höheren Selbst (höheres ICH), ob wir weiterhin auf unser Ego-Ich hören und uns von ihm bestimmen lassen möchten, oder ob wir auf unser man-Ich (also die gesellschaftlichen Muster, was „man so tut oder nicht tut“) hören möchten, oder ob wir unseren Blick in Richtung SEINs-ICH lenken und uns von der göttlichen LIEBE selbst führen, lenken und leiten lassen.

Wir haben heute tatsächlich die freie Wahl.
Wir können uns tatsächlich frei entscheiden.
Das konnten die Menschen bisher nicht.

Das konnten sie nicht, und das sollten sie auch nicht können, denn nur durch das Unbewusstsein waren überhaupt all diese Erfahrungen möglich. Es macht also alles seinen Sinn.

Und wer JETZT tatsächlich bewusst erwachen möchte, der hat die Möglichkeit und die Wahl, auf die göttliche LIEBE zu schauen und sein irdisches, körperliches Leben nach ihr auszurichten. Wie schon geschrieben, habe ich dies getan mit den bewusst gesprochenen und gefühlten Worten: „Ja, ich will. Ich diene gerne und bereitwillig mit Freude und Leichtigkeit der göttlichen LIEBE. Ich gebe mich ihr ganz hin, und ich lasse mich gerne und bereitwillig von ihr führen, lenken und leiten.“

Das fühlt sich für mich als Mensch sehr schön, wohlig und warm an, und ich denke mir: Ich glaube, wenn ich das so für mich entscheide, da kann ich irgendwie nur alles richtig machen. Da kann nur etwas Gutes für mich und für die anderen dabei herauskommen.

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MANCHMAL KOMMT ES ANDERS ALS MAN DENKT

Und doch – und doch ist kein Mensch vor dem Schicksal gefeit …

Ich selbst habe diese Zeilen für mein Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ geschrieben, und beim Korrekturlesen erlebe ich, wie es mir selbst in einer persönlichen Sache schwer fällt, den Fokus auf dem Licht zu halten. Da ist mir im Kontakt mit anderen Menschen dummerweise ein Fehler unterlaufen, für den ich die Verantwortung übernehmen muss und bei dem die anderen zu Recht sauer und wütend sind, dass es so passiert ist. Und ich kann es nicht wiedergutmachen, weil es nun mal so geschehen ist.

Klar ist es gut, wenn ich mich entschuldige und mir selbst dafür vergebe. Aber der Ärger der anderen brodelt doch eine Weile, und ich fühle, wie ich aus Versehen in einem Licht dastehe, in dem ich überhaupt nicht dastehen möchte.

Mein Bauch grummelt. Ich fühle mich von den anderen, vom Schicksal und vor allem von mir selbst ungerecht behandelt. Warum nur musste mir dieser dumme Patzer geschehen?

Die Antwort darauf weiß allein Gott oder das Leben…

Ich fühle mich hilflos, wütend, unverstanden, ungerecht behandelt, sauer. Ich hadere, grolle, schmolle, fühle mich aggressiv und zugleich weiß ich gar nicht, gegen wen eigentlich?

Und natürlich hilft auch in solch einer Situation der Hilf- oder Hoffnungslosigkeit oder Ungerechtigkeit das Bild mit meinem inneren Schloss und der Transformationsfabrik. Als Erstes mache ich die Tür auf und lasse alle Gefühle in mich einströmen. Es sind meine eigenen Gefühle und ebenso auch die Gefühle der anderen, die sich ebenfalls falsch und ungerecht behandelt fühlen (von mir). Und ich lade die Dankbarkeit ein, auch mit dazuzukommen. Und auch die Vergebung lade ich herzlich ein, meinem inneren Gefühls-Cocktail beizuwohnen.

Und allein durch das Annehmen und Hereinlassen der Gefühle spüre ich eine leichte innere Entspannung. Angenehm. All die Gefühle dürfen essen und trinken fiderallala. Und wenn für sie die Zeit gekommen ist, ist dort drüben die goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik. Es darf sein.

Und zusätzlich lade ich noch das Gefühl Angst vor dem Sterben ein. Es ist offensichtlich unbewusst eine Situation eingetreten, vor der ich mich nicht ausreichend geschützt habe (naja, eine Situation, die für mein Ego äußerst unangenehm ist und vor der es sich am liebsten geschützt hätte. Aber der Plan scheint zu sein, dass sich dieser Ego-Anteil nun mal auflösen darf. Insofern „tut der Schmerz gut“ und hinterher stellt sich Frieden ein. Nur mittendrin ist es halt äußerst unangenehm).

Die Situation ist so geschehen. Es ist mir nicht gelungen, sie zu verhindern oder anders zu gestalten. Und jetzt haben ‚die anderen‘ ein Bild von mir, oder sie denken über mich etwas, das ich so gar nicht wünschenswert finde. Aber unterbewusst ja anscheinend doch, sonst wäre es ja so nicht geschehen. Das heißt: Etwas löst sich auf. Ein Teil oder ein Bild oder ein Aspekt meines Egos oder meines Ego-Selbstbildes stirbt gerade.

Hier ist Sterbebegleitung angesagt. Und Sterbebegleitung ist nicht schön, wenn man keine Routine darin hat. Ich erlebe sozusagen live mit, wie etwas von meinem Ego-Selbstbild gerade stirbt, den Bach runter schwimmt, in den Müll geworfen wird, verbrennt, vernichtet wird, zu Staub und Asche zerfällt. Und dies zu bejahen fällt mir in diesem Moment selbst extrem schwer. Und gleichzeitig genieße ich es, diesen Prozess genau jetzt in mir zu erleben und mit Dir zu teilen.

Und erstaunlicherweise keimt JETZT ein ganz zarter Sprössling auf, der tierisch erleichtert ist, dass dieses Selbstbild, das ich all die Jahre mühsam und mit viel Kraftaufwand aufrechterhalten habe, in sich zusammenbricht und Raum frei gibt für etwas Neues, für den Beginn einer Neuen Ordnung. Was für eine große Erleichterung und Freude inmitten meiner Trauer des Abschiednehmens und Haderns. Und ich empfinde es JETZT selbst als höchst erstaunlich, wie all diese Gefühle und noch viel mehr Empfindungen und Schwingungen gleichzeitig und parallel in mir existieren. Und ich sage: Ja, es darf so sein!

Etwas geht. Und ich öffne mich etwas Neuem …

Ja, ich bin bereit, mich zu verändern, mich zu wandeln …
Ja, ich bin bereit für innere und äußere Transformation …
Ja, ich bin bereit anzunehmen was ist und willkommen zu heißen, was sich zeigen mag …

Wie kann es JETZT noch besser sein?

Natürlich neigen wir dazu, uns vor solch unangenehmen Gefühlen und herausfordernden Verwandlungsprozessen schützen zu wollen. Doch das Einzige, was wir schützen können und schützen könnten, ist unser Ego und das Bild, das wir von uns selbst haben. Und genau damit stehen wir uns selbst und unserer spirituellen Entwicklung mehr als im Weg. Wir blockieren uns. Und so paradox es klingt, ist es doch so, dass wir uns mit unserem Wunsch nach Selbst-Schutz riesige Felsbrocken in den Weg legen. Unser Schutzbedürfnis, unser Ego-Schutzbedürfnis verhindert und blockiert unsere Transformation …


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MICH SCHÜTZEN – ODER DOCH NICHT?

Leben ist das Entstehen und Vergehen von Formen …

Leben wird geboren, wächst und gedeiht, lebt - baut ab, wird weniger und stirbt. Der Kreislauf des Lebens, die Dynamik von Entstehen und Vergehen begegnet uns allüberall.

DAS EINZIG STETIGE IM LEBEN IST DER EWIGE WANDEL …

Wir kennen die von Ebbe und Flut …
Menschen, Tiere und Pflanzen entstehen und vergehen …
Autos glänzen, solange sie neu sind - und irgendwann rosten sie …
Häuser sehen top aus, wenn sie neu gebaut sind - ihr Erhalt fordert liebevolle Arbeit.
Und sogar Betonbrücken bröckeln nach ein paar Jahrzehnten …

Wir leben heute in einer einzigartigen Epoche unserer Menschheitsgeschichte, nämlich im Zeitalter der Transformation. Das konditionierte, außenorientierte Ego der Menschheit wurde einst geboren. Es lebte und überdauerte viele Jahrhunderte - ja Jahrtausende - und jetzt bröckelt es und es wird sterben …

Formen brauchen Schutz, damit sie bestehen/erhalten bleiben. Unser Auto stellen wir in die Garage. Zum Schutze unseres Körpers bauen wir uns Häuser. Zum Schutze unsere Ego bauen wir uns Schutzhütten - (Gefängnisse) - aus Gedanken und Vorstellungen …


Doch unser Schutzbedürfnis - unser Ego-Schutzbedürfnis - verhindert und blockiert unsere Transformation. In diesem Beitrag geht es um das Thema „Verletzt werden können“. Können wir verletzt werden oder nicht? WER kann verletzt werden? Und müssen wir uns schützen oder nicht? Und wenn wir uns schützen müssen: WER muss sich VOR WEM schützen?

Für mich in meinem Weltbild (als Buchautor) steht fest: Mein SEINs-ICH brauche ich nicht zu schützen. Wer sollte es auch schützen und vor wem? Es wäre kaum möglich oder realistisch, dass es mir gelänge, mit meinem Ego mein SEIN zu schützen.

Alle Bestrebungen und Bemühungen, die ich mit meinem Ego gegenüber meinem SEIN anstellen würde, würden mein SEIN eher gefährden als schützen. Doch mein SEIN ist nicht in Gefahr und braucht vor niemandem geschützt zu werden.

Und auch mein Höheres ICH ist nicht in Gefahr. Es ist dem SEIN so nahe, dass das Ego und auch alle anderen niederschwingenden Energien niemals an es heranreichen könnten.

Natürlich gibt es in den kosmischen Multiwelten und in den unendlichen Galaxien schwarze Energien und dunkle Wesen. Doch sie können immer nur an uns andocken, wenn wir selbst niedrig schwingen, sprich, wenn wir im Ego-Modus unterwegs sind. Erheben wir uns darüber, so „können sie uns nicht mehr das Wasser reichen“. Wir sind dann Luft für sie. Sie finden keinen Ankerplatz. Sie können bei uns nicht festmachen. Sie können ihre Energie, ihr Schiff nicht in unserem Hafen vertäuen.

Alles was mit Schutz und mit dem Gefühl mich schützen zu müssen zusammenhängt, betrifft also einzig und allein die Energiezustände des Ego-Ich und des „man-Ich“. Es sind also die beiden Ich-Formen unseres irdischen Daseins, einmal meine eigene Persönlichkeits-Energie (meine Identifikation) und zum anderen „meine“ Fremdenergien (meine Introjekte, all die Regeln und Normen, die ich als Kind verinnerlich und eingeflößt bekommen habe). Und diese beiden Energieformen soll ich oder willst Du schützen? Wirklich?

OK – ich lasse es gelten, wenn Du Dich in Deiner Identifikation mit einer dieser beiden irdischen Energieformen vor feindlicher Übernahme schützen willst. Das ist sehr berechtigt, denn, wenn der Feind (also negative kosmische Energien) Dich erst einmal übernommen und besetzt hat, dann kommst Du aus der Nummer noch tausendmal schwieriger wieder raus als aus der Ego-Nummer.

Das heißt: Wir (als Menschheit und jeder einzelne von uns) stehen JETZT an dem Scheideweg, ob wir nach unserer mehr oder weniger schönen, „interessanten“ und erfahrungsreichen Reise durch die Vergessenswelten des Ego noch tiefer in das Vergessen hinabsinken oder uns in das Erinnern aufschwingen. Und das ist wirklich existenziell – und das spüre ich gerade beim Schreiben dieses Buches, dass ich das Buch genau aus diesem Grund JETZT schreibe; denn es gibt viele Menschen, denen ist die Brisanz und Tragweite der JETZT anstehenden Entscheidung nicht klar (dies ist ein Kapitel aus dem Buch „Eine Neue Ordnung - Praxishandbuch zu spirituellen Erwachen“ Band 1, https://www.spirit.community/shop/product/101-eine-neue-ordnung-band-1-bj%C3%B6rn-geitmann/?sca=s333).

Es geht nicht darum, Angst zu schüren. Es geht darum, verantwortlich zu handeln. Und jeder Mensch ist in seiner Entscheidung frei. Jeder hat die FREIE WAHL. Und wer nicht aufpasst oder wer es so wählt, der wird den dunklen Mächten folgen und eine Reise durchleben, gegen die ist das kleine bisschen schmerz- und leidvolle Menschheitsgeschichte ein Zuckerschlecken gewesen, wie Ferien auf dem Ponyhof.


DUNKELSTE SCHATTEN UND EWIGE HERRLICHKEIT

Wir alle kennen das Elend dieser Welt mit Krieg und Schrecken und Folter und Leid und Schmerz. Und ich spüre es ganz deutlich und deswegen sage ich es Dir: Das ist nichts, das ist absolut gar nichts gegenüber dem, was in Gottes Reich noch möglich ist. Es gibt die unendliche, ewige Herrlichkeit mit reinem LICHT, reiner, göttlicher LIEBE, reinstem Frieden und purer Freude. Dieser Glanz und diese Pracht und Herrlichkeit übersteigen all unsere Vorstellungskraft.

Und diese Herrlichkeit kann im Erleben nur existieren, wenn es einen Gegenpol dazu gibt. Und ich sage Dir: Den gibt es.

Den gibt es irgendwo da draußen in den galaktischen Multiwelten, aber den willst Du und den wollen auch alle anderen gesunden Menschen nicht erleben oder erfahren. Das ist wirklich die Hölle. Das ist der schrecklichste und dunkelste Schrecken, den man sich eben nicht mehr vorstellen kann – jenseits unserer Vorstellungskraft, unserer Gedanken und Fantasie. Und, ja, es ist gut, wenn Du Dein Ego-Ich an diesem Punkt vor feindlicher Übernahme schützt. Das ist sinnvoll und gut.

Der einfachste Weg, Dein Ego vor feindlicher Übernahme zu schützen, ist, dass Du es auflöst bevor der Feind zupackt. Sei LICHT, dann kann die Dunkelheit Dich nicht betäuben. So einfach ist das. Je länger und je vehementer Du an Deiner Ego-Identität festhältst, desto mehr ‚Zeit‘ gewinnt ‚der Feind‘, Dich doch noch in Deinem Ego zu fassen zu kriegen. Du bist schon JETZT auf der sicheren Seite, wenn Du für Dich ganz klar bekennst: Ja, ich will. Ich diene gerne und bereitwillig mit Freude und Leichtigkeit der göttlichen LIEBE. Ich gebe mich ihr ganz hin, und ich lasse mich gerne und bereitwillig von ihr führen, lenken und leiten.

Geschieht dieses Bekenntnis jedoch aus einem Gefühl der Angst heraus, so bringt es nichts. Denn dann schwingt hinter diesem Bekenntnis nicht Leichtigkeit, sondern Angst. Und die Angst hält Dich im Ego-Modus fest. Die Angst ist wie eine schwere Stahlkugel an einer Kette an Deinem Bein. Sie fesselt Dich ans Ego und ans Irdische.

Doch auch hier ist die Situation nicht aussichtslos, ganz im Gegenteil: Diese Fußfessel ist sehr hilfreich, denn Du kannst ihr nur entkommen, wenn Du Deinen energetischen Zustand veränderst.

Sobald Du mehr Geist wirst und BIST, nicht im Sinne von Denken, sondern im Sinne von SEIN, sobald Du also mehr Geist bist, wirst Du Deinen Körper ‚verlassen‘ und kannst leicht wie ein Geist-Gespenst aus der Stahl-Fuß-Fessel entfleuchen. Das kostet Dich keine Mühe und keine Anstrengung. Du hast einfach Deinen energetischen Seins-Zustand verändert und bist davon geschwebt.

Was Du zurücklässt, das ist Deine körperliche Identität, Dein Verhaftet-Sein an das ‚Glück dieser Welt‘, an die Dinge dieser Welt. Du hast Dich über die ‚irdischen Gelüste‘ erhoben und Dich höheren Sphären zugewandt. Auf diese höheren Sphären haben diese niederschwingenden Energien, die Dich fesseln und vor denen Du Dich schützen wolltest, keinen Zugriff. Insofern liegt also in jeder Gefangenschaft und hinter jeder Angst die Gnade des über sie Hinauswachsens.

Dazu brauchst Du heute nicht mehr zu sterben. Du und ich, wir leben in einer Zeit, in der wir die Verwandlung unseres energetischen Seins-Zustandes bei lebendigem Leibe miterleben und erfahren können. Was für ein göttliches Geschenk – wunderbar!


DER ABSCHIRM-SCHUTZ-SPIEGEL

Wer sich also etwas schützen möchte, dem biete ich folgendes Bild an: Du kennst ja bereits Deine inneren Bilder mit Deinem inneren Haus (oder Schloss) mit dem Wohnzimmer (oder Kronsaal), in dem die großen Tische stehen, an denen all Deine Gefühle sitzen. Und Du weißt noch, dass es sinnvoll und gut ist, die Gefühle hereinzulassen, willkommen zu heißen, dass sie sich stärken und essen und trinken und tanzen und lachen können, und dann dürfen sie in ihrem ganz eigenen Rhythmus durch die Goldene Tür zu den Bussen gehen, mit denen sie zur Transformationsfabrik fahren. Und dort werden all die Gefühle und Gedanken transformiert und umgewandelt in ihre ursprüngliche ‚Form‘, nämliche in reine göttliche LIEBE und strahlendes, göttliches Weißes LICHT.

Diese Vorstellung ist hilfreich für alle Deine eigenen bisher abgespaltenen Gefühle und für alle Fremdgefühle von Mitmenschen aus Deiner Umgebung (Eltern, Partner, Freunde, Arbeitskollegen).

Wenn es sich jedoch in der geistigen Welt herumgesprochen hat, dass ‚man bei Dir durch Dich ins LICHT kommt‘, dann ist dies sehr attraktiv für alle möglichen Energien, und Du bist in den galaktischen Multiwelten eine große Touristenattraktion geworden. Die Gefühle und Energien aus den Weiten der galaktischen Welten werden scharenweise mit Bussen und Eisenbahnen zu Dir kommen, und sie alle wollen Dich besuchen. Und es kann sein, dass das dann tatsächlich Deine Kapazitäten sprengt.

Deswegen ist es tatsächlich hilfreich, wenn Du für fremde Fremdgefühle, also für all diejenigen, mit denen Du irgendwie überhaupt gar nichts zu tun hast, eine neue Lösung findest. Sie abweisen ist nicht der Plan. Dann haben wir wieder nichts zur allgemeinen energetischen Reinigung dieser Welt und dieses Kosmos‘ beigetragen.

Deswegen baust Du eine tolle Spezialkonstruktion um Dich herum auf. Du stellst Dir einfach vor, ja, genau, Du stellst es Dir JETZT einfach nur vor Deinem inneren Auge vor (damit ist es schon energetische Seins-Realität), Du stellst Dir also Folgendes vor …

Wenn ‚jemand an Dich denkt‘, wenn jemand, vor dem Du Dich schützen möchtest, an Dich denkt, wenn also jemand mit einem starken Ego, jemand mit einer niedrig schwingenden Energie, jemand mit viel Schwere in seinem energetischen Feld, jemand, der Dich mit seiner Schwingung herunterziehen würde, wenn so jemand seinen Fokus, seine Aufmerksamkeit, seine Konzentration auf Dich richtet, und wenn Du diese niederschwingende Energie nicht haben willst, wenn Du sie abwehren willst, dann wäre abwehren und zurückweisen, wie Du es mit einem Schutzschild machen könntest, viel zu anstrengend.

Es wäre so, als wenn jemand ‚auf Dich schießt‘ und Du hältst dagegen. Und wenn jemand frontal auf Dich schießt, und Du hältst mit Deinem großen, schweren, massiven Schutzschild voll dagegen, dann erlebst Du trotzdem einen ganz schön kräftigen Rückschlag. Diese Technik ist also wirklich viel zu anstrengend und Kräfte zehrend.

Du machst es viel geschickter. Du machst es viel leichter und spielerischer. Du nimmst Dir einfach einen kleinen Taschenspiegel, und wenn jemand seine (negative) Energie, die Du nicht haben willst, auf Dich lenkt, dann zückst Du kurzerhand Deinen kleinen, süßen Taschenspiegel, und lenkst diese Energie einfach um. Du lenkst sie um!

Du hältst den Spiegel etwas schräg und lenkst sie um. Du lenkst sie nicht zurück! Nein, Du lenkst sie um! Du lenkst sie einfach weiter, sodass diese Energie an Dir vorbeifliegt. Und wohin lenkst Du sie? Es wäre zu dumm und viel zu kurzsichtig, wenn Du einfach nur Dich schützen und retten wollen würdest. Nein, Du kannst gleichzeitig Dich schützen und der Menschheit dienen.

Du weißt nämlich genau, dass es eine Transformationsfabrik gibt und wo sie steht. Und mit Deinem hübschen kleinen Taschenspiegel lenkst Du die negative Fremdenergie, die auf Dich zufliegt, einfach leicht und geschickt und spielerisch weiter direkt zur Transformationsfabrik.

Auf diese Weise wird jeder Mensch, der seine schwere, negative Energie auf Dich lenken oder projizieren will, automatisch von diesen Energieanteilen erlöst und befreit, und Du unterstützt den globalen Transformationsprozess ganz aktiv. Und es kostet Dich keine Mühe. Du hältst nur einen kleinen Taschenspiegel hoch und lenkst die Fremdenergie um.

Nun kann es natürlich mal vorkommen, dass nach dem Gesetz von Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel Du mit Deinem Taschenspiegel die Fremdenergie nicht direkt zur Transformationsfabrik weitergeleitet bekommst. Vielleicht steht etwas dazwischen, und es gibt irgendwelche Hindernisse.

Für diesen Fall installierst Du JETZT von Deinem inneren Auge ein umfassendes Spiegel-Satelliten-System. Das bedeutet: Du kannst die auf Dich eintreffende negative Fremdenergie umleiten und hinleiten wo Du willst, mit Hilfe Deines ausgeklügelten Spiegel-Satelliten-Systems werden die Energiestrahlen oder -wellen so oft hin und her umgelenkt, bis sie schließlich sicher in der Transformationsfabrik ankommen.

Und damit auch wirklich ganz sicher alles zuverlässig klappt, bittest Du JETZT die Engel um Unterstützung. Liebe Engel, ich bitte Euch um Unterstützung. Wie kann es noch besser sein?

Und JETZT steht an jedem Spiegel ein Engel und die richten die Spiegel stets optimal und perfekt so aus, dass immer alles sicher und gut klappt. Du brauchst Dich also um nichts mehr zu kümmern.

Du hast Dein Spiegel-Abwehr-Schutz-System soeben installiert. Alles Weitere läuft jetzt voll automatisch.


DAS SOLARPLEXUS-CHAKRA

Zuständig für diese Abwehr ist übrigens in Deinem Energiekörper Dein Solarplexus-Chakra. Es liegt in der Höhe Deines Magens. Dein Solarplexus-Chakra ist Dein innerer friedvoller Krieger. Er kämpft für Dich. Er schützt Dich. Es wacht über Dich. Er kämpft für Dich, damit Du immer alles bekommst, was Du brauchst – im Guten versteht sich, im Namen der göttlichen LIEBE (nicht brauchen im Sinne, wie das Ego es missbrauchen würde).

Die Farbe Deines Solarplexus-Chakras ist gelb. Es leuchtet und strahlt wie die Sonne in der Mitte Deines Körpers in Höhe Deines Magens. Es ist sozusagen Deine innere Sonne!

Deinen inneren, friedvollen Krieger kannst Du Dir nun vorstellen wie einen lebendigen, runden, gelben Smarties-Punkt. Wenn er gesund und munter ist, sollte er in seinem Kern, in seiner Essenz, so groß sein wie eine Hand mit ausgespreizten Fingern. Alle Chakra-Punkte sind auf diese Weise an ihren Grenzen miteinander in Kontakt. In ihrer tatsächlichen Weite reichen die Chakren-Energiefelder weit über unseren menschlichen Körper hinaus.

In meiner Welt sind alle meine Chakra-Punkte sehr lebendige, lustige, bunte, farbige Wesen. Sie spielen und lachen und haben eine Menge Spaß miteinander. Und jeder dieser lebendigen, lustigen Chakra-Punkte hat ein Gesicht und kleine Arme und Beine. In meiner Vorstellung, in meiner ganz persönlichen Fantasie, leben sie also wirklich ganz real. Und sie haben auch einen Namen: Sie heißen Chakrizz.

Und mein lustiger, gelber Solarplexus-Chakrizz heißt Plexi. Er ist mein friedvoller Krieger, und er ist immer voll und ganz für mich da. Und damit er für mein LIEBE-SEIN kämpfen und streiten kann (im Namen der göttlichen LIEBE, und um die Egos in Schach zu halten), hält er in seinen Händen Schwert und Schild. Das Schwert ist natürlich ein magisches Schwert. Manchmal reicht es schon, wenn er mit der Spitze seines Schwertes etwas berührt, damit es sich verändert. Es ist also fast mehr ein Zauberstab.

Und sein Schild ist natürlich ein Schild mit eingebauter Spiegelfunktion. Wenn negative Energiestrahlen auf mich abzielen, hält Plexi einfach sein Schutzschild hin, und die Energie wird ab- und umgelenkt und über das Spiegel-Satelliten-System weitergeleitet direkt zur Transformationsfabrik.

So einfach, so leicht und so lustig ist das Ganze mit der spirituellen ‚Arbeit‘. Denn das SEIN in der Spiritualität ist in Wirklichkeit keine Arbeit. Es ist FREUDE. Es ist SPIELEN. Es ist SPIELERISCHE FREUDE und FREUDVOLLES SPIELEN. Und genau das ist SEIN in der LIEBE Gottes.


DIE SPIEGEL-ABSCHIRM-KUGEL

Nun kann es sein – und es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass, je mehr Du ins SEIN rückst, desto strahlender wirst Du werden. Und je strahlender Du wirst und bist, umso größer ist und wirkt Deine Anziehungskraft auf andere. Und je größer Deine Anziehungskraft ist, desto mehr Energien ziehst Du auf Dich – gute und auch schwere.

Und da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du mit Deinem kleinen Taschenspiegel irgendwann etwas überfordert bist, auf all die vielen auf Dich einströmenden Energien zu reagieren. Hier ist es sinnvoll, einen umfassenderen Schutz zu installieren. Und auch dies ist sehr leicht und ganz einfach.

Du stellst Dir vor Deinem inneren Auge einfach vor, wie Du von einer riesengroßen Spiegel-Kugel umgeben bist. Diese Spiegel-Kugel ist in ihrer Größe in etwa so groß wie Deine Aura, also Dein persönliches Energiefeld als Individuum. Und an den Außengrenzen Deiner Aura stehen hunderte von Engeln als Wachposten und sorgen gut für Dich. Deine Spiegelkugel lenkt automatisch alle auf Dich einströmenden Energien und Fremdenergien um und weiter.

Nun sind ja aber auch einige Energien dabei, die tatsächlich für Dich persönlich bestimmt sind und die Dich gerne besuchen möchten. Dies alles regeln die Engel. Am Check-Point wird einmal abgecheckt, ob die ankommende Energie eher unpersönlich oder persönlich für Dich bestimmt ist. Die unpersönlichen Energien werden über die Spiegel-Abschirm-Kugel kommentarlos weitergeleitet zur Transformationsfabrik.

Und wenn es sich um Energien handelt, die persönlich für Dich bestimmt sind, dann sagen die Engel Dir Bescheid und Du kommst vor zum Check-Point und holst sie dort ab. Du holst sie dort außen an der Spiegel-Schutz-Kugel ab, am Check-Point. Dort heißt Du sie das erste Mal willkommen, geleitest sie durch Deine Aura und heißt sie dann noch einmal in Deinem Innern, in Deinem Haus (Schloss, Saal, Wohnzimmer) aufs Herzlichste willkommen.

Auf diese Weise hast Du einen Filter eingebaut, der Dich einerseits sicher schützt und andererseits durchlässig ist und Deine persönliche Entwicklung weiterhin ermöglicht.

Ja, das ist das Bild der Spiegel-Schutz-Kugel mit dem sehr wertvollen Beitrag, so viele Ego-Fremdenergien automatisch zur Transformationsfabrik zu leiten, ohne dass es Dich Anstrengung, Mühe oder Arbeit kosten würde. Und Du bist sicher in Deinen SEINs-WELTEN und kannst Dein LIEBE SEIN in vollen Zügen genießen.


SPEZIALSCHUTZ FÜR ENGE BEZIEHUNGEN

Enge Beziehungen, wie Partnerschaft, Dein Verhältnis als Mutter oder Vater zu Deinen Kindern und Dein Verhältnis als Kind zu Deinen Eltern halten für Dich und für uns alle das größtmögliche Entwicklungspotenzial bereit. Es ist einerseits dumm, sich vor dieser Entwicklungsmöglichkeit zu schützen und zu verschließen. Andererseits sind wir in unseren engen Beziehungen so dermaßen verstrickt, dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können – geschweige denn unseren eigenen richtigen Weg.

Trotz unserer Bemühungen, Bestrebungen und Erfolge auf unserem spirituellen Weg, grätscht uns unser Ego immer wieder in den unpassendsten Momenten zielsicher rein und hebelt uns förmlich aus. Das ist teilweise nicht nur unschön, sondern kann mitunter richtig gefährlich für mich und Dich und andere werden. Dem Ego ist kein Mittel zu schade, um seine Ziele zu erreichen. Unser Ego schreckt im schlimmsten Fall vor nichts zurück. Wenn es spürt, dass seine Existenz bedroht ist, dann greift es zu solch drastischen Mitteln, die tatsächlich meine Existenz als gesunder, rechtschaffener Mensch bedrohen.

Wenn mein Ego sterben muss, dann ist es möglicherweise dazu bereit, mich als ganzen Menschen sterben zu lassen oder sogar umzubringen. Hier kennt es alle möglichen Mittel: Affektdurchbrüche (gegenüber sich selbst oder gegenüber anderen), schlimme körperliche Krankheit, Wut, Aggressivität und unkontrollierbare Gewalt. Das fühlt sich dann fast wie fremdgesteuert an. Und alles nur, weil das Ego nicht alleine sterben möchte, sondern mich mit in seinen Tod ziehen will.

Für mich entsteht dadurch eine ganz unglückliche Lebenssituation: Ich verspüre den tiefen inneren Wunsch und Willen, meine feste Absicht, erwachen und der göttlichen LIEBE dienen und mich von ihr führen, lenken und leiten lassen zu wollen, und gleichzeitig wird mir mein eigenes Ego hierbei so dermaßen gefährlich bis zu einer Lebensbedrohlichkeit für mich und andere. Da ist das psychiatrische Krankenhaus dann nicht mehr weit …

Was können wir da tun?

Schritt eins: es erkennen.

Bewusste Wahrnehmung ist ab jetzt Dein ständiger Begleiter. Aber was soll ich tun oder was kann ich machen, wenn mein Ego, wenn mein Körper, im Affekt durchdreht und dumme Sachen macht und ich ihn nicht mehr unter Kontrolle habe? Das ist ein großes Gefühl existenzieller Hilflosigkeit!

Schritt zwei: willkommen heißen.

Gewahrsein, beobachten, wahrnehmen und die Gefühle und Gedanken willkommen heißen (noch bevor ich etwas tue). Sie in meinem inneren Haus freundlich begrüßen, sie einlassen und sie willkommen heißen.

Nichts tun, nur SEIN und wahrnehmen.

Insbesondere, wenn Dir etwas geschieht, wenn Du etwas tust, wenn Du Dich in einer Weise verhältst, wodurch Du Dich selbst verunsicherst, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als dies zu fühlen und diese Gefühle willkommen zu heißen: Hilflosigkeit, Verunsicherung Verwirrtheit, Irritation, mich auf mich selbst nicht mehr verlassen können, die Kontrolle verlieren, Angst, Selbst-Entfremdung, mich fremdbestimmt fühlen, Opfer sein – Opfer meiner Selbst sein.

All diese Gefühle und noch viel mehr willkommen heißen und einlassen. All diese Gefühle sind noch unintegrierte Gefühle und Erfahrungen aus früheren Leben oder übernommene Gefühle von Deinen Eltern und deren Eltern.

Und dann gebe ich Dir ein Bild (als Medizin), das Dir helfen kann, mit all dem leichter klar zu kommen …


ICH BIN DER KAPITÄN AUF MEINEM SCHIFF

Du bist der Kapitän auf Deinem Schiff! Nimm Deinen Platz als Kapitän wieder ein. Nimm Deinen Platz in Deinem Schiff „Körper“ wieder ein. Nimm das Kommando wieder an Dich und sag den Kurs an.

Und wenn Dein Steuermann Dein Ego ist, dann befehlige es, wo es langzusegeln hat. Du hast die Macht und die Kraft und die Autorität bei Dir an Bord. Niemand sonst, sondern DU mit Deinem Höheren ICH (oder mit Deinem Observer-Ich).

Und dann bitte um die Hilfe und Unterstützung des Himmels …

Ich bitte um die Hilfe und Unterstützung des Himmels, der Engel und der himmlischen Wesen, der Liebe, des Lichts, der Freude und des Friedens, mich auf meinem Kurs durch Unwetter, wilde See und glattes Meer sicher und zuversichtlich zu begleiten. Ich bin Willens, dem Kurs meines Seelenplanes zu folgen, und ich bitte Euch, mir die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen bestmöglich zur Verfügung zu stellen. Ich erhebe mich selbst in mein Seins-ICH und in das Licht, das ich bin, und ich lenke von hier aus alles zu meinem Wohlgefallen im Sinne und im Namen der göttlichen LIEBE. Ich sorge gut für mich und weiß mich der Unterstützung durch die himmlischen Heerscharen der Liebe sicher.

Ich schaue in das Licht, das ich selbst bin, und ich selbst als seiendes ICH herrsche über Wind und Wellen und Sonne und Meer und geleite mich mit der Kraft der göttlichen Energie, die ich bin, sicher von Ort zu Ort und von Erfahrung zu Erfahrung. Und ich segne mein Leben reich und überreich mit wunderschönen, liebevollen, freudigen Erfahrungen der Herrlichkeit, der Liebe, der Freude, des Friedens und der Vollkommenheit im göttlichen Sinne. Und ich verspreche mir selbst, wach und fit und frisch und achtsam im Namen der göttlichen Liebe gut für mich zu sorgen und immer für mich da zu sein. Gelassenheit, Geduld, Vertrauen, Zuversicht und Weitblick sind meine Tugenden des Friedenerschaffens.

Ich liebe mich. Ich stehe für mich ein. Und ich sorge gut für mich und für meinen Körper, so wie er auf Erden ist. Mein Ego dient mir bereitwillig und ergeben. Und all die Egos der Menschen um mich herum dürfen von mir lernen, was auch immer sie lernen möchten.

Ich intensiviere noch einmal die Spiegel-Abschirm-Kugel mit Spezial-Energie. Jede Seins-Energie ist mir herzlich willkommen, und jede schwere Ego-Energie gleitet geflissentlich und vollautomatisch an meinem äußeren Schutzschild ab und rutscht direkt weiter zur Transformationsfabrik. Ich halte meinen Fokus sicher auf meinem LICHT-SEIN und gebe mir selbst die optimale, perfekte und bestmögliche Unterstützung, meinen Fokus in und auf der göttlichen Liebe zu halten. Und alle himmlischen Wesen unterstützen mich hierbei. DANKE.

Diese Selbst-Bestärkung kann eine große Hilfe sein, wenn das Ego zwischendurch doch nochmal wieder in die Tür grätscht. Und es ist mitunter gar nicht das eigene Ego, das da in die Tür grätscht, sondern es sind teilweise die Egos der anderen, die Schwierigkeiten oder Probleme mit meiner spirituellen Entwicklung, mit meinem neuen Weg haben. Und wenn diese Egos dann ihre Problem-Energie richtig schön großmachen, dann kann es passieren, dass sie mein Ego getriggert und aktiviert bekommen, obwohl ich es eigentlich selbst zuvor ganz gut gezähmt bekommen hatte.

Manchmal ist es wirklich besser, den Dreck, den man sich auf seinem Weg eingefangen hat, draußen vor der Tür bewusst abzutreten und mit sauberen Füßen den eigenen Innenraum zu betreten.


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FAMILIENAUFSTELLUNGEN UND RÜCKGABERITUALE

Nach meinem Weltbild leben wir in neuen Zeiten, und es ist Zeit für eine Neue Ordnung. Vielleicht kennst Du Familien-Aufstellungen, vielleicht nicht. Ich erzähle einmal kurz, um was es dabei – nach meinem Verständnis – geht. Frau Meier oder Herr Müller haben ein Problem und möchten es lösen; zum Beispiel hat er/sie seit Jahren Rückenschmerzen. Dann kann man dieses Thema ‚aufstellen‘. Bevor ‚die Reise‘ oder ‚das Spiel‘ oder ‚die Aufstellung‘ beginnt, formuliert der Betroffene eine klare Absicht. Das Formulieren einer klaren Absicht ist in der spirituellen und in der energetischen Arbeit sehr wichtig.

Das Formulieren meiner Absicht ist meine Kommunikation mit dem Universum. Das Universum muss wissen, was es tun soll. Das Universum braucht klare Ansagen, um wirkungsvoll und entsprechend dem freien Willen des jeweiligen Menschen wirken zu können. Allzu häufig kann das Universum nicht wirken, weil es widersprüchliche, gegensätzliche Aufträge erhält. Wenn sich Kopf und Bauch, Denken und Fühlen nicht einig sind, dann versucht das Universum, beides zu erfüllen, und es kommt nur Murks dabei heraus.


ANGST ODER AUFGEREGTSEIN

Selbst einem scheinbar klaren Wunsch liegt unterschwellig oftmals eine Gegenströmung zugrunde und häufig sogar unserem offensichtlichen Willen. Ich will das eine und unterschwellig will ich aber etwas ganz anderes. Das kennt jeder. Oftmals, und besonders bei wichtigen, wegweisenden und weitreichenden Entscheidungen, spüren wir unterschwellig Angst. Manchmal ist dies sogar die Angst vor unserer eigenen Courage.

Und dann wieder ist es oftmals gar nicht wirklich Angst, sondern es ist vielmehr ein inneres Aufgeregt-Sein, und wir verwechseln es nur mit dem Gefühl der Angst. Denn ein Aufgeregt-Sein könnten wir ja durchaus innerlich bejahen, während wir Angst innerlich eher verneinen, ablehnen und bekämpfen.

Und wenn wir einen großen Wunsch wünschen und dann unterschwellig Angst haben, dass er nicht oder doch in Erfüllung gehen könnte, dann wünschen wir und wünschen wir und wünschen wir, und unterschwellig sagen wir immerzu Nein, Nein und nochmal Nein. Das ist ungünstig und behindert die tatsächliche Wunsch-Erfüllung.

Wir vereiteln also selbst die Manifestation unseres inniglichen Herzenswunsches. Dies trifft insbesondere im Bereich Partnerschaft auf viele Menschen zu, die sich auf der einen Seite sehnlichst einen Partner wünschen und auf der anderen Seite Zweifel spüren, ob sie selbst ‚gut genug‘ sind und ob sie eine glückliche Partnerschaft überhaupt ‚verdient‘ haben. Und solange diese Ängste und Zweifel im tiefen Innern existieren, manifestieren und erfüllen sich eben genau diese und nicht der Wunsch an der Oberfläche. Gelingt es uns hingegen, unsere vermeintliche Angst und die damit verbundenen Zweifel als Aufgeregt-Sein zu entlarven, dann wechselt Dein Energie-Status von Ego-Schwere in Seins-Leichtigkeit.

Probiere es gleich JETZT einmal aus! Du wünschst Dir einen Partner (eine Partnerin) oder Deinen Traum-Job? Du hörst Deine Zweifel und fühlst Deine Ängste. JETZT, wo Du diese Zeilen liest, fühlst Du Deine vermeintliche Unzulänglichkeit, Deine vermeintliche Minderwertigkeit, Deine vermeintliche Kleinheit, Deine vermeintliche Inkompetenz. Wer meint all dies denn von Dir oder über Dich? – Klar, das ist natürlich Dein Ego, wer sonst.

Und JETZT heißt Du Dein Ego und all seine Gefühle in Deinem Innern herzlich willkommen! Du sagst zu Ihnen: Kommt rein, bringt Glück herein. Ich habe Euch durchschaut. Kommt rein. Setzt Euch an meine reich gedeckte Tafel. Esst und trinkt und lasst es Euch gutgehen. Ich sehe Euch. Ich erkenne Euch und ich durchschaue Euch. Und Ihr dürft SEIN. Ihr seid ja eh schon da, und JETZT erlaube ich es Euch sogar, dass ihr da sein dürft. WILLKOMMEN. Und wenn Ihr später fertig gegessen und getrunken und getanzt und gelacht und gefeiert habt, dann ist dort drüben die Goldene Tür, und die führt Euch zu den Bussen zur Transformationsfabrik und dort transformiert ihr Euch in Euer Höheres Sein, in Eure eigentliche Essenz: In reine göttliche Liebe …

Und JETZT, nachdem Du Dich um all diese Gefühle gekümmert hast, JETZT spürst Du noch einmal tief in Dich hinein mit Deinem Wunsch, zum Beispiel nach einer erfüllenden Partnerschaft (im Namen der göttlichen LIEBE) oder nach Deinem Traum-Job. Und nun spürst Du Dein inneres Aufgeregt-Sein, wenn sich dieser Wunsch tatsächlich erfüllt. Spüre Dein Aufgeregt-Sein und genieße es. Fühle die Schmetterlinge in Deinem Bauch und Deine innere Leichtigkeit. Spüre, wie Du vor Freude in die Hände klatscht und Dein Glück kaum fassen kannst. Fühle die Dankbarkeit, dass Du diesen wunderbaren Menschen treffen, dass Du ihm begegnen darfst und dass er JETZT Dein Leben bereichert und erfüllt (im Namen der göttlichen LIEBE). Male es Dir vor Deinem inneren Auge aus, wie erfüllt, froh und glücklich, ja, selig Du bist. Die Liebe hat Dich wieder. Die göttliche LIEBE umfängt Dich. Die göttliche LIEBE hat Dich so wunderbar herrlich und überreich beschenkt mit diesem wunderbaren Menschen. Du spürst den Himmel auf Erden in Dir. Was für eine göttliche Gnade, all dies schon JETZT fühlen zu dürfen!

Das ist Aufgeregt-Sein. Das ist Vorfreude. Das ist in froher Erwartung des Guten zu sein. Das ist Schöpferkraft, Erschaffenskraft und Manifestation in einem. Genieße diese Bilder und diese Gefühle.

Und wenn, wenn sich jetzt ein Zweifel in diese wunderbaren Fantasie-Bilder-Welten einschleicht, dann erkenne ihn als solchen. Erkenne und entlarve ihn, wie er vom Ego geschickt wurde, um Dich in Deinem alten Programm festzuhalten. Das darf es versuchen. Das Ego darf triggy sein. Das Ego darf clever sein. Das Ego darf versuchen, Dich auszutricksen. Und Du erkennst dies JETZT. Und dann sagst Du mit einem freundlichen Lächeln: Hallo, na Du kleiner Stinker. Willst Du mir mal wieder alles kaputt machen?! Damit ist JETZT Schluss. Ich lade Dich herzlich ein. Sei in mir willkommen. Du darfst in mir SEIN. Du darfst essen und trinken und Dich amüsieren und dann, wenn Du meinst, dass die Zeit für Dich gekommen ist, dann gehst Du dort drüben durch die Goldene Tür zu den Bussen, die zur Transformationsfabrik fahren …

Und dann hast DU schon wieder alles Erforderliche geregelt und gibst Dich JETZT wieder Deinem wohlig warmen, lebendigen Gefühl des Aufgeregt-Seins hin, Deinem Dich erfüllenden Gefühl von in froher Erwartung des Guten sein. Das Universum hat Deine Absicht gehört. Es hat vernommen, was Du Dir wünschst. Und es kennst schon die Lösung und schaut jetzt, wie und wann es Dich reich beschenkt, sodass es für Dich am schönsten ist.

Denn genau das hast Du im Namen der göttlichen LIEBE verdient, dass es für Dich am schönsten ist. Und solange darfst Du Dein Aufgeregt-Sein genießen. Warte nicht auf den Zeitpunkt, wann sich Dein Wunsch erfüllt und Deine Absicht manifestiert. Sei Dir gewiss, dass sich Dein Wunsch und Deine Absicht manifestieren und genieße bis dahin Dein JETZT-GEFÜHL von Aufgeregt-Sein und von in froher Erwartung des Guten zu sein. Und alle Zweifel, die es doch nochmal versuchen, Dich aus diesem schönen, wohligen, warmen Gefühl des inneren Friedens abzubringen und abzulenken … Heiße auch sie einfach wieder willkommen und leite sie alle durch Dich hindurch zur Transformationsfabrik. Und dann genieße wieder Dein SEIN und Deinen inneren Frieden …

Das war noch einmal ein kleiner Ausflug in das Thema Erschaffen und Schöpfer sein, über die ‚Technik‘ eine klare Absicht formulieren.

Wir kehren nun zurück zum Familienstellen.


ABSICHTEN POSITIV FORMULIEREN

Frau Meier oder Herr Müller formulieren also ihre/seine klare Absicht. Bei der Formulierung einer solchen klaren Absicht, gibt es eine ganz wichtige Grundregel, die man durchaus auch im alltäglichen Leben anwenden kann und sollte: positive Formulierung!

Die Absicht muss in positiver Weise formuliert sein. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass das Universum nur das liefern kann, was Du sagst. Dabei kann das Universum das Wort NICHT nicht umsetzen. Das Universum kann überhaupt grundsätzlich keine Verneinungsform oder Negativformulierung umsetzen. Was das konkret bedeutet?

Das bedeutet, dass das Universum alle Formulierungen mit NICHT, KEINE, UN…, LOS…, DE… nicht versteht. Ich gebe Dir dafür ein paar Beispiele: Denke jetzt bitte NICHT an einen rosa Elefanten, der in der Badewanne sitzend durch die Luft schwebt wie mit einem Heißluftballon und von oben über das Land schaut. Denke das jetzt bitte NICHT. Du kannst nicht anders, als es DOCH zu denken. Und genau so geht es dem Universum.

Wenn Frau Meier oder Herr Müller sich wünschen: „Ich möchte jetzt keine Rückenschmerzen mehr haben“, dann versteht das Universum: „Ich möchte jetzt Rückenschmerzen haben“, und wird diesen Wunsch bestmöglich erfüllen. Das muss man wissen! Das muss man beim Wünschen und beim Affirmieren und beim Formulieren von Absichten einfach wissen.

Gleiches gilt für ähnliche Formulierungen …

Du sagst … und das Universum versteht …

Ich möchte nicht mehr krank sein … Ich möchte krank sein.
Ich will nicht mehr so arm sein … Ich will mehr so arm sein.
Das Leben ist ungerecht zu mir … Das Leben ist gerecht zu mir.
Dein Verhalten ist beispiellos … Dein Verhalten ist Beispiel.
Ich habe keine Lust mehr auf all den Mist … Ich habe Lust auf all den Mist.
Ich bin eindeutig für Deeskalation … Ich bin eindeutig für Eskalation.

Und das Universum wird Dich in dem, was es versteht, bestmöglich unterstützen.


GOTT ERFREUT SICH SEINER SELBST

Warum gibt es nun überhaupt diese Fallstricke? Wer hat sich diese Tricks und Gemeinheiten, diese Kniffe und Fießheiten ausgedacht?

Na, natürlich kann das nur einer gewesen sein, nämlich das Leben selbst, Gott. Und warum? Nur, um uns zu ärgern? Nein, ganz bestimmt nicht, um uns zu ärgern, sondern um uns zu erfreuen. – Ja, Du hast richtig gehört: Es gibt diese Fisimatenten, um uns zu erfreuen. Und wer erfreut hier wen? Gott erfreut sich seiner SELBST.

Gott erfreut sich seiner selbst, indem er das Ego erfunden hat, indem er die Zeitreise des Vergessens erfunden hat, indem er Formen und Materie als Ding-gewordene Energien erfunden hat, indem er Gefühle und Gedanken erfunden hat und … indem er eine Möglichkeit erschaffen hat, wie sich die Liebe selbst als Liebe erfahren kann. Und dieses sich Erfahren funktioniert eben halt nur, wenn die Liebe vergisst, dass sie LIEBE ist.

Und diese fiesen, kleinen Fallstricke mit nicht und un… und los… und de… und keine verhindern das Erwachen, verhindern das Erinnern, verhindern die vorzeitige Rückkehr in den Himmel – und das ist so gewollt – sonst wäre es ja anders.


JA-SAGEN ALS SCHLÜSSEL ZUR BEFREIUNG

Und Deine und meine einzige Wahl und Chance in dieser Zeit ist es, hierzu JA zu sagen und eben nicht damit zu hadern, sonst tanken wir schon wieder unser Ego auf, sondern es zu erkennen und in Liebe anzunehmen. Es so wie es ist, willkommen zu heißen. Es ist so, daran kannst Du und kann ich nichts ändern. Es ist so! Das Einzige, das wir machen können, ist, zu dem, was Gott sich ausgedacht hat JA oder NEIN zu sagen. Und jedes Nein verdammt Dich dazu, weiterhin im Ego zu bleiben. Jedes Nein, ich will nicht, Nein, ich will es anders haben, hält Dich fest in den Fängen des Egos, des Haderns und des Vergessens. Mit Deinem Nein, mit Deinem Hadern bleibst Du bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag im Ego verhaftet.

Allein mit Deinem JA kannst Du Dich selbst aus Deiner Ego-Welt, aus Deinem Raum-Zeit-Gefängnis, aus der Welt Deiner Illusionen, aus dem Irrtum der Identifikation, aus dem (Alb-)Traum der Ego-Realität befreien.


AUFSTELLUNGSARBEIT – STELLVERTRETERARBEIT

Das ist also ganz wichtig, beim Familienstellen wie auch im täglichen Leben, dass Du Dir selber zuhörst und hörst, was Du sprichst – und am klarsten wirst Du verstanden werden, wenn Du Dich darin übst, die gewohnten Negativ-Formulierungen wegzulassen und Positiv-Formulierungen zu verwenden (das ist manchmal gar nicht so einfach – das ist einfach …).

Beim Familienstellen sind diese Positiv-Formulierungen besonders wichtig. Und wenn Frau Meier oder Herr Müller ihre/seine Absicht formuliert hat, zum Beispiel: Ich habe einen gesunden, kräftigen, gelenkigen, belastbaren Rücken, dann wählt er/sie aus der Gruppe der TeilnehmerInnen (meistens zwischen acht und achtzehn) einen Stellvertreter für sich aus. Und wenn es dann als Thema um die Rückenschmerzen geht, dann wählt er/sie auch noch einen Stellvertreter für die Rückschmerzen aus. Und anschließend stellt Frau Meier beziehungsweise Herr Müller diese beiden Stellvertreter in Beziehung zueinander auf (im Gruppenraum). Entweder schauen sie sich an oder nicht. Entweder stehen sie ganz nah beieinander oder ganz fern. Entweder steht der eine vor oder hinter dem anderen in angenehmer Distanz oder bedrohlich nahe (Grenzübertretung). Und wenn soweit alles stimmig ist, dann setzt sich Frau Meier beziehungsweise Herr Müller wieder hin und schaut sich alles Weitere als Beobachter an. Und die Stellvertreter fühlen sich in ihre Rollen ein.

Und nun fragt die Leitung den Stellvertreter: Wie geht es denn der Frau Meier hier so? Und nachdem die Stellvertreterin erzählt hat, wie es ihr geht, fragt die Leitung den zweiten Stellvertreter: Und wie geht es denn den Rückenschmerzen? Häufig werden dann noch weitere Akteure und Stellvertreter aufgestellt. Dies entscheidet die Leitung in der Regel aus dem Bauch heraus beziehungsweise sie wird dabei ‚von oben geführt‘. Und dann stehen da noch die Eltern, Vater und Mutter.

Und vielleicht auch noch Geschwister. Vielleicht auch Kollegen und manchmal auch noch weitere Gefühle wie Angst, Wut, Trauer oder Verantwortung. Es kann auch ‚die Ursache‘ aufgestellt werden oder ‚das Trauma‘. Manchmal ergeben sich überraschende Konstellationen und neue Erkenntnisse, mit denen vorher niemand gerechnet hätte, zum Beispiel, dass Frau Meier einen ungeborenen Zwilling hat, also ein Geschwisterteil, von dem niemand weiß oder wusste. Und das führte zu großen Gefühlen des Alleinseins, des Einsamseins, des Unvollkommenseins und des ewigen Suchens ohne zu finden.

Da das Familienstellen auf der Gefühlsebene abläuft, also mit Schwingungen und Energien arbeitet, wird auf einer anderen Ebene kommuniziert als im normalen Alltag. Natürlich sprechen die Teilnehmer Worte, doch viel entscheidender als die Worte sind die Gefühle, Stimmungen und Befindlichkeiten dahinter. Durch diese Arbeit können auf fast wundersame Art und Weise auch tiefe Blockaden aufgedeckt, erkannt, gelockert und gelöst werden. Wer so etwas noch nie mitgemacht hat, dem kann ich diese Erfahrung sehr empfehlen.

Ich selbst nehme einmal im Monat an einer festen Gruppe teil, und auch, wenn ich nur ab und zu mal ein eigenes Thema aufstelle, so ist es doch wahnsinnig spannend, erfahrungsreich, erfüllend und bereichernd, in die Rolle eines Stellvertreters zu schlüpfen und auf diese Weise den Prozess zu unterstützen. Und meistens macht auch die Stellvertreterarbeit etwas mit einem selbst und löst etwas in meinem eigenen System.


GEFÜHLE UND ENERGIEN ZURÜCKGEBEN

Die Rückenschmerzen von Frau Meier oder Herrn Müller haben natürlich eine Ursache, einen Grund. Und ich erinnere gerne noch einmal daran: 98 Prozent meiner Gefühle sind nicht meine eigenen! Das bedeutet, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch die Rückenschmerzen nicht die Rückenschmerzen von Frau Meier oder Herrn Müller sind. Und in den klassischen Familienaufstellungen ist es nun immer so, dass an dieser Stelle, wenn man feststellte, dass es nicht die eigenen Gefühle sind, sondern fremde Gefühle, also Fremdenergien, dass dann die Betroffenen diese fremden Gefühle zurückgeben.

Manchmal wird bildhaft ein Rucksack zurückgegeben. Und manchmal wird ein schwerer Koffer, den man schon das ganze Leben lang mit ich herumgetragen hat, zurückgegeben. Stell Dir einmal vor, wie Du mitten in Deinen besten Jahren in Deinem Leben stehst und vor Deinem Körper mit beiden Armen beziehungsweise beiden Händen einen schweren Koffer trägst. Und so gehst Du nun durch Dein Leben. Und auf Deinem Lebensweg begegnest Du vielen liebevollen Menschen, die Dich freundlich grüßen und Dir zuwinken. Doch Du kannst gar nicht zurückwinken, weil Du ja den schweren Koffer trägst. Und da kommen weitere freundliche Menschen, die möchten Dir etwas schenken, etwas geben, Dir etwas zufließen lassen. Doch Du kannst gar nichts annehmen und nichts empfangen, weil Du immerzu und ständig diesen alten, doofen, schweren Koffer schleppst.

Wie willst Du die Freuden und das Glück des Lebens empfangen, wenn Du immerzu solch einen blöden Koffer vor Dir her trägst? Es geht nicht. Es geht beim besten Willen nicht.

Und warum trägst Du diesen Koffer überhaupt? Dafür muss es doch einen Grund geben? – Ja, den gibt es auch. Du trägst diesen Koffer aus „guten Gründen“. Möglicherweise steckt folgendes Bild dahinter: Du hast als Kind erlebt, wie Deine Eltern seinerzeit eben diesen schweren Koffer schultern mussten. Sie haben ihn ihrerseits von ihren Eltern übernommen und die von ihren Ahnen. Und da Du Dich als kleines Kind in einer symbiotischen Beziehung mit Deiner Mutter und mit Deinem Vater empfunden hast, waren deren Koffer gleich Deine Koffer. Du warst eins mit Deiner Mutter und Du warst eins mit dem Koffer Deiner Mutter. Und Du warst eins mit Deinem Vater und Du warst eins mit dem Koffer Deines Vaters. Ohne weiter darüber nachzudenken war deren Koffer ganz automatisch und ganz natürlich auch Deine Koffer.

Und ist es nun Dein Koffer oder ist es deren Koffer? Wo genau gehört der Koffer eigentlich hin?

Ich selbst spüre in mir einen tiefen Widerwillen, meinen Eltern diesen schweren Koffer zurückzugeben und ihn ihnen quasi aufzubürden. Auf der anderen Seite erkenne ich an, dass ich mit diesem blöden Koffer auf meinem Arm nichts anderes mehr wuppen kann in meinem Leben. Ich kann die göttliche Liebe nicht mit offenen Armen empfangen, und ich kann auch nicht leicht und fröhlich durchs Leben tanzen. Ich habe erst einmal einen Konflikt.

Und ich fühle mich durch diesen Konflikt blockiert. Und genau dieses Gefühl des Blockiertseins und des in einem inneren Konflikt Feststeckens heiße ich jetzt in meinem inneren Schloss willkommen. Herzlich willkommen liebe Gefühle. Schön, dass Ihr da seid. Ihr dürft Euch bei mir wohl fühlen und essen und trinken und es Euch gut gehen lassen. Ich sage Ja zu Euch und Ihr seid mir willkommen. Und dann, wenn es für Euch an der Zeit ist, geht Ihr bitte dort drüben weiter durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik.

Uff – damit habe ich zumindest den Jetzt-Zustand einmal angenommen. Definitiv kann ich feststellen, dass die Gefühle und die schwere Energie in diesem Koffer nicht meine Gefühle und nicht meine Energien als Ich, als Mensch, als Individuum sind. Zugleich kann ich aber auch feststellen, dass dieser Koffer sehr wohl zu mir als EINSSEIN-Körper „gehört“. Er ist ja da. Aber was heißt „gehört“? Aus meinem wahrnehmenden Bewusstsein heraus kann ich mir des Koffers auch gewahr sein, ohne dass ich ihn tatsächlich als zu mir gehörig empfinde. Dieser Koffer ist also zugleich nicht und doch mein Koffer. Und entsprechend muss ich nun sehr differenziert vorgehen.

Mich als Mensch einfach von diesem Koffer zu befreien, schenkt mir zwar neue Freiheit, Leichtigkeit und neue Möglichkeiten, zugleich habe ich aber ein schlechtes Gewissen und echt kein Interesse daran, meine Eltern oder Vorfahren dermaßen zu belasten. Ich habe ihnen beziehungsweise mir selbst sogar seinerzeit ein heiliges Versprechen gegeben. Ich habe versprochen, dass ich diesen Koffer Zeit meines Lebens für sie tragen werde. Aber vielleicht war dieses Versprechen ja ein Versprecher. Vielleicht habe ich mich bloß versprochen als ich es versprach. Die Worte klingen doch auffällig ähnlich.

Diese aufopferungsvolle „Heldentat“ ist nämlich nur bedingt schlau und auch nur bedingt sinnvoll, denn ich nehme meinen Eltern nicht nur etwas ab, sondern ich nehme ihnen auch etwas weg. Ich nehme ihnen etwas fort, das ihnen gehört und bevormunde damit meine Eltern (und Vorfahren) nicht ganz unerheblich. Und getreu dem psychologischen Grundsatz „In jeder schweren Krise steckt eine Chance“ raube ich meinen Eltern (und Vorfahren) Last, Leid und Schmerz, die sie vielleicht brauchen, um endlich an den Punkt zu kommen, ihr eigenes Lebensthema anzupacken und zu transformieren.

Mein Koffertragen war und ist zwar ganz lieb gemeint, doch mit meinem stellvertretenden Koffertragen verhindere ich möglicherweise deren Entwicklung. Und auch meine eigene Entwicklung, denn ich habe meine Arme ja nicht frei, um mein eigenes Leben endlich kraftvoll anzupacken.

Es geht sogar noch dramatischer: Mit dem Tragen des Koffers bevormunde ich meine Eltern und Ahnen. Ich traue es ihnen scheinbar nicht zu, dass sie ihre Probleme selbst geregelt kriegen. Und ich habe eine Vorstellung davon, was für sie das Beste und das Richtige wäre. Dies ist überheblich und ich nehme ihnen ihre Würde und ihren freien Willen. Ihnen ihre Würde zurückzugeben bedeutet daher, ihnen den schweren Koffer zurückzugeben.

Nun spielt sich vor meinem inneren Auge ein Schreckens-Szenario ab, was passiert, wenn ich meinen eh schon schwachen, überforderten Eltern (oder Vorfahren) auch noch diesen schweren Koffer aufbürde. Dann müssen sie ja gänzlich zusammenklappen. Und wie kann ich dann noch meine Eltern lieben? Wie kann ich meine Eltern lieben, wenn sie völlig fertig sind und vollkommen zerstört am Boden liegen?

Dann werden sie mir ja niemals die Liebe geben, nach der ich mich immer gesehnt habe und die ich schon immer vermissen musste. Dann komme ich ja niemals auf einen grünen Zweig. Wie kann ich meine Eltern jemals lieben, wenn sie schwach und ohnmächtig sind? Und wie werde ich jemals Liebe bekommen, wenn nicht von ihnen? Wie werde ich mich jemals geliebt fühlen können?

Und diese Gefühle meiner Hoffnungslosigkeit und tiefen Trauer und Enttäuschung lade ich jetzt zu mir in mein inneres Schloss ein. Herzlich willkommen liebe ungeliebten Gefühle. Seid mir gegrüßt. Ich sehe Euch und ich nehme Euch an. Dort findet Ihr Essen und Trinken und Unterhaltung. Und später geht es dann für Euch weiter durch die Goldene Tür zu den Bussen zur Transformationsfabrik.

Was ist hier gerade passiert? Ich als Observer-Ich beobachte mich und nehme mich mit all meinen Gefühlen, die mit diesem Koffer zusammenhängen, wahr. Und ich beobachte, und das erschreckt mich selbst fast ein bisschen, dass ich meine Eltern eben nicht bedingungslos liebe, sondern nur unter der Bedingung liebe, dass sie stark und kraftvoll und gesund und immer für mich da sind. Unter diesen Voraussetzungen würde ich meine Eltern lieben können. Doch könnte ich meine Eltern auch dann lieben, wenn sie, nach meinen Vorstellungen und Kriterien, würdelos als Clochards unter der Brücke ihr Dasein fristen würden? Würde ich ihr Leben dann nicht zu einem Besseren wenden wollen, damit ich sie lieben und wertschätzen und würdigen kann? Würde ich ihnen nicht helfen wollen, damit ich mich mit ihnen wohl fühle? Würde ich mich nicht ansonsten für meine Eltern schämen? Wäre es nicht peinlich für mich? Und würde ich es nicht sogar persönlich nehmen und mich verletzt fühlen, wenn sie meine Hilfe anlehnen und zurückweisen würden? – Und das sind alles bloß Gedanken...

Das bedeutet, ich trage diesen ollen Koffer, weil ich selbst meine Eltern leider nicht bedingungslos liebe. Und dies fühle ich jetzt. Und dies vergebe ich mir jetzt. Und jetzt gebe ich meine Eltern frei. Ich gebe sie frei und ich gebe ihnen und allen Ahnen und Vorfahren ihre Koffer und ihre Würde zurück. Die Zeit der Entmündigung ist vorbei.

Und genau hier treffe ich jetzt eine essentielle Unterscheidung. Natürlich fällt es mir als Mensch schwer, meine Eltern zu belasten und ihnen auch ein nach meinen Vorstellungen würdeloses Leben mit Schwachheit und Opferdasein und Gebrechlichkeit und Lamentieren zu erlauben. Natürlich habe ich andere Vorstellungen davon, wie tolle Eltern wären. Doch wer hat diese Vorstellungen? Natürlich mein Ego. Natürlich sind es einzig und allein Gedanken und Vorstellungen meines Egos. Es sind Gedanken darüber, wie das Leben zu sein hat.

Es sind mentale Bilder, wie das Leben der mir nahestehenden anderen auszusehen hat (dies lässt sich nämlich auch prima auf unsere Partner und Kinder übertragen). Es sind Bedingungen und Beurteilungen über das, was ist. Als Mensch begleitet mich dies überall. Erhebe ich mich jedoch über mein egohaftes Menschsein und begebe mich bewusst in mein Höheres Ich, in meine Seins-Liebe, dann habe ich von dieser höheren Warte aus keinerlei Vorstellungen und Gedanken, wie andere Menschen und auch nicht wie meine Eltern und Vorfahren ihr Leben zu leben haben. Von dieser höheren Bewusstseinsebene aus kann ich ganz leicht und ganz selbstverständlich bedingungslos lieben. Und von dieser höheren Bewusstseinsebene aus brauche ich selbst auch keine Liebe, denn ich bin Liebe. Niemand muss mir seine Liebe geben, auch meine Eltern nicht. Ich kann meine Eltern leicht frei lassen, denn ich weiß und fühle und spüre, dass ich selbst Liebe bin.

Und von dieser höheren Bewusstseinsebene aus, kann ich nicht nur meine Eltern lieben, so wie sie sind, sondern ich kann ihnen auch mein Mitgefühl zufließen lassen und sie dabei so sein lassen, wie sie sind. Und dieses Mitfühlen ist nicht Mitleiden. Dieses Mitfühlen ist nichts anderes als reine, bedingungslose, göttliche Liebe. Und in dieser Liebe ist die Würde, die ich meinen Eltern und jedem anderen Menschen in egal welcher Lebenssituation entgegenbringe, enthalten.

Ich gehe daher an dieser Stelle bewusst einen neuen Weg im Sinne der Neuen Ordnung. Ich gebe als Mensch die Koffer zurück und gleichzeitig fühle ich mich als höheres Bewusstsein mit jedem Menschen und auch mich meinen Eltern, denen ich gerade die Koffer zurück gab, in Liebe verbunden. Ich bürde dem anderen sein Schicksal nicht böswillig auf, aber ich schenke ihm wieder seine Würde und mir selbst als Mensch neue Handlungsfreiheit.

Und zugleich bin ich als wahrnehmendes Bewusstsein mit meinem Mitgefühl präsent und nehme wach wahr, wie jeder auf seine Weise den Weg als DURCH in Würde beschreitet (oder wenn nicht jetzt dann eben später). Aus der Perspektive des wahrnehmenden Bewusstseins kann ich sagen: Alles, was nicht Liebe ist, ist der Ruf nach Liebe. Und meine Antwort hierauf ist nicht entmündigende Hilfe, sondern warmes Mitgefühl. Und aus der Identifikation als Person, als Mensch, als Individuum heraus wäre es anmaßend zu glauben, zu wissen, was der andere jetzt gerade braucht. Das kann er nur selbst wissen und artikulieren und es unterliegt seiner systeminternen Kommunikation, ob gerade sein Ego aus ihm spricht oder ob sein Herzensfeld sich frei artikulieren darf.

Das heißt: Aus meinem höheren Bewusstsein heraus erlaube ich jedem Menschen, selbst zu entscheiden, wie lange er welche Rücksäcke und schweren Koffer voller Gefühle noch tragen möchte und wann er sie transformieren will. Und ich erlaube es mir, jeden Menschen auch dann zu lieben, wenn er nicht den Vorstellungen meines Egos entspricht. Und alle damit verbundenen Gefühle heiße ich bewusst willkommen. Als empathischer Mensch nehme ich zwar alle Gefühle, Gedanken, Muster, Glaubenssätze, Versprechungen, Eide, Schwüre, Gelübde, Zölibate, heiligen Versprechen, Flüche, Abkommen und was es da noch so alles gibt, vor meiner Haustür bewusst oder unbewusst wahr und sie dürfen auch aus dem Rucksack oder aus dem Koffer aussteigen, doch ich führe sie nicht mehr ungefragt und stellvertretend als Mensch mit einem Helfersyndrom durch mein Goldenes Tor, sondern ich kommuniziere auf der höheren Ebene der göttlichen Liebe mit dem „Eigentümer“ dieser Gefühle (also mit dem Ursprung) und „bespreche“ es mit ihm, welches Vorgehen am sinnvollsten ist.

In der Praxis ist dieses „Besprechen“ kein weltliches Gespräch, kein Austausch von Worten, sondern ein sich gewahr sein der energetischen Schwingung und was jetzt für alle Beteiligten das Beste ist. Es ist unser Bauchgefühl oder unser Herzensfeld, das hier die „klareren Worte spricht“ beziehungsweise die sinnvolleren Impulse bereit hält.

Unterstützen ja, wegnehmen nein. Mitfühlen ja, besser wissen nein. Und dann findet sich auf höherer Ebene eine sinnvolle Lösung, wo, wie und bei wem die Gefühle eine offene Tür finden und schließlich durch die Goldene Tür zur Transformationsfabrik gehen, um sich dort zu transformieren zurück in den Stoff, aus dem sie ursprünglich entstanden sind, zurück in reine göttliche LIEBE.

Und das will jedes Gefühl – wirklich jedes, das uns, in dieser Zeit auf dieser Schwingungsebene begegnet! Wir leben in der Zeit der Transformation! Wer Transformation nicht will, wird Dir und mir und uns „Lichtarbeitern“ nicht begegnen. Er wird uns lieber meiden und einen weiten Bogen um uns herum machen. Das fühle ich sicher!

Alle Menschen, die in Dein oder in mein Bewusstseins- und Gewahrseinsfeld eintreten, werden durch Menschen wie Dich und mich in ihrem Transformationsprozess unterstützt und transformiert. Nicht alle Menschen werden dieses Buch selbst lesen (dies ist ein Ausschnitt aus dem Buch „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ Band 1). Aber viele Menschen werden die Energie dieses Buches erfahren und von ihr profitieren durch Menschen wie Dich. Dies ist der Deal mit dem Universum. Und so führen, lenken und leiten das Universum und die göttliche Lebenskraft die Geschicke von uns Menschen im Sinne von Freude, Glückseligkeit und Herrlichkeit.

Also: Rucksäcke und Koffer zurückgeben ist ein wichtiges Thema, um selbst beide Hände frei zu haben, um die göttliche Liebe und Herrlichkeit zu empfangen und um das eigene Leben befreit und in Leichtigkeit zu gestalten. Die Differenzierung zwischen Dir als Mensch und Dir als höherem Bewusstsein erleichtert es Dir, die Vorstellungen des Egos nicht so wichtig zu nehmen und stattdessen mit Deinem Mitgefühl die göttliche Liebe auszudehnen. Der Unterstützung des Feldes kannst Du Dir dabei ganz sicher sein. Und noch besser wirst Du Dich fühlen, wenn Du Dich bewusst dafür entschieden hast, Deinen Fokus auf das Licht und die Liebe zu richten. Alles weitere flutscht dann wie von alleine.

Das große Zauberwort ist also LASSEN. Lassen bedeutet, die Dinge so zu belassen, wie sie sind. Nicht zu nehmen. Sich keiner Dinge anzunehmen. Nichts zu vereinnahmen und niemandem etwas ab oder wegzunehmen. Lassen bedeutet lassen. Lassen bedeutet erlauben. Lassen bedeutet, zu erlauben, dass alles so ist, wie es ist. Als Kind konnten wir die Dinge, Gefühle und Themen nicht bei unseren Eltern lassen, weil wir durch die symbiotische Beziehung eins mit ihnen waren. Heute können wir als erwachsener Mensch die Dinge bei den anderen Menschen lassen. Zugleich sind wir eins mit allem und es ist alles auch unser. Das ist die Paradoxie. Und doch können wir als Einheitsbewusstsein die Lebensumstände bei den einzelnen Individuen lassen. Das geht. Das geht, indem wir die Würde und den freien Willen achten und zugleich Gewahrsein all dieser Aspekte sind. Als Menschen leben und als Bewusstsein sein – beides parallel und gleichzeitig.


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Eine neue Ordnung - Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen

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Hinweis für den Leser: Der Titel dieses Buches lautet „Eine Neue Ordnung“. Und diese Neue Ordnung spiegelt sich natürlich auch in der Art und Weise wider, wie dieses Buch geschrieben ist. Die Schreibart weicht in einigen Punkten von dem ab, „wie man es sonst richtig macht“. In diesem Buch geht es nicht um richtig und falsch, sondern darum, Türen und Tore für ein Anders zu öffnen und die entsprechenden Impulse zu transportieren. Daher gebrauche ich als Buchautor zum Beispiel einige Begrifflichkeiten wie Eigennamen und schreibe sie deshalb groß, zum Beispiel das Weiße Licht, mein Höheres Ich, das Goldene Tor, mein Inneres Kind und eine Neue Ordnung. Und wenn ich mit Dir als Leser spreche, wenn ich Dich anspreche und mich mit Dir „unterhalte“, so spreche ich Dich mit Du an und schreibe dieses Du groß. Manchmal, wenn ich etwas besonders betonen möchte, schreibe ich sogar DU. Und auch wenn ich mit Gefühlen, mit meinem oder Deinem Inneren Kind oder mit dem Ego spreche, wenn ich mich mit ihnen unterhalte, dann verwende ich als Ausdruck meiner Wertschätzung gegenüber meinen Gesprächspartnern (in diesem Fall also die Gefühle et cetera), das groß geschriebene Du. Es kann dann ein Satz entstehen wie: „Hallo, liebe Angst, ich danke Dir, dass Du mich beschützt hast.“ Mit dieser etwas eigenen Form der Darstellung und des Ausdrucks setze ich mich also bewusst über „was man sonst tut“ oder „was bisher richtig ist“ oder „wie man Bücher korrekt schreibt“ hinweg – es ist eben meine Form, mich auszudrücken. Zu dieser, meiner, Art gehört auch, dass Du die Erläuterungen zu den einzelnen Fußnoten hinten ganz am Ende des Buches findest. Und ich danke Dir schon jetzt, wenn Du diese Form meines Selbst-Ausdrucks tolerierst. Wer etwas anders macht, stellt Altes, „was man schon immer so und so gemacht hat“, infrage und gibt dabei gleichzeitig Impulse für Neues. Und wir leben in einer Zeit der Umwandlung und der Transformation, in der sich sehr viel mehr als die bloße Schreibweise von Worten wandeln und verändern wird. Insofern ist dies schon mal ein kleiner Anfang und eine gute Übung, Neuem und Anderem mit Offenheit zu begegnen. Und nun wünsche ich Dir viel Spaß beim Lesen, und ich wünsche uns, dass wir gut miteinander ins Gespräch kommen … Dein Björn Geitmann